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Medienmitteilungen

20. Juni 2017

Grünes Licht für «Züri Velo»

Veloverleihsystem in Zürich kann endlich eingeführt werden.

Zürich erhält ein modernes Veloverleihsystem mit über 2000 Velos. Nach einem langen Rechtsverfahren hat das Bundesgericht grünes Licht für die Umsetzung von «Züri Velo» gegeben. Die PubliBike AG wird das System betreiben und über Kundeneinnahmen und Sponsoring vollständig finanzieren.

Nach einem langen Rechtsverfahren hat das Bundesgericht entschieden, der Beschwerde einer beim Zuschlag nicht berücksichtigten Anbieterin keine aufschiebende Wirkung zu gewähren, so dass das geplante Veloverleihsystem «Züri Velo» umgesetzt werden kann. «Über zwei Jahre haben wir mit angezogener Handbremse gewartet. Jetzt können wir endlich loslegen», kommentierte Stadtrat Filippo Leutenegger den Entscheid des Bundesgerichts. «Züri Velo ist eine ideale Ergänzung des bestehenden Mobilitätsangebots, zum Beispiel für die letzte Meile zwischen ÖV-Station und Ziel.», so Stadtrat Filippo Leutenegger, «ausserdem fördert es das Image und die Akzeptanz der Zweiräder als Stadtverkehrsmittel.»

Der Schweizer Marktführer im Bikesharing, PubliBike AG, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von PostAuto, kann nun mit dem Aufbau des Verleihsystems beginnen. In den Hauptzentren City, Altstetten und Oerlikon, entlang der die Zentren verbindenden Korridore sowie in Zürich Nord und am See werden etappenweise rund 150 Stationen mit 2250 Fahrrädern aufgestellt. Bei der Wahl der Standorte für die Velostationen will PubliBike auch Kooperationen mit Privaten eingehen. «Für Firmen ist es attraktiv, auf ihren Geländen Velostationen einzurichten. Ziel muss es sein, den öffentlichen Raum so wenig wie möglich zu beanspruchen», so Stadtrat Filippo Leutenegger.

Der lange Rechtsstreit habe an den Nerven gezehrt, sagte PubliBike-Geschäftsführer Bruno Rohner. Es habe aber auch sein Gutes: «Das Bikesharing hat sich in den letzten Jahren stark weiterentwickelt und vereinfacht. Die «Züri Velo»-Flotte wird ein topmodernes System erhalten.» Die Flotte wird je zur Hälfte aus E-Bikes und konventionell angetriebenen Fahrrädern bestehen. Dank eines einfachen Zugangssystems mit App, Internet, SwissPass und Kreditkarten richtet sich «Züri Velo» sowohl an regelmässige als auch spontane Nutzerinnen und Nutzer. Der Stadt Zürich entstehen keine Betriebskosten, da «Züri Velo» zu 100 % über Sponsoring-Beiträge und Kundeneinnahmen finanziert wird. Hauptsponsorin ist die Zürcher Kantonalbank. Den Betrieb inklusive Wartung stellen im Auftrag von PubliBike die Sozialen Einrichtungen und Betriebe der Stadt Zürich (SEB) sicher. 




Thema: Transport und Verkehr

Organisationseinheit: Tiefbau- und Entsorgungsdepartement