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Dialogwoche Alkohol 2021: Interviews mit ZürcherInnen

Dialogwoche Alkohol 2021

Vom 17. bis 21. Mai 2021 fand zum sechsten Mal die Dialogwoche Alkohol statt, dieses Jahr unter dem Motto «Wann ist Alkohol fehl am Platz?».

Die Suchtpräventionsstelle der Stadt Zürich hat dies zum Anlass genommen, Zürcherinnen und Zürcher im Rahmen von Videointerviews rund um das Thema Alkohol zu befragen. 

Sämtliche Videos können im Folgenden direkt abgespielt werden. Hier zudem die Links auf die einzelnen Videos auf dem offiziellen Youtube-Kanal der Stadt Zürich:

Kamera, Schnitt und Animation: Girts Apskalns | https://www.girtsapskalns.com

0:00 Ein Kollege von mir hat mal gesagt:
0:01 «Nüchtern würd' ich nie betrunken Auto fahren.»
0:12 Ein ganz klares No-Go in Bezug auf Alkoholkonsum
0:16 ist selbstverständlich der Strassenverkehr.
0:18 Hmm...
0:19 Autofahren.
0:21 Während dem Autofahren ist es sicher keine gute Idee.
0:23 Man unterschätzt es auch, wenn man mit dem Velo fährt.
0:25 Oder jetzt mit den E-Trottis.
0:26 Ich hab schon von einigen Kollegen von Unfällen gehört,
0:29 die mit dem E-Trotti um 3 Uhr morgens irgendwo runter sind.
0:32 Das ist mega gefährlich, da überschätzt man sich.
0:34 Ja, also sicher wenn es um die Schule geht,
0:36 und auch am Arbeitsplatz.
0:37 Da sehe ich jetzt nicht, weshalb das angebracht wäre.
0:41 An wichtigen Gesprächen, z.B. jetzt
0:44 würde ich niemals davor schon trinken.
0:46 Wenn jemand Alkohol trinkt, um Problemen zu entgehen.
0:50 Oder es nicht mehr um den Genuss geht,
0:52 sondern mehr um das Gefühl, frei zu sein.
0:57 Sobald es Mittel zum Zweck wird.
0:59 «Oh, ich bin müde, ich trinke noch eins.»
1:00 «Oh, ich habe keine Lust, ich trinke eins.»
1:03 Wenn du einen gesunden Bezug hast, dann ist klar,
1:05 dass du beim Arbeiten nicht trinkst.
1:06 Ich glaube, wenn du an so einem Punkt bist,
1:09 dann bist du meistens schon drüber irgendwo.
1:11 Wenn man Verantwortung hat gegenüber Minderjährigen.
1:14 Egal, ob professionell oder nicht-professionell.
1:16 Sie sind auf dich angewiesen, du bist in einer Vorbildsfunktion.
1:21 Da muss man sicher schauen, was man konsumiert.
1:24 Wenn man eine Schwangere sieht, mit einer Bierflasche in der Hand,
1:28 da geht's dann auch ums Kindswohl.
1:31 Da reagieren wir, wenn wir so etwas sehen.
1:34 Ja, alles, was so erzwungen ist.
1:38 «Jetzt müssen wir unbedingt eine gute Zeit miteinander haben.»
1:41 «Jetzt brauchen wir unbedingt eine Flasche Wein.»
1:43 Ich denke, sobald man in einem schlechten psychischen Zustand
1:46 Alkohol oder generell eine Form von Drogen konsumiert,
1:49 ist das nie eine gute Idee.
1:52 Wenn einer wirklich Probleme hat
1:53 Mit Alkohol wegspülen funktioniert nicht.
1:57 Auch an einem Fest...
1:58 Mich schüttelt es, wenn ich das sehe,
2:01 was da getrunken wird.
2:03 Wie sich die Leute nachher benehmen.
2:06 Dann muss ich sagen, hm...
2:08 Dann trinke ich lieber keines
2:10 und bin einer von den Normalen.
2:19 Was war die Frage nochmals?
2:21 Sorry, jetzt hat es zu lange gedauert.
2:23 Nicht aus Frust saufen, sondern aus Lust.
2:27 Jaja, aus Lust, ja...

