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Bewegungskultur

spielende Kinder

Bewegungskultur setzt sich aus den vier ineinander übergreifenden Bereichen Sport, Spiel, Gesundheit und Ausdruck zusammen. Ziel ist, durch eine regelmässige inhaltliche Auseinandersetzung mit allen vier Bereichen eine nachhaltige Bewegungskultur aufzubauen.  Damit wird eine gesunde und ganzheitliche Entwicklung sowie die Leistungsfähigkeit der Kinder und Jugendlichen gefördert. Weil man heute weiss, dass das Bewegungsverhalten in der Kindheit das ganze spätere Leben prägt, ist es wichtig, möglichst früh mit dem Kultivieren von Sport und Bewegung zu beginnen.

Durch qualitativ guten Sportunterricht soll jedes Kind während der obligatorischen Schulzeit eine individuelle, nachhaltige Bewegungskultur aufbauen und seine «Lifetime-Sportart» finden. Mit dem ersten Kompetenzraster für den Sportunterricht lancierte das Sportamt im Schuljahr 2010/2011 einen Leitfaden für eine flächendeckende Qualitätssicherung und -entwicklung. Anhand von in Standortbestimmungen überprüfbaren Minimalkompetenzen und weiterführenden Praxisbeispielen, welche diese grundlegenden Fähigkeiten und Fertigkeiten aufbauen, werden transparente Grundlagen für eine individuelle Bewegungskultur geschaffen. Dieser Prozess fördert ganzheitlich die motorische Entwicklung aller Schülerinnen mit Wirkungen, die nicht nur für ihr Handeln im Sport, sondern auch für das ganze Leben bedeutsam sind.

Sportkultur

Kinder und Jugendliche sollen im Sport vielseitige Bewegungserfahrungen sammeln und ein breites Bewegungsspektrum erwerben.

Durch Sportkultur können Kinder eine gesunde Beziehung zum eigenen Körper und zur eigenen Leistungsfähigkeit aufbauen und entwickeln. Im Gegensatz zum Leistungssport stehen nicht Ergebnisse und Bestresultate im Zentrum, sondern der Weg, wie die eigenen Leistungsgrenzen erweitert werden können.

Spielkultur

Spielen ist ein Grundbedürfnis des Menschen – seit es Menschen gibt, wird gespielt.

Spielkultur liefert einen wichtigen Beitrag zur Sozialisation und zur gesellschaftlichen Mündigkeit. In einem geschützten, durch Regeln klar definierten Rahmen, lernen Kinder und Jugendliche mit ihren Emotionen umzugehen. Neben Spannung und Freude werden Teamfähigkeit, das Einhalten von Regeln, Konflikte austragen und gegenseitiger Respekt geübt. Lehrpersonen können diese Prozesse gezielt fördern und unterstützen.

Gesundheitskultur

Gesundheit ist für die Schweizer Bevölkerung der wichtigste Grund, um Sport zu treiben. Trotz dieses Gesundheitsbewusstseins hält der Trend von Kindern mit motorischen Defiziten und Übergewicht an. Die Balance zwischen Leistung und Erholung, Energieaufnahme und -verbrauch, Bewegung und Inaktivität ist in unserer technisierten Hochleistungsgesellschaft gestört.

Gesundheitskultur im Sportunterricht hilft diese Balance wieder herzustellen und so Lebensqualität zu sichern.

Ausdruckskultur

In der Ausdruckskultur geht es darum, den Körper als Mittel zum Ausdruck wahrzunehmen und zu verstehen.

Ein bewusster, kreativer Umgang mit dem Körper ist gerade in der heutigen technisierten Zeit sehr wichtig. Kinder und Jugendliche sollen sich mit den eigenen Bewegungen und dem eigenen Körper identifizieren können. Der Sportunterricht bietet eine ausgezeichnete Plattform um die verbalen und nonverbalen Ausdrucksformen zu fördern und respektvollen Umgang zu üben.

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