Viele entzündliche Augenerkrankungen stehen in Zusammenhang mit rheumatologischen oder immunologischen Systemerkrankungen. Die interdisziplinäre rheumatologisch-ophthalmologische Sprechstunde ermöglicht eine enge Zusammenarbeit zwischen Ophthalmologie und Rheumatologie.
Ziel ist eine frühzeitige Diagnosestellung, eine gezielte Abklärung systemischer Ursachen sowie die koordinierte Therapie entzündlicher Augen- und Systemerkrankungen.
- Uveitis
- Skleritis und Episkleritis
- retinale Vaskulitiden
- Morbus Behçet
- Sarkoidose
- rheumatoide Arthritis
- Spondyloarthritiden
- Vaskulitiden
- systemischer Lupus erythematodes
- ophthalmologische Untersuchung
- Bildgebung der Netzhaut und Augenstrukturen
- Laboruntersuchungen
- immunologische und rheumatologische Diagnostik
- interdisziplinäre Therapieplanung
Die Behandlung richtet sich nach der zugrunde liegenden Erkrankung und dem Schweregrad der Augenbeteiligung.
- lokale entzündungshemmende Therapie
- Kortisontherapie
- systemische Immunsuppression
- Biologika
- moderne immunmodulatorische Therapien
Diabetes mellitus und hormonelle Erkrankungen können verschiedene Strukturen des Auges betreffen und zu schwerwiegenden Sehbeeinträchtigungen führen.
In der interdisziplinären diabetologisch/endokrinologisch-ophthalmologischen Sprechstunde erfolgt eine enge Zusammenarbeit zwischen Ophthalmologie, Diabetologie und Endokrinologie.
Ziel ist die frühzeitige Erkennung ophthalmologischer Komplikationen sowie eine koordinierte Behandlung der Grunderkrankung.
- diabetische Retinopathie
- endokrine Orbitopathie
- Netzhautuntersuchung
- OCT-Untersuchung
- Fluoreszenzangiographie
- Gesichtsfelduntersuchung
- Laboruntersuchungen
- endokrinologische Abklärung
Die Behandlung richtet sich nach der zugrunde liegenden Erkrankung und dem Schweregrad der Augenbeteiligung.
- Optimierung der Blutzucker- und Stoffwechseleinstellung
- intravitrealen Medikamenteninjektionen
- Lasertherapien
- Orbitopathie-Behandlung
- interdisziplinäre Langzeitbetreuung
Sehstörungen können Ausdruck neurologischer Erkrankungen sein. Die neurologisch-ophthalmologische Sprechstunde verbindet die spezialisierte ophthalmologische Diagnostik mit neurologischer Expertise.
Ziel ist die Abklärung komplexer Sehstörungen, Gesichtsfeldausfälle und neuro-ophthalmologischer Erkrankungen.
- Sehnerventzündungen
- Papillenödeme
- Doppelbilder
- Augenmuskellähmungen
- Gesichtsfeldausfälle
- Myasthenia gravis
- Multiple Sklerose
- ischämische Optikusneuropathien
- intrakranielle Druckerhöhungen
- Sehschärfenprüfung
- Gesichtsfelduntersuchung
- OCT des Sehnervs
- Pupillendiagnostik
- orthoptische Untersuchung
- Bildgebung mittels MRI oder CT
- neurologische Zusatzabklärungen
Die Behandlung richtet sich nach der zugrunde liegenden neurologischen oder ophthalmologischen Erkrankung.
- medikamentöse Therapie
- entzündungshemmende Behandlung
- Prismenversorgung
- interdisziplinäre Rehabilitation
- langfristige Verlaufskontrollen
Die enge Zusammenarbeit verschiedener Fachdisziplinen ermöglicht eine umfassende Diagnostik und individuell abgestimmte Therapie komplexer Erkrankungen.
Durch moderne Bildgebung und koordinierte Betreuung können systemische Erkrankungen mit Augenbeteiligung frühzeitig erkannt und behandelt werden.