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Herzgefässverengung – Die Atemnot kam plötzlich

«Mis Züri. Mis Spital.» zeigt Patientengeschichten aus dem Stadtspital Waid und Triemli. Beat litt unter Herzgefässverengungen und erhielt im Triemli drei Bypässe.

Der 64-jährige Friedensrichter und passionierte Biker Beat Jaisli bekommt auf einer Tour plötzlich keine Luft mehr. Spezialistinnen und Spezialisten stellen bei ihm eine Herzerkrankung fest, die auf Verengungen der Herzkranzgefässe zurückzuführen ist. Im Triemli wird er erfolgreich operiert.

Beat Jaisli ist keiner, dem schnell die Puste ausgeht. Der Friedensrichter war jahrelang aktiver Eishockeyspieler – Leistungssportler in jeder Hinsicht. Auf einer Biketour mit einem Freund bekommt er plötzlich Atemnot. 

Die Luft reicht nicht zum Weiterfahren. Der Ehemann und Vater eines Sohnes muss absteigen. Er ist so besorgt, dass er seinen Begleiter bittet, die Ambulanz zu rufen, falls es ihm schlechter geht und er nicht mehr selbst zum Handy greifen kann. Doch irgendwie schafft es Beat Jaisli aus eigener Kraft nach Hause. In der darauffolgenden Woche geht er zum Arzt.

Sechs Gefässverengungen

«Ich kenne meinen Körper, das hatte nichts mit Erschöpfung zu tun», sagt Jaisli rückblickend. Und tatsächlich: Bei einer ersten Abklärung in einem Zürcher Regionalspital vermuten die Ärztinnen und Ärzte, dass Beat Jaisli auf seiner Velotour einen Herzinfarkt erlitten hat. Sie gehen von zwei Engpässen in den Gefässen aus und glauben, dass diese Verengungen mit Stents korrigiert werden können. Stents sind medizinische Implantate, die verengte Gefässe erweitern. Sie überweisen Beat Jaisli unverzüglich ins Triemli, das auf solche Eingriffe spezialisiert ist. In der dortigen Herzchirurgie stellen die Spezialistinnen und Spezialisten fest, dass sein Herz nicht an zwei Stellen verengt ist, sondern an sechs.

Veranlagung in der Familie

Ein Bypass ist die einzige Lösung. Damit werden stark verengte oder komplett verschlossene Herzkranzgefässe überbrückt, um die Blutversorgung des Herzmuskels wiederherzustellen. Dies, sagt Beat Jaisli, sei für ihn der schwierigste Moment gewesen. «Mein Vater hatte vor 35 Jahren ebenfalls einen Herzinfarkt und nach der Operation Schmerzen. Ich dachte – alles, nur das nicht.» Dabei ist ihm natürlich bewusst, dass die Medizin heute viel weiter entwickelt ist. Dem Ärzteteam rund um Prof. Dzemali, Chefarzt der Klinik für Herzchirurgie, gelingt es, ihren Patienten zu beruhigen und so auf den Eingriff vorzubereiten, dass er ihm zuversichtlich entgegenschaut.

Die Operation verläuft wie geplant. Beat Jaisli wird mit besten Prognosen entlassen. Heute ist er zufrieden zurück im Leben und fährt wieder Rad. Ohne Beschwerden. Ohne Angst. Was ihm am besten am Triemli gefallen hat, möchten wir von ihm wissen. «Mein Zimmer und die Betreuung», antwortet er. «Beides war einfach exzellent.»

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