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Medienmitteilungen

Der Stadtrat von Zürich, Tiefbau- und Entsorgungsdepartement

1. Februar 2018

Neugestaltung des Papierwerd-Areals

Der Stadtrat beantragt dem Gemeinderat für die Neugestaltung des Papierwerd-Areals und die Erarbeitung eines Nutzungskonzepts einen Projektierungskredit von 4,1 Millionen Franken.

Das Papierwerd-Areal bei der Bahnhofbrücke ist ein zentraler und wertvoller Stadtraum. Es beherbergt seit Jahrzehnten das Globusprovisorium, was wiederholt zu Vorstössen aus dem Gemeinderat führte, die eine Aufwertung des Areals verlangten. Im Februar 2013 wurde schliesslich eine Motion (GR Nr. 2013/49) eingereicht, die eine Neugestaltung des Areals sowie die Erarbeitung eines Nutzungskonzepts verlangte.

Der Stadtrat hat in der Folge eine Machbarkeitsstudie und auf deren Basis eine Vertiefungsstudie durchgeführt, in der verschiedene Varianten einer Neugestaltung durchgespielt wurden. Bei allen untersuchten Varianten wurde davon ausgegangen, dass das oberirdische Gebäude des Globus-Provisoriums einem offenen Platz mit einem Pavillon weichen soll. Im bereits heute bestehenden ersten Untergeschoss des Globus-Provisoriums soll ein Grossverteiler Platz erhalten, im zweiten Untergeschoss ein öffentliches Parkhaus. Dem Parkplatzkonzept zufolge könnte an der Oberfläche zusätzlicher Platz freigespielt werden, in dem ein Teil der Parkplätze von der Oberfläche in das Parkhaus verschoben werden. Der Mühlesteg soll an eine neue Lage verlegt und verbreitert werden. Um eine grössere Fläche zu erreichen, sieht die Bestvariante vor, die bestehende Unterführung unter der Bahnhofbrücke bis vor das Amtshaus II (Polizeiwache) zu verlängern.

Um städtebaulich, raumplanerisch und verkehrlich gute Lösungen auf dem Papierwerd-Areal zu finden, sollen ein Projektwettbewerb durchgeführt und anschliessend ein entsprechendes Vor- und Bauprojekt ausgearbeitet werden. Im Rahmen des Wettbewerbs soll nebst der Bestvariante auch eine Variantenkombination geprüft werden. Diese würde eine Umsetzung in zwei Schritten erlauben, indem zunächst die bestehende Unterführung erhalten bliebe und ein kleinerer Platz gestaltet würde. Später könnte dieses Projekt durch eine Verlängerung der Unterführung weiterentwickelt werden, um einen grösseren städtebaulichen Mehrwert zu erzielen.

Wenn der Gemeinderat dem Projektierungskredit von 4,1 Millionen Franken zustimmt, kann voraussichtlich 2021/2022 ein Bauprojekt vorgelegt und 2022/2023 mit dem Bau begonnen werden.

 




Thema: Bauen

Organisationseinheit: Stadtrat, Tiefbau- und Entsorgungsdepartement