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Lösungskonzept für das Nadelöhr Rämistrasse

Das Tiefbauamt hat die Projektidee «Balkon» zu einem ausgereiften Konzept für den Fuss- und Veloverkehr weiterentwickelt. So soll es zwischen Bellevue und Heimplatz künftig beidseits der Rämistrasse durchgehende Velostreifen entlang der Fahrbahn geben. Stadtrat Filippo Leutenegger hat das Konzept anlässlich der Baustellen-Jahresmedienkonferenz des Tiefbauamts vorgestellt.

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Blickrichtung Bellevue

Für den Fussverkehr bleibt das Trottoir entlang der Häuserzeile zwischen Waldmannstrasse und Hirschengraben grösstenteils unverändert bestehen. Auf der gegenüberliegenden Seite erfolgt die Fussverbindung bergwärts ab Haus Nr. 16 über die bestehende Rampe. Diese wird dazu im oberen Drittel deutlich abgeflacht.  

Die Brücke in Richtung Hirschengraben wird neu auch als Fuss- und Velowegverbindung ausgebaut und die Erschliessung von Rämistrasse und Hirschengraben mittels Lift und Treppe sichergestellt. Der Zugang zum Parkhaus erfolgt künftig über den sogenannten «Balkon». Um diese Fuss- und Veloverkehrsverbindung zu bauen, muss die bestehende Stützmauer um bis zu anderthalb Meter verschmälert werden. Sollte das aufgrund technischer Umstände nicht möglich sein, plant das Tiefauamt eine neue, schmalere Stützmauer.

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Blickrichtung Heimplatz

Im Zuge der weiteren Planung wird untersucht, ob die Umsetzung der erforderlichen Massnahmen aus baulicher und verkehrstechnischer Sicht möglich ist. Daher hat heute der Stadtrat die Erhöhung des Studienkredits um
390 000 Franken auf 800 000 Franken gutgeheissen.

Die Präsentationen von Stadtrat Filippo Leutenegger und Stadtingeneur Vilmar Krähenbühl finden Sie auf der Website des TAZ.

Nutzungskonzept für die Werdinsel

Luftbild der Werdinsel

Der erwartete Bevölkerungszuwachs wird den Nutzungsdruck auf die Werdinsel erhöhen. Um die weitgehend entspannte Situation von heute und den naturnahen Erholungsraum zu erhalten, hat die Stadt ein Nutzungskonzept ausgearbeitet. Die in einem breit abgestützten Informations- und Beteiligungsprozess erarbeiteten Massnahmen zu acht Handlungsfeldern werden ab 2018 umgesetzt.

Stadtrat Filippo Leutenegger, der durch die Gespräche in den Beteiligungsprozessen führte, zieht ein durchwegs positives Fazit: «Die Vorschläge der Stadt wurden gut aufgenommen, die Gespräche wurden zum Teil hart, aber immer fair und konstruktiv geführt. Darum bin ich überzeugt, dass wir ausgewogene und tragfähige Lösungen ausgearbeitet haben.»

Das vollständige Nutzungskonzept Werdinsel ist auf der Website von Grün Stadt Zürich zu finden.

Meilenstein in der Veloparkierung

1600 trockene und sichere Veloabstellplätze am Hauptbahnhof

Die unteridische Velostation Europaplatz verfügt über eine Zufahrtsrampe in der Kasernenstrasse, einen Treppenaufgang auf den Europaplatz sowie eine Stossrampe in die Europaallee. Die Anlage bietet 1600 überwachte Abstellplätze, die in Doppelstockanlagen angeordnet sind. Für Spezialvelos gibt es gesonderte Abstellbereiche, für E-Bikes stehen Steckdosen zur Verfügung.  

Das Angbot wird mit einer bedienten Loge (Aboverkauf, Information), einer Velowerkstatt mit Ersatzteilverkauf, Schliessfächern, einer Pumpstation und einer Reparatur-Ecke zur freien Nutzung abgerundet. Ausserhalb der bedienten Zeit wird der Zugang zur Velostation durch ein automatisches Zutrittssystem gesteuert. Zudem besteht eine 24h-Kameraüberwachung.  

Betrieben wird die Velostation Europaplatz von Züri rollt, einem Arbeitsintegrationsprogramm der Stadtzürcher Fachorganisation AOZ.

Impressionen aus der Velostation Europaplatz

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