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Betreuung & Pflege

Wenn Alkohol zur Belastung wird

Bewohner oder Bewohnerinnen, die riskant oder süchtige Alkohol konsumieren, können für eine Betreuungs- oder Pflegeinstitution zur Belastung werden.

Diese kann sich in akuter Selbst- oder Fremdbedrohung äussern, in Konflikten mit anderen BewohnerInnen oder erhöhtem Pflegebedarf.

Wer gefährdet ist

Ein chronisch riskanter Alkoholkonsum ist bei Menschen über 65 am stärksten verbreitet, insbesondere dabei unter Männern.

Auch Menschen, die Alkohol seit Jahrzehnten risikoarm konsumierten, können ein riskanteres Muster entwickeln. Gründe dafür können sein durch das Alter bedingte körperliche Veränderungen, einem veränderten Alltag und die Einnahme von Medikamenten.

Was Institutionen tun können

In Betreuungs- und Pflegeinstitutionen arbeiten Menschen aus verschiedenen Berufen mit unterschiedlichen Aufträgen (Pflege, Hotellerie, Gastronomie).

Es ist wichtig, dass diese Berufsleute auf der Basis einer gemeinsamen Haltung ihre Beobachtungen, Sorgen und Probleme mit riskant konsumierenden Bewohnern oder Patientinnen austauschen können und dass in der Institution geklärt ist, wer welche Verantwortung zur Bearbeitung solcher Probleme übernimmt.

Dies lässt sich am besten mit einem betriebsinternen Konzept oder Leitfaden zum Umgang mit riskantem Alkoholkonsum erreichen. Es empfiehlt sich auch, sich mit Beratungs- und Therapie-Fachstellen zu vernetzen, bevor akuter Handlungsbedarf besteht.

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