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Gruppentherapien für Kinder und Jugendliche mit Kriegstraumata und anderen traumatischen Belastungen

Ziel

Schulpflichtigen Kindern und Jugendlichen, die infolge von Kriegsereignissen aus ihrem Heimatland flüchteten, soll im geschützten Rahmen die Möglichkeit geboten werden, sich der neuen Realität anzunähern und die traumatisierenden Erfahrungen zu verarbeiten. Den beruflichen und persönlichen Belastungen von Lehrpersonen im Kontakt mit traumatisierten Kindern/Jugendlichen soll eine Entlastungsmöglichkeit geboten werden. Regelmässige Standortbestimmungen zwischen Lehrpersonen, Eltern, Hortleitenden und betreuenden Therapeuten/-innen sowie eine dreiteilige Weiterbildung im Bereich Trauma und Schule für die betroffenen Lehrpersonen und Interessierten sollen Informationsaustausch und Reflexion ermöglichen.

Die Gruppentherapie

Die Anmeldung erfolgt mittels eines Anmeldeformulars, welches die Lehrperson oder der/die Hortleitende ausfüllt. Dieses hilft der Fachleitung Traumatherapie, die Indikation zur Teilnahme an der Gruppentherapie zu beurteilen. Die Gruppen setzen sich aus 8-10 Kindern oder Jugendlichen zusammen, die nach Alter, nach Thema oder nach Geschlecht zugeordnet sind. Jede Gruppe wird von erfahrenen Therapeuten/-innen betreut. Diese arbeiten mit gestalterischen, rhythmischen und musiktherapeutischen Mitteln. Im Zentrum der Gruppentherapie stehen die Themen Krieg und Flucht sowie die Integration in den Schulalltag.

Lehrpersonen, Hortleitende, Interessierte

In der dreiteiligen Weiterbildung während des Schuljahres wird den Teilnehmenden einerseits ein Grundwissen über die posttraumatische Belastungsstörung und deren Auswirkungen auf den Schulalltag vermittelt. Andererseits werden mögliche pädagogische Mittel vorgestellt und der Umgang mit traumatisierten Menschen behandelt.

Weitere Informationen

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