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Persönlich-Kolumne: Testen, testen, testen

Publikationen & Broschüren

Publikation im Tagblatt der Stadt Zürich

November 2021

Filippo Leutenegger, Schul- und Sportdepartement

Heftig erfasst die neuste Covid-19-Welle auch die Stadt Zürich. Der Infektionsverlauf in der Bevölkerung schlägt sich in den Schulen nieder. Wir haben uns entsprechend vorbereitet. Dank Schutzkonzepten, CO2-Messgeräten – die allen Schulen zur Verfügung stehen – und den repetitiven Testungen verfügen wir über wirkungsvolle Präventionsmittel.

Die repetitiven Testungen wurden massiv ausgebaut. Seit den Herbstferien haben wöchentlich im Durchschnitt 25 000 Kinder und Mitarbeitende am «Spucktest» ihrer Schule teilgenommen. Über Sinn oder Unsinn dieser Testungen sind die Meinungen immer noch geteilt. Tatsache ist, dass uns die Tests verwertbare Daten liefern. Zahlen, die helfen, die Lage an den Schulen einzuschätzen. Jede Infektion wird erfasst und gemeldet. Der Höchstwert lag in der in der dritten Woche nach den Sommerferien bei 311 Infektionen. Diesen Wert haben wir nach den Herbstferien noch nicht erreicht: Letzte Woche wurden 229 Fälle aus den Schulen gemeldet.

Die Testungen sind für die Schulen mit einigem Aufwand verbunden. Aber es lohnt sich: Schulen und Kinder, die an den Tests teilnehmen profitieren von verschiedenen Quarantäneerleichterungen. Folgende Zahlen belegen dies eindrücklich: Waren von Mitte August bis Mitte September 3500 Kindern – bei insgesamt 35 000 Schulkindern – von Quarantänemassnahmen betroffen, waren es in den ersten vier Wochen nach den Herbstferien nur noch 148 Kinder.

Ich bin froh, dass die Teilnahmequote an den repetitiven Testungen so hoch ist und wir den regulären Schulbetrieb aufrechterhalten können. Ich bedanke mich bei allen, die unsere Massnahmen an den Schulen mittragen und unterstützen. 

Filippo Leutenegger
Vorsteher Schul- und Sportdepartement

Departement: Schul- und Sportdepartement