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NoTox - Nachsorge nach Alkoholvergiftung

Fast fünf Jugendliche pro Tag müssen in der Schweiz hospitalisiert werden, weil sie die Wirkung von Alkohol unterschätzt haben. Die Spitäler beschränken sich aus Kapazitäts- und Kostengründen auf das Nötigste: Überleben sichern, stabilisieren, ausnüchtern. Und dann?

Das Projekt NoTox, eine Kooperation der Suchtpräventionsstelle mit der Zürcher Fachstelle für Alkoholprobleme (ZFA), bietet eine Nachsorge für Jugendliche, welche eine Alkoholvergiftung (Alkoholintoxikation) erlitten haben. Entsprechend ihrem Gefährdungsgrad werden die Jugendlichen von einer der zwei Fachstellen zu einem Gespräch und weiteren Abklärungen eingeladen. Ziel dieser Gespräche ist es, den Vergiftungsvorfall zu reflektieren, den Umgang mit Alkohol zu thematisieren und eine Verhaltensänderung zu motivieren. Damit wird das Risiko eines erneuten alkoholbedingen Spitalaufenthalts oder gar einer Suchtentwicklung verkleinert.

Seit September 2013 betreiben Suchtpräventionsstelle und ZFA in Zusammenarbeit mit dem Universitätsspital Zürich zusätzlich das Pilotprojekt «NoTox Erwachsene», das sich an Patienten über 18 Jahren richtet.

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