Kamera, Schnitt und Animation:Girts Apskalns | https://www.girtsapskalns.com

0:00 Mal ein Bier im Sommer,
0:03 wenn es so richtig heiss ist,
0:05 so ein kleines Bier habe ich schon noch gern.
0:15 Wenn wir irgendwo waren, mal im Ausgang oder so.
0:20 So schon, ein wenig mit anderen Leuten zusammensitzen.
0:24 Daheim ein bisschen Alkohölelen.
0:27 Partys, draussen sein.
0:30 Mit Kollegen.
0:31 Oder eben, nein, Wein und so zum Essen,
0:34 wenn man es gern hat.
0:35 Momente, in denen Emotionen eine Rolle spielen:
0:38 Dann finde ich, könnte man das mit einem Glas Wein zelebrieren.
0:42 Prost schon.
0:43 Also ein Gläschen Wein,
0:46 das kann nicht schaden.
0:48 Das kann vielleicht auch nützen.
0:50 Vielleicht an einer Geburtstagsfeier oder so.
0:53 Ja, im Ausgang, so Samstagabend.
0:55 Oder auch an Geburtstagspartys.
0:56 Ich finde, grundsätzlich hat es immer zwei Seiten.
0:58 Wenn ich jetzt zum Beispiel um 11 Uhr vormittags
1:01 an der Bahnhofstrasse sitze und trinke ein Cüpli,
1:03 ist es sehr positiv.
1:04 Wenn ich zur gleichen Zeit woanders sitze und trinke ein Bier
1:07 oder einen Schnaps, geht das wahrscheinlich in die andere Richtung.
1:10 Also wenn ich jetzt sehr moralisch unterwegs bin,
1:13 dann kann ich sagen, Alkohol ist eigentlich immer unangebracht.
1:17 Es gibt Chrüter, es gibt Dräschte.
1:20 Der Chrüter, wenn wir Grippe hatten.
1:22 Und der Kirsch, wenn ich manchmal Magenschmerzen habe.
1:25 Ein bisschen Zucker und ein bisschen Kirsch,
1:28 und dann sind die Magenschmerzen weg.
1:30 Wir daheim trinken eigentlich alle gerne
1:32 mal ein Glas Wein zusammen.
1:33 Der Apéro ist bei uns sehr zu einem Ritual geworden.
1:37 Es ist so ein bisschen ein Katalysator
1:38 oder ein Schmiermittel, ein gesellschaftliches.
1:41 Viel Freude haben, viel lachen
1:43 und viel Umarmungen,
1:45 das kann der Alkohol alles unterstützen.
1:46 Aber viel Leben ist nicht gleich viel Alkohol.
1:49 Wenn ich an mich persönlich denke,
1:50 sind das so Momente mit meinen Freunden,
1:52 nach der Arbeit oder am Wochenende.
1:54 Das sind Momente, wo man gut Alkohol trinken kann,
1:57 wenn man es im Griff hat.
1:58 Ich glaube, man sollte einfach immer respektieren,
2:00 wenn jemand nicht trinken will.
2:02 Und man sollte v.a. auch seine eigenen Grenzen kennen
2:05 und wissen, wann es eigentlich genug ist.
2:13 Eben, wie das Leben ist...
2:20 In Österreich sagt man immer
2:21 «Jetzt trinken wir noch eins und dann gehen wir gleich.»
2:23 Was natürlich nie passiert.
2:24 Also man geht nicht gleich.
2:26 Der Marcel, weisst du, der grosse Mann.
2:28 Ah ja, moll, der...
2:29 Und der ist dann nochmals gekommen,
2:31 aber nachher ist er gestorben.
2:33 Nein, der ist nicht gest.. der ist noch da!
2:35 Du meinst nicht den von der kleinen Frau...?
2:39 Mit derjenigen, mit der du nicht gut auskommst, ihr Mann.
2:41 Aha, dort, der, ja.

