Global Navigation

Femmes-Tische

Femmes-Tische

Transkulturelle Elternbildung für Mütter mit Migrationshintergrund

Femmes-Tische ist ein Präventions– und Bildungsangebot für Frauen und Mütter mit Migrationshintergrund.

Nach dem Prinzip von «Bildung unter Gleichen» veranstalten Moderatorinnen Gesprächsrunden mit anderen Frauen aus ihrem Kulturkreis, um sich über Themen der Prävention, Gesundheitsförderung, Erziehung und Familie auszutauschen.

Wie funktioniert Femmes-Tische?

Im Mittelpunkt von Femmes-Tische stehen die Moderatorinnen. Als engagierte Frauen im Familienalltag laden sie andere Frauen und Mütter aus ihrem Kulturkreis zu Gesprächsrunden ein. Die Muttersprache und der vertraute Rahmen ermöglichen einen persönlichen Austausch über Gesundheit, Bildung, Integration und die Situation in der Familie. Der Fokus liegt dabei auf dem gemeinsamen Lernen und der Stärkung des sozialen Netzwerks.

Die Projektleitenden der Suchtpräventionsstelle fördern den Austausch unter den Moderatorinnen, organisieren regelmässige Schulungen zu inhaltlichen Themen und unterstützen bei administrativen Fragen.

Der grosse Vorteil von Peer-Angeboten wie Femmes-Tische ist, dass damit Menschen und Erziehende erreicht werden, die von konventionellen Elternbildungs- und Präventionsangeboten weniger gut angesprochen werden.

Femmes-Tische fördert:

  • Erfahrungsaustausch unter Frauen im Familienalltag
  • Gesundheits- und Erziehungskompetenzen
  • Wissen zu Schule und Bildung
  • Kenntnisse zu örtlichen Gegebenheiten, Institutionen und Abläufen
  • soziale Kontakte
  • Vernetzung und Integration in der Gesellschaft

Gesprächsrunden werden aktuell in folgenden Sprachen durchgeführt:

Albanisch, Arabisch, Bengalisch, Bosnisch/Kroatisch/Serbisch, Farsi, Italienisch, Japanisch, Kurdisch, Mandarin, Portugiesisch, Russisch, Somalisch, Spanisch, Tamilisch, Tigrinya und Türkisch

Femmes-Tische und Männer-Tische

Die Suchtpräventionsstelle ist neben Femmes-Tische auch Zürcher Standort des Väter-Forums, das sich analog an Männer im Familienalltag richtet.

Beide Angebote sind Teil des nationalen Programms Femmes-Tische/Männer-Tische, das sich seit 1996 für die informelle Bildung von Menschen mit Migrationserfahrung einsetzt und mehrfach ausgezeichnet wurde.

An zahlreichen Standorten in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein finden jährlich rund 2'200 Gesprächsrunden in mehr als 20 Sprachen statt. Damit erreicht Femmes-Tische/Männer-Tische mehr als 12'000 Frauen und Männer pro Jahr.

Femmes-Tische, kurz erklärt

Wie funktionieren Femmes-Tische?

Ansprechperson

Dörte Wurst
Dörte Wurst
Projektleitung Freizeit & Arbeit
Femmes-Tische

Weitere Informationen

Weitere Informationen