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Kanalersatz unter dem General-Guisan-Quai und dem Arboretum

Medienmitteilung

Der Stadtrat hat für Kanal- und Werkleitungsbau in der General-Wille-Strasse, Abschnitt Arboretum bis Zürichsee, gebundene Ausgaben in der Höhe von 6,755 Millionen Franken bewilligt.

1. September 2021

Von der General-Wille-Strasse her führt ein Hochwasser-Entlastungskanal unter dem General-Guisan-Quai und dem Arboretum hindurch bis zum Zürichsee. Dieser Entlastungskanal ist in einem schlechten Zustand und muss ersetzt werden.

Des Weiteren soll unter dem General-Guisan-Quai zwischen Genferstrasse und dem Arboretum eine Verbindungsleitung erstellt werden, die zur Entlastung des hydraulisch überlasteten Kanals im General-Guisan-Quai dient. Damit die zusätzlichen Wassermengen im Kanalabschnitt zwischen Arboretum und Zürichsee aufgenommen werden können, erweitert das Tiefbauamt die Kapazität des ohnehin zu ersetzenden Entlastungskanals.

Die Querung des General-Guisan-Quais soll in einem grabenlosen Verfahren erstellt werden. Im Bereich der Parkanlage Arboretum bis zum Seeauslass erfolgt der Bau des Entlastungskanals dann in einem offenen Graben. Zum Schutz der Parkanlage und der Bäume ist eine möglichst schonende Bauweise vorgesehen und die Bauzeit soll so kurz wie möglich gehalten werden. Nach Abschluss der Arbeiten werden Rasenflächen und Uferbereich wieder instand gestellt. Für die Kanalbauarbeiten müssen im Bereich der Genferstrasse zwei Bäume gefällt werden. Da das Tiefbauamt im Zusammenhang mit dem Strassenbauprojekt General-Guisan-Quai diverse Neupflanzungen vorgesehen hat, ist die Baumbilanz längerfristig betrachtet positiv.

Koordiniert mit den Kanalbauarbeiten saniert die Wasserversorgung die bestehende Hauptleitung mittels eines Rohreinzugs und nutzt diese künftig als Quellwasserleitung. Für die Erschliessung der WC-Anlage, des Brunnens und des Hydranten wird eine zusätzliche Versorgungsleitung parallel zur Kanalisation unter dem General-Guisan-Quai verlegt.

Der Baubeginn ist für Herbst 2023 geplant. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Sommer 2024.

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