Kamera, Schnitt und Animation:Girts Apskalns | https://www.girtsapskalns.com

0:00 Und dann auch das Mittagessen, oder.
0:01 Ich meine, wenn jemand noch ein Glas Wein trinkt
0:05 am Mittag, dann sollte es schon der Weinhändler sein.
0:15 In der Gastronomie ist es schon so, dass man
0:18 halt andauernd mit Alkohol zu tun hat und
0:22 da auch das eine oder andere mittrinkt.
0:24 Ist oft gefährlich, dass man da ein bisschen abdriftet.
0:26 Man betreibt natürlich Raubbau am Körper, oder.
0:28 Man merkt's dann schon, viele in der Gastronomie
0:30 sind wirklich schon im jungen Alter fertig,
0:33 weil sie den Körper nicht gut behandelt haben jahrzehntelang.
0:37 Vor allem als Köche, wir trinken recht viel Alkohol.
0:41 Ist eine Branchen, in der am meisten Alkohol getrunken wird.
0:43 Nach einem anstrengenden Tag trinkt jeder gerne ein
0:46 Bier oder zwei, nach dem Arbeiten.
0:49 In unserer Branche gibt es ja viel Stress.
0:51 Und am Abend bist du so richtig fertig.
0:54 Da kann ich es schon verstehen, wenn du etwas
0:56 brauchst, um runterzufahren oder ein wenig runterzukommen.
0:58 Wenn wir zum Mittagessen gehen, gehen wir oft zu unseren Kunden.
1:02 Mein Vater sagt immer: «Wir sind Gassengänger.»
1:04 Und dann ist es natürlich eine Botschaft, wenn jemand
1:06 ein Glas Wein trinkt im Restaurant, dass dann die
1:08 anderen sagen, gut, dann kann man hier ein Glas Wein trinken.
1:12 Ja, so ein leicht sozialer Druck.
1:14 Natürlich ist es ein Thema, das präsent ist.
1:17 Unsere Zielgruppe ist zwischen 12 und 20,
1:19 eine ziemlich grosse Spannbreite.
1:22 Und sie fangen ein wenig an, dies zu entdecken.
1:24 V.a. wenn wir rausgehen, also wenn wir sie besuchen,
1:26 wo sie sich draussen aufhalten, dann ist Alkohol
1:29 natürlich präsent.
1:30 Eigentlich ist unsere Einstellung immer, darüber
1:32 zu reden, mit ihnen zu reflektieren, was sie konsumieren.
1:36 Alkohol spielt so wie zwei Rollen. Einerseits die Folgen
1:40 von Alkohol, die wir immer wieder haben, mit Familien,
1:42 die davon betroffen sind. Der Alkohol nimmt dort einen
1:47 relativ wichtigen Platz ein, weil er auch viele soziale
1:50 Strukturen stören und sogar zerstören kann.
1:53 Und halt auch direkt die Folgen des Alkohols,
1:56 einerseits als medizinischer Notfall,
1:58 wenn jemand stark alkoholisiert ist.
2:01 Ja natürlich haben wir auch die Plätze,
2:03 wo wir wissen, dass sich z.B. die Leute der Alkoholikerszene
2:07 treffen. Diese Plätze suchen wir natürlich auch auf
2:11 und kommen auch mit diesen Leuten in Kontakt, kommen ins
2:13 Gespräch. Und wir intervenieren dann auch,
2:15 wenn jemand zu viel getrunken hat.
2:18 Als Polizist hat man Kontakt mit Personen,
2:20 die angetrunken sind, erlebt den Alkoholkonsum
2:23 der Bevölkerung hautnah. Grundsätzlich kann man sagen,
2:25 die Hemmschwelle, die sinkt mit dem Alkoholkonsum.
2:29 Die Aggressionen sind eher höher, oder man ist schneller
2:32 bereit, aggressiv zu werden, gegenüber Drittpersonen
2:35 oder auch gegenüber uns.
2:37 Das betrifft wahrscheinlich mehr die Sanität, aber wenn
2:40 wir dabei helfen müssen, jemanden hinauszutragen,
2:43 und man sieht da weiss ich wie viele Schnapsflaschen
2:46 oder Bierflaschen und Weinflaschen, dann
2:49 überlegt man sich schon, hm, wie tief kann man fallen?
3:00 Ja, es soll ein bisschen locker sein, nicht so...
3:02 (Ja, das sieht locker aus.)
3:03 Gut.
3:06 Trinken wir einen Schnaps!

