Basierend auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und modernster Technologie werden individuelle Therapiepläne erstellt, die auf Tumortyp und persönliche Bedürfnisse abgestimmt sind. Zum Einsatz kommen bewährte Verfahren wie Chemotherapie, zielgerichtete Therapien und Immuntherapie, ergänzt durch enge Zusammenarbeit mit Chirurgie und Strahlentherapie.
Ziel ist es, nicht nur die Überlebensrate zu verbessern, sondern auch die Lebensqualität der Patient*innen langfristig zu fördern – mit Empathie, Fachkompetenz und einem ganzheitlichen Behandlungsansatz.
Das Leistungsspektrum der medizinischen Onkologie umfasst moderne Diagnoseverfahren, individualisierte Therapiekonzepte sowie interdisziplinäre Betreuung bei sämtlichen malignen Erkrankungen aus dem Bereich der Onkologie.
Diagnostik
- Ambulante Abklärung / Behandlung des gesamten Spektrums onkologischer Erkrankungen / Nachsorge
- Zweitmeinungen Für Patientinnen und Patienten mit onkologischen Erkrankungen.
- Genetische Beratung bei Tumor-Erkrankungen: Familiäre, genetische Beratung bei Tumorerkrankungen (z. B. Brust, Darm, Prostata, Bauchspeicheldrüse).
Therapie
- Chemotherapien / Immuntherapien / Antikörpertherapien / antihormonelle Therapien (ambulant und stationär)
- Kombinierte Radio- und Chemotherapie.
- Port-A-Cath und PICC-Systeme sowie Medikamentenpumpen
Interdisziplinäre Zusammenarbeit
- Palliative Betreuung von Patient*innen in Zusammenarbeit mit Abteilung für Palliative Care
- Interdisziplinäre Besprechung am Tumorboard des Stadtspitals Zürich.
Eine genetische Beratung kann sinnvoll sein, um familiäre Krebsrisiken zu erkennen und präventive Massnahmen zu planen. In manchen Familien treten bestimmte Tumorerkrankungen gehäuft auf, oft über mehrere Generationen hinweg und in jungem Alter. Hinweise auf eine mögliche erbliche Veranlagung bestehen insbesondere dann, wenn nahe Verwandte betroffen sind und sich bestimmte Tumorarten wiederholen.
Krebs – Vielfalt, Früherkennung und Therapiezeit
Eine Krebsdiagnose bedeutet für Betroffene und Angehörige oft einen tiefen Einschnitt ins Leben und eine Phase der Ungewissheit. Rund 40 % der Schweizer Bevölkerung erkranken im Laufe ihres Lebens an Krebs, wobei die steigende Zahl vor allem auf die erhöhte Häufigkeit mit zunehmendem Alter zurückzuführen ist. Krebs ist jedoch eine sehr heterogene Erkrankung: Das Verhalten und die Teilung entarteter Zellen lassen sich kaum pauschal erfassen.
In vielen Fällen ist Krebs heute nicht mehr unmittelbar lebeslimitierend. Ähnlich wie bei chronischen Krankheiten ist ein langes Leben mit guter Lebensqualität nach und während der Therapie möglich. Besonders bei bestimmten Tumoren (z.Bsp. Hodenkrebs, Lymphdrüsenkrebs) sind die Heilungschancen sehr hoch.
Die Früherkennung spielt eine entscheidende Rolle, insbesondere bei Darm-, Prostata- und Brustkrebs. Regelmässige Vorsorgeuntersuchungen sind vor allem bei familiärer Vorbelastung wichtig, um späte Diagnosen und damit verbundene schlechtere Überlebenschancen zu vermeiden. Eine frühzeitige Erkennung ermöglicht oft schonendere und effektivere Therapien.
Die Therapiezeit erstreckt sich meist über mehrere Monate und beeinflusst die Patient*innen sowohl körperlich als auch psychisch und sozial. Im Stadtspital wird deshalb Wert auf eine umfassende Betreuung gelegt, die sowohl Unterstützung bietet als auch die Selbständigkeit der Betroffenen fördert.