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Früherkennung und Frühintervention

Hinschauen und handeln

Probleme bei Kindern und Jugendlichen sind oft nicht erkennbar. Das Ziel der Früherkennung und Frühintervention ist, problematische Verhaltensweisen oder Konsummuster bei Schülerinnen und Schülern frühzeitig zu erkennen und passende Massnahmen in die Wege zu leiten. Damit wird das Schulklima verbessert und Schulleitende und Lehrpersonen entlastet.

Zielgruppe

Schulleitende von Stadtzürcher Schulen

Ziele

Die Basis für wirksame Früherkennung und Frühintervention kann in einem Schulhaus nur gelegt werden, wenn die Betroffenen im Schulhaus an der Entwicklung beteiligt werden. Deshalb steht zu Beginn eine gemeinsame Situationsanalyse, in welcher in verschiedenen Handlungsfeldern der grösste Bedarf eruiert und entsprechende Schwerpunkte gesetzt werden. Unter Berücksichtigung der schulinternen Ressourcen wird anschliessend mit dem Ziel der Optimierung an diesen Schwerpunkten gearbeitet.

Der Fokus liegt dabei auf folgenden Zielsetzungen:

  • Die Schule hat ein strukturiertes und verbindliches Vorgehen in Früherkennung und Frühintervention entwickelt.
  • Die Lehrpersonen erweitern ihre Kompetenzen im Umgang mit Kindern und Jugendlichen mit auffälligem Verhalten.
  • Das Team erarbeitet ein Commitment bzgl. einer unterstützenden Haltung des aktiven Hinschauens und Handelns im Sinne des Wohlergehens der Schülerinnen und Schüler.
  • Die Schule verbessert die Zusammenarbeit mit Fachstellen und weiteren Partnern.

Angebot

  • Kontaktgespräch mit der Schulleitung
  • Teaminformation zu Früherkennung und Frühintervention in der Schule
  • Standortbestimmung mit IQES-Online (bei Team, Schülerschaft und evtl. Eltern)
  • Auswertung der Standortbestimmung mit Schulleitung und Q-Gruppe
  • Kickoff-Tag mit dem gesamten Team, Verabschiedung eines Massnahmenplans
  • Prozess mit definierten Meilensteinen (z.B. Weiterbildungen, Handlungsplan)

Zeitaufwand/Engagement

Das Angebot zur Früherkennung und Frühintervention erfordert einen intensiven Prozess für alle Beteiligten und dauert minimal ein Jahr. Das Thema sollte während der Projektzeit ein Schulschwerpunkt sein.

Mehrwert für die Schule

  • «Früherkennung und Frühintervention» gibt den Anstoss für Entwicklungen in vielen Bereichen der Team- und Schulkultur.
  • Professionelle Früherkennung und Frühintervention schafft Sicherheit und entlastet die Schule und die einzelnen Lehrpersonen im Umgang mit auffälligem Verhalten von Kindern und Jugendlichen.
  • Kollegiale Beratungsgruppen und/oder Pädagogische Teams können mit geeigneten Instrumenten (Checklisten zur Gesprächsführung, Intervisionsmodelle etc.) sowie Fachwissen in verschiedenen Entwicklungs- und Problemfeldern von Kindern und Jugendlichen unterstützt werden.
  • «Früherkennung und Frühintervention» stärkt die Schulsozialarbeit.
  • Die externe Prozessberatung bringt Knowhow zu Früherkennung und Frühintervention sowie zur Prozesssteuerung ein und ermöglicht der Schule einen wertvollen Aussenblick.

Organisation

«Früherkennung und Frühintervention» ist ein Angebot der Suchtpräventionsstelle der Stadt Zürich.

Kosten

Die Leistungen der Suchtpräventionsstelle in dieser Prozessbegleitung sind für Schulen kostenlos. Für Teamveranstaltungen fallen teils Aufwendungen für die Schule an (Referierende, Material etc.).

Weitere Informationen

Beratung, Coaching & Schulung - weitere Angebote
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