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Jugendliche & junge Erwachsene

Surfen, Chatten, Gamen machen Spass. Man kann sich informieren, Neues entdecken, sich unterhalten. Man kann mit Freunden und Freundinnen plaudern, neue Leute kennen lernen. Man kann eigene Fotos und Texte posten.

Auf einiges solltest du trotzdem achtgeben.

Sind alle online?

Fast alle. 99 Prozent der 12- bis 19-Jährigen haben ein Handy. Die allermeisten von ihnen sind mehrmals in der Woche online.  

Jedes 13. Mädchen und jeder 11. Junge haben ihren Konsum dabei nicht mehr im Griff. Sie sind online-süchtig. Oder sie laufen Gefahr, es zu werden.

Wann ist man online-süchtig?

Viele chatten, surfen oder gamen zeitweise intensiv. Online-süchtig sind sie deswegen noch nicht. Andere Anzeichen müssen hinzu kommen. Wer online-süchtig ist: 

  • Vernachlässigt Freunde und verliert das Interesse an Hobbys
  • Denkt ständig ans Game, an den Chat etc.
  • Kann sich schlecht konzentrieren – auf die Schule zum Beispiel.
  • Hat grosse Mühe aufzuhören – mit dem Game, dem Chat etc wieder aufzuhören.
  • Schläft zu wenig und ist übermüdet
  • tut, als ob er seinen Online-Konsum voll im Griff hätte

Wie man online-süchtig wird

Es gibt verschiedene Gründe, wieso sich Menschen in der Online-Welt verlieren. Zum Beispiel:

  • Weil sie sich in der realen Welt zu wenig selbstbewusst fühlen.
  • Weil sie Angst, Frust, Stress vergessen wollen
  • Weil sie Probleme mit der Familie, in der Schule, an der Arbeit haben
  • Weil sie unbedingt Teil einer (Online-)Gruppe sein wollen.
  • Weil sie den Druck spüren, auf Instagram, Snapchat usw. ständig zu posten.

Wie schätzt du dich ein?

Online-Tests helfen dir, dich einzuschätzen. Unten findest du sie über die Links.

Worauf du achten solltest

Posen im Netz

Aus deinem Profil lässt sich vieles lesen oder vermuten (Alter, Geschlecht etc.)
Im folgenden einige Tipps. Mail: Gib eine Extra-Adresse an. Die kannst du jederzeit wieder löschen. Fotos: Poste nur Bilder, die du auch in der Schule aufhängen würdest. Adresse: Gib weder deine private Adresse oder Handy-Nummer an.

Zudem: Das Netz vergisst nicht. Was gepostet wird, kann nur schwer gelöscht werden. Achte deshalb darauf, was für Bilder und Texte du veröffentlichst. Und: Wer sie sehen kann.

Sex im Netz  

Das Netz ist voller Seiten mit sexuellen Inhalten. Auch wer sie nicht sucht, findet sie. Wie damit umgehen? Auf den Seiten von feel.ok oder Lust und Frust findest du wertvolle Hinweise.

Mobben im Netz

Gegen Cybermobbing kann man sich nicht komplett schützen, aber doch einiges tun: Passwort: Für sich behalten. Adresse und Handy-Nummer: Nicht veröffentlichen. Fotos: Nur solche posten, zu denen man stehen kann. Chat: Die Leute so behandeln, wie man selber behandelt werden möchte. Weitere Tipps auf den Seiten von feel.ok oder tschau.ch

Shoppen im Netz

Die Versuchung ist gross: Die Schuhe, von denen man geträumt hat. Ein paar Klicks und schon wären sie gekauft. Worauf Jugendliche beim Online-Shoppen achten müssen? Tipps dafür vermitteln die Seiten von feel-ok.

Freunde finden im Netz

Online lassen sich schnell Bekanntschaften schliessen. Nur, sind die Leute wirklich die, für die sich online ausgeben? Ganz sicher kannst du nicht sein. Gib deshalb weder Adresse noch Handy-Nummer an. Und falls du jemand treffen möchtest: Nimm jemand mit und wähle ein Kaffee oder ein Ort wie ein Platz. 

Downloaden im Netz

Musik und Videos gratis für herunterladen ist erlaubt. Legal ist auch, wenn du sie an Bekannte weiterleitetest. Unbekannten anzubieten ist jedoch illegal. Das passiert auch, wenn du Programme wie BitTorrent benutzt. Deshalb sind solche File-Sharing Programme auch verboten. Eine andere Frage ist, ob Gratis-Downloads fair sind. Schliesslich verdienen Musiker und Künstler dann nichts.

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