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Medienmitteilungen

Der Stadtrat von Zürich, Schul- und Sportdepartement

15. Dezember 2014

Stadtzürcher Sportpreis geht an Kariem Hussein und Iouri Podladtchikov

Der Stadtzürcher Sportpreis wird dieses Jahr gleich zweimal vergeben: Der mit 10 000 Franken dotierte Preis wird dem Hürden-Europameister Kariem Hussein und dem Halfpipe-Olympiasieger Iouri Podladtchikov verliehen. Den Preis als Nachwuchssportlerin darf die Kletterin Alina Ring entgegennehmen, und als Sportförderer des Jahres wurde Patrick K. Magyar gewählt.

Dieses Jahr gibt es beim Stadtzürcher Sportpreis zwei Preisträger: Kariem Hussein, 400-Meter-Hürden-Europameister, und Iouri Podladtchikov, seines Zeichens Halfpipe-Olympiasieger. Gemeinsam mit der Nachwuchssportlerin des Jahres, Alina Ring, und Patrick K. Magyar, der mit dem Sportförderpreis ausgezeichnet wurde, stehen sie stellvertretend für unzählige sportliche Höchstleistungen von Zürcher Sportlerinnen und Sportlern. Diese haben alleine im Jahr 2014 in ganz unterschiedlichen Sportarten, von Bogenschiessen bis Tennis, in den verschiedenen Altersklassen 170 Schweizer Meistertitel errungen. Dies unterstreicht den Stellenwert des Leistungssports in der Sportstadt Zürich.

Aus dieser Vielzahl von Leistungssportlerinnen und Leistungssportlern hat die Jury der Stadtzürcher Sportpreise unter der Leitung von Stadtrat Gerold Lauber die Preisträgerinnen und Preisträger für das Jahr 2014 in den Kategorien Einzelsport/Team, Nachwuchssport und Sportförderung gewählt. Die Wahl wurde durch den Stadtrat bestätigt.

Die Verleihung der Sportpreise ist ein wichtiger Teil der Stadtzürcher Sportförderung. Mit dem Preis werden seit 1988 hervorragende sportliche Leistungen von Spitzensportlerinnen und Spitzensportlern ausgezeichnet. Der Preis für die Sportförderung ehrt Personen oder Organisationen, die sich in der lokalen Sportförderung besonders verdient gemacht haben.

Im Foyer der Saalsporthalle sind künstlerisch vergrösserte Daumenabdrücke von allen Preisträgerinnen und Preisträgern verewigt, unter anderem von Nicola Spirig, von Spielerinnen des VBC Volero, von Spielern der ZSC Lions, von Denise Bielmann, Marcel Schelbert oder Xeno Müller. Diese beeindruckende Reihe ist eine hervorragende Referenz für die Sportstadt Zürich. Der Sportpreis in der Kategorie Einzelsport/Team ist mit 10 000 Franken dotiert, der Nachwuchspreis mit 5000 Franken. Die Preisgelder werden vom Migros Kulturprozent der Genossenschaft Migros Zürich gestiftet.

Sportpreisträger der Stadt Zürich 2014, Kategorie Einzelsport/Team

Iouri Podladtchikov (Snowboard)

Aller guten Dinge sind drei. Nach 2008 und 2011 wird der Zürcher Iouri Podladtchikov zum dritten Mal mit dem Sportpreis der Stadt Zürich ausgezeichnet. Der 26-jährige Ausnahmekönner sicherte sich bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi die höchste Auszeichnung im Sport überhaupt: Er gewann den hochstehenden Snowboard-Halfpipe-Wettkampf und wurde verdienter Olympiasieger. Den Sieg sicherte sich der Athlet vom Ice Ripper Snowboard Club Zürich mit dem von ihm erfundenen Sprung, dem Yolo-Flip: Einem zweifachen Rückwärtssalto mit vierfacher Schraube.

Kariem Hussein (Leichtathletik)

Der 25-jährige Kariem Hussein aus Tägerwilen hat dieses Jahr Sportgeschichte geschrieben. Der Athlet des Leichtathletikclubs Zürich gewann in seinem Heimstadion Letzigrund über die 400-Meter-Hürden den Europameister-Titel. Gleichzeitig verbesserte der Medizinstudent seine persönliche Bestleistung auf 48,96 Sekunden und lief damit die Bahnrunde erstmals unter 49 Sekunden. Im Anschluss an den Europameister-Titel bewies der Ausnahmeathlet, dass er mit Druck umgehen kann. Er pulverisierte seine persönliche Bestzeit bei Weltklasse Zürich (48,70 Sekunden) und beim Continental Cup – einem alle vier Jahre stattfindenden Wettkampf zwischen Europa, Amerika, Afrika und Asien/Ozeanien – in Marrakesch (48,47 Sekunden). Weltweit ist Kariem Hussein mit der in Marrakesch realisierten Leistung die Nummer 4 des Jahres, in Europa gar die Nummer 1.

Sportpreisträgerin der Stadt Zürich 2014, Kategorie Nachwuchs

Alina Ring (Klettern)

Alina Ring ist sechzehn Jahre alt, wohnhaft in Zürich und Mitglied des SAC-Regionalzentrums Sportklettern Zürich. Sie gilt in Kletterkreisen als aussergewöhnliches Talent. Dieses Talent unterstrich die junge Leadkletterin in diesem Jahr zweimal eindrücklich: Sie gewann die Goldmedaille an den Jugendeuropameisterschaften im schottischen Edinburgh und sicherte sich bei den Jugendwelttitelkämpfen in Nouméa, der Hauptstadt des Französischen Überseegebietes Neukaledonien, die Silbermedaille.

Sportpreisträger der Stadt Zürich 2014, Kategorie Sportförderung

Patrick K. Magyar

Patrick K. Magyar engagiert sich seit über dreissig Jahren in der Sportförderung: in der Stadt Zürich, national und international. Bekannt ist seine langjährige Tätigkeit für das Leichtathletik-Meeting Weltklasse Zürich. Seit 1991 ist er dort in unterschiedlichen Funktionen tätig, von 2006 bis 2014 als Meeting-Direktor. Zudem hat er sich über Jahre dafür eingesetzt, dass ein internationaler Titelkampf in Zürich ausgetragen wird. Es ist mitunter seinem grossen Engagement  zu verdanken, dass Zürich Austragungsort der Leichtathletik-EM 2014 gewesen ist.

Weniger bekannt, aber mindestens so bedeutend ist der Einsatz von Patrick K. Magyar für den Nachwuchs: Er war siebzehn Jahre lang Nachwuchstrainer im Leichtathletikclub Zürich (LCZ), dem erfolgreichsten Leichtathletikclub der Schweiz mit über 200 Nachwuchsmitgliedern. Der Jugendsport lag ihm stets am Herzen. Auf seine Initiative wurden die nationalen Events «Jugend trainiert mit Weltklasse» und «UBS Kids Cup» lanciert. Von 2011, dem Jahr der Lancierung des «UBS Kids Cup», bis 2014 wuchs die Zahl der teilnehmenden Kinder und Jugendlichen von 55 000 auf über 120 000.




Thema: Sport und Freizeit

Organisationseinheit: Stadtrat, Sportamt