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E-Zigaretten

Dampfen, vapen, juulen

Der Tabak-Markt ist im Umbruch. E-Zigaretten sind daran herkömmliche zu ersetzen.

Was für Risiken bringen E-Zigaretten mit sich?

Wie steht es um den Jugendschutz?

Und: Wie stellt sich die Suchtprävention dazu?

Aktuell

USA: Akute Lungenprobleme sorgen für Aufsehen

In den USA haben eine Häufung von Fällen mit akuten Lungenproblemen für Aufsehen gesorgt. Sie werden mit dem Konsum von E-Zigaretten in Verbindung gebracht. Hunderte sind betroffen, einige gestorben.

Noch unklar sind die Ursachen sind noch unklar. Die US-Behörden sind daran, diese zu klären.

In der Schweiz sind noch keine vergleichbare Fälle registriert worden. Es wird aber empfohlen, keine unregulierten Liquids zu konsumieren.      

Symptome

Atembeschwerden, Atemnot, Brustschmerzen, Erbrechen und Durchfall. Ebenfalls bekannt sind Husten, Schwindel, Müdigkeit und Kopfschmerzen.

Vitamin-E-Azetat als Auslöser?

Das Vitamin-Derivat ist in Verdacht geraten, nachdem man es in Proben von Cannabis-Liquids nachgewiesen hat. Es hilft die E-Zigaretten-Flüssigkeit mit Butan-Haschöl zu mischen, das bis zu 80% THC enthält.

Reaktion

Die USA prüfen ein Verbot von aromatisierten E-Zigaretten. New York hat bereits ein solches Verbot erlassen. Eine grosse US-Warenhauskette hat den Verkauf von E-Zigaretten eingestellt.

Situation in der Schweiz

Analoge Fälle sind in der Schweiz noch nicht eingetroffen. Was das Gesetz angeht: THC-Liquids sind in der Schweiz verboten.   

Position der Prävention

Was ist von E-Zigaretten aus suchtpräventiver Sicht zu halten? Die Zürcher Fachstelle für Suchtmittelmissbrauch (ZFPS) hält dazu fest:    

Weder gesund noch harmlos

E-Zigaretten sind im Vergleich mit normalen Zigaretten weniger schädlich, harmlos sind sie deswegen nicht. 

Zigaretten-Ersatz, aber nicht für alle  

Für Erwachsene, die wiederholt versucht haben, von der Zigarette wegzukommen, dürften in der E-Zigarette eine weniger schädliche Alternative finden. Weitere wissenschaftliche Erkenntnisse sind aber abzuwarten.  

Achtung Nichtraucher!

Nikotinhaltige E-Zigaretten können sehr schnell abhängig machen. Dazu besteht das Risiko, das später auf herkömmliche Zigaretten umgestiegen wird. 

Achtung Jugendschutz!

Im Kanton Zürich ist es erlaubt, E-Zigaretten an Kinder und Jugendliche zu verkaufen, selbst E-Zigaretten mit Nikotin! Es gibt zwar eine Empfehlung von Produzenten dies nicht zu tun, rechtlich aber keine Altersbeschränkung. Dies wird wohl noch bis 2022 so bleiben. 

Achtung vor THC-Liquids aus Online-Handel! 

Offiziell ist es nicht, die Vermutung aber da: Die Fälle in den USA dürften mit gepantschten THC-haltigen Liquids zusammenhängen. Dringend empfohlen sei deshalb:

  • Keine Liquids aus dem Onlinehandel konsumieren.     
  • Keine Liquids von der Strasse (Schwarzmarkt) konsumieren.
  • Keine Öle auf Marihuanabasis dampfen.
  • Liquids nicht selbst manipulieren bzw. modifizieren. 

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