Kamera, Schnitt und Animation:Girts Apskalns | https://www.girtsapskalns.com

0:00 Ja...
0:02 Ähm...
0:03 Das ist eine gute Frage.
0:12 Also ich glaube, in unserer Gesellschaft wird
0:13 das Thema Alkohol etwas zu wenig kritisch angeschaut.
0:17 Wenn man jemanden treffen will, sagt man ja
0:18 «Kommst du mit mir ein Bier trinken?»
0:20 Und man könnte ja auch einfach sagen
0:21 «Kommst du mit mir nach draussen?»
0:22 Ich glaube schon, viele Leute haben einen guten und
0:24 gesunden Umgang mit Alkohol, aber eben...
0:28 Viele halt auch nicht.
0:29 Grundsätzlich denke ich, es ist gut geregelt,
0:32 und man hat es so einigermassen
0:33 unter Kontrolle, den Alkoholkonsum.
0:35 Ja, ok, man hat es gut unter Kontrolle...
0:36 Ich glaube nicht. Ein 18-Jähriger kommt an Alkohol,
0:39 aber ist ein 18-Jähriger verantwortungsvoll genug?
0:43 Das ist etwas Individuelles. 20 00:00:43,793 --> 00:00:46,058 Weil man es schon so lange trinkt, ist
0:46 es noch erlaubt. Würde es heute auf den Markt
0:48 kommen, würde es definitiv nicht erlaubt.
0:51 Ich denke, es wird auch oft verharmlost,
0:53 gerade in Verbindung mit Cannabis wird es
0:56 immer als die gute Droge dargestellt.
0:58 Man sollte aber trotzdem nicht vergessen,
1:00 dass es immer auf das Mass ankommt und
1:03 es halt schneller geht, als man denkt.
1:04 Wir reden es uns oft schön.
1:05 Ich rede zwar gegen mein eigenes Geschäft,
1:07 weil auch in der Gastronomie
1:09 machst du mit Alkohol Umsatz.
1:11 Ich glaube, es braucht da schon die Eltern, die
1:12 mit den Kindern offen darüber reden.
1:14 Ich glaube, die Politik kann nicht alles machen.
1:17 Ich habe immer wieder mal zu tun
1:19 mit alkoholkranken Menschen, die so eigentlich
1:22 alles verloren haben, und darum glaube ich,
1:24 ist es eminent wichtig, dass wir als Gesellschaft
1:27 nicht einmal speziell auf den Alkohol schauen,
1:29 sondern vielleicht mehr auf die Mitmenschen.
1:31 Genau weil Alkohol so normalisiert ist in
1:34 unserer Gesellschaft, sind die Schattenseiten
1:36 davon tabuisiert, habe ich das Gefühl.
1:39 Ich sehe mehr das bei den ganz Jungen.
1:43 Wo wir früher, also, ich bin ja nicht alt,
1:44 aber früher waren das noch ein paar Bierchen
1:46 und jetzt wird es einfach immer härter.
1:49 Das finde ich schon nicht so unheikel.
1:52 Also ich sehe es jetzt v.a. bei den Jugendlichen.
1:55 Da habe ich das Gefühl, hat es extrem zugenommen
1:56 so in den letzten Jahren. Und ich finde das eigentlich
1:58 schon fast ein wenig schockierend, dass es
2:00 nun schon fast normal ist.
2:01 Ich bin der Meinung, das Gros der Gesellschaft
2:04 hat den Alkohol unter Kontrolle.
2:06 Das Problem, das unsere Gesellschaft hat,
2:08 sind einfach die Stressfaktoren.
2:10 Dadurch entsteht auch die grössere Gefahr für eine Sucht.
2:13 Dass man mehr die Tendenz dazu hat,
2:16 dass man sich lieber berauscht,
2:18 als seine Probleme anzugehen.
2:27 Rhabarber, Rhabarber.
2:32 Ich müsste nur schnell nachschauen.
2:33 Ich gehe schnell nachschauen.
2:36 Houdini zaubert!

Für Kindergarten-Lehrpersonen: Spielzeugfreier Kindergarten

Spielzeugfreier Kindergarten

​​Im Spielzeugfreien Kindergarten​ findet der Unterricht während acht bis zehn Wochen ohne vorgefertigte Spielsachen und ohne Spielangebote der Lehrpersonen statt. Dadurch erhalten die Kinder einen Freiraum, den sie eigeninitiativ und kreativ ausfüllen können. Damit werden Lebenskompetenzen trainiert, die später im Leben auch vor riskantem Suchtmittelkonsum schützen können. ​

Die Suchtpräventionsstelle der Stadt Zürich unterstützt Kindergärten dabei, dieses Projekt im Unterricht zu integrieren. 

Angebotsseite Spielzeugfreier Kindergarten

Jetzt erst recht: SchülerInnen und Schulen unterstützen!

Wir trotzen Corona: Gemeinsam sind wir stark!

Die aktuelle Corona-Ausnahmesituation fordert uns alle. Kinder und Jugendliche leiden jedoch besonders unter den Kontakteinschränkungen, den verminderten Freizeitmöglichkeiten und der allgemeinen Verunsicherung. Diese Umstände schlagen nicht nur vielen aufs Gemüt, sondern machen auch anfällig für eine exzessive Mediennutzung und einen riskanten Substanzkonsum.

Lehrpersonen, Schulleitende, Sozialarbeiterinnen und Betreuungspersonen setzen sich dafür ein, dass gemeinsames Lernen in der Klasse und im persönlichen Kontakt und Austausch möglich bleibt. In ihrer Rolle als vertraute Bezugspersonen sind sie in dieser besonderen Lage absolut unentbehrlich. Wir von der Suchtpräventionsstelle setzen alles daran, sie so gut als möglich zu unterstützen.

