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Die Stadt Zürich hat sich von einem Finanzzentrum zu einer weltoffenen, lebensfrohen Metropole gewandelt. Besonders augenfällig ist dies im öffentlichen Raum, dessen Bedeutung in den vergangenen Jahren laufend zugenommen hat. Nicht nur der Nutzungsdruck ist gewachsen, sondern auch das Interesse, den öffentlichen Stadtraum zu gestalten.

Blick vom Lindenhof aufs autofreie Limmatquai
Blick vom Lindenhof aufs autofreie Limmatquai

Mit «Stadträume Zürich» zeigt die Stadt Zürich auf, wie sie den öffentlichen Stadtraum entwickeln will. Das Werk ist in zwei Instrumente gegliedert: die Strategie und die Standards.

  • Die «Strategie Stadträume» erläutert die vom Stadtrat beschlossenen übergeordneten Ziele: «klare Hierarchisierung», «kohärente Gestaltung» und «hohe Aufenthaltsqualität».
  • Die «Standards Stadträume» konkretisieren diese strategischen Ziele und verpflichten alle Partner, die den öffentlichen Raum mitgestalten, auf bewährte Umsetzungsrichtlinien zurückzugreifen. Diese unterstützen bei Zielkonflikten und fördern ganzheitliche Lösungen.

Entstehung

Die «Strategie Stadträume» entstand aus einem Auftrag der Delegation des Stadtrats für Wirtschaft und Stadtentwicklung (WIDEL) und trat 2006 in Kraft. Die «Standards Stadträume» (damals: «Umsetzungsordner») wurden 2008 veröffentlicht. Der Bericht «Weiterentwicklung Elementkatalog» legt seit 2011 fest, nach welchen Kriterien Stadtraumelemente entwickelt werden. Seither wurden die «Standards Stadträume» jedes Jahr punktuell aktualisiert und ergänzt. Im Jahr 2017 wurden sie grundlegend überarbeitet, aktualisiert, gekürzt und in ein rein digitales, jederzeit aktuelles Format überführt.

Finanzierung

Die vorliegende Gestaltungsstrategie wird mittelfristig kostenneutral umgesetzt. Öffentliche Stadträume werden in der Regel neu gestaltet, wenn andere Tiefbauarbeiten anstehen, etwa Strassenunterhalt, Gleiserneuerung oder Erneuerung von Werkleitungen. Indem die Stadt koordiniert vorgeht und Anordnungsprinzipien, Elemente und Materialien standardisiert hat, kann sie mittelfristig Kosten senken: bei der Wiederbeschaffung, der Lagerhaltung und dem Unterhalt, aber auch in der Planung und der Projektierung.

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