Die folgenden unserer Angebote möchten wir schulischen Fachpersonen besonders ans Herz legen:

Für Fragen und genauere Informationen zu unseren Angeboten stehen unsere Schulkreis-Ansprechpersonen sehr gerne zur Verfügung:

Schulkreise Uto, Limmattal und Zürichberg
Andreas Kaufmann, 044 412 83 35

Schulkreise Letzi und Waidberg
Christa Gomez, 044 412 83 42

Schulkreise Glatttal und Schwamendingen
Sidonja Jehli, 044 412 83 34

Jahresbericht 2020

Jahresbericht 2020

Vor Kurzem hat die Suchtpräventionsstelle ihren Jahresbericht für 2020 veröffentlicht. Hauptfokus dieses Rückblicks ist – wie nicht anders zu erwarten – die Corona-Pandemie und ihre vielfältigen Auswirkungen auf die Suchtpräventionsarbeit.

Daneben gewähren die verschiedenen Berichte und Interviews aber auch einen allgemeinen Einblick in das Panoptikum der Aktivitäten und Angebote der Suchtpräventionsstelle – von Elternabenden und Workshops über Kurzberatungen und Weiterbildungen bis zu Prozessbegleitungen und städtischer Vernetzung.

Jahresbericht 2020

Neu im Angebot: Kurzberatung für Eltern

Kurzberatung für Eltern

Machen Sie sich Sorgen über den Substanzkonsum Ihres Sohnes? Haben Sie Fragen zur übermässigen Mediennutzung Ihrer Tochter? Oder benötigen Sie allgemein Unterstützung im Umgang mit einem suchtgefährdeten Kind?

Für betroffene Eltern, die in der Stadt Zürich wohnhaft sind, bieten wir neu eine Kurzberatung an. Diese umfasst ein bis zwei Sitzungen à 45–90 Minuten, findet wahlweise telefonisch, virtuell oder vor Ort statt und ist kostenfrei.

Zögern Sie nicht, Kontakt mit uns aufzunehmen – wir begleiten und unterstützen Sie gerne. Weitere Informationen zum Angebot und zur Anmeldung finden Sie auf unserer Angebotsseite.

Neu als Webinar: Elternabend «Was soll das Theater?»

Elternabend «Was soll das Theater?»

Ein Angebot für Stadtzürcher Eltern von Kindern und Jugendlichen im Primar- und Sekundarschulalter

Kinder und Jugendliche stellen Eltern täglich vor neue Erziehungsfragen. Wo braucht es Freiräume, wo Grenzen? Wie geht man am besten mit Konflikten um? Der Elternabend «Was soll das Theater?» nimmt sich solchen und ähnlichen Fragen an – spielerisch und interaktiv.

Auf der virtuellen Bühne werden während des Webinars typische Szenen aus dem Familienalltag präsentiert, die im Vorfeld mit Kindern filmisch umgesetzt wurden. Im Anschluss sind die Eltern dazu eingeladen, diese Sequenzen gemeinsam mit live zugeschalteten SchauspielerInnen zu reflektieren, neu zu denken und zu inszenieren.

Sämtliche Informationen zu «Was soll das Theater?» und zu Ihren Ansprechpersonen finden Sie auf unserer Angebotsseite.

Trailer zum Webinar «Was soll das Theater?»

Factsheet: Synthetische Cannabinoide

Synthetische Cannabinoide

Lebensgefährliches Cannabis im Umlauf

Aktuell werden auf dem Schwarzmarkt vermehrt Cannabis-Produkte verkauft, die mit synthetischen Cannabinoiden behandelt wurden. Diese Produkte stellen für die Konsumierenden eine grosse Gefahr dar – es ist bereits zu ersten Todesfällen gekommen.

Alle Informationen finden Sie im kantonalen Factsheet.

Factsheet: Synthetische Cannabinoide

Factsheet: Medikamente als Drogen

Medikamente als Drogen

Gefährlicher Medikamenten-Mischkonsum

Medikamente, gemischt mit Alkohol, Cannabis oder anderen Medikamenten und Drogen, haben in der Schweiz in den vergangenen Monaten zu mehreren Todesfällen bei Jugendlichen geführt. 

Das neue Factsheet der Stellen für Suchtprävention im Kanton Zürich informiert Eltern und Jugendliche kurz und knapp über die Risiken und wie man sich schützen kann.

Factsheet: Medikamente als Drogen

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