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Geschichte

Von der Kloakenreform bis zum Züri-Sack

1850

1860 Zürich baut die ersten modernen Abwasserkanäle.
1867 Zürich gründet das Abfuhrwesen und baut ein Entwässerungssystem.
1893 Die Kehrichtabfuhr ist durchorganisiert, in der Stadt und in den Vororten.

1900

1900 Das städtische Kanalnetz ist 180 km lang.
1904 Das Kehrichtheizkraftwerk Josefstrasse geht in Betrieb, als viertes in Europa.
1926 Das Klärwerk Werdhölzli wird nach drei Jahren Bauzeit fertiggestellt.
1927 Erste Automobile ersetzen die Pferdegespanne beim Abfalltransport.
1927 Der bekannte Ochsner-Abfallkübel wird zum Standard im Abfuhrwesen.
1928 Das erste Fernwärmenetz entsteht ums Kehrichtheizkraftwerk Josefstrasse und versorgt den Hauptbahnhof und die Sihlpost.
1939 Grossraumkehrichtwagen fahren erstmals durch Zürichs Strassen.
1949 Das Klärwerk an der Glatt nimmt seinen Betrieb auf, 2001 wird es stillgelegt.

1950

1960 Der Klärwerk-Reinigungsprozess wird bis 1984 auf die heutigen vier Stufen ausgebaut.
1969 Das Kehrichtheizkraftwerk Hagenholz wird eröffnet.
1970 Das öffentliche Kanalisationsnetz ist auf 745 km angewachsen.
1973 Die Fernwärmeversorgung der Stadt Zürich wird gegründet.
1974 Erster Wertstoffsammelcontainer, Recycling wird zum öffentlichen Thema.
1977 Das Heizkraftwerk Aubrugg geht ans Netz.
1979 Der Abfallsack aus Plastik ersetzt den Ochsner-Abfallkübel.
1988 Das grösste unterirdische Regenüberlaufbecken von Zürich mit 40'000 m3 geht in Betrieb.
1992 Die Fernwärmeversorgung wechselt zum städtischen Abfuhrwesen.
1993 Der Gebührensack wird Pflicht, als Folge steigt die Recyclingquote markant an.
1996 Die Sammelstelle für Sonderabfälle wird in Betrieb genommen.
1998 Abfuhrwesen und Stadtentwässerung fusionieren zu ERZ.
1999 Fernwärme Zürich wird von Stadt, Kanton und ETH gegründet.

2000

2001 Der 5,3 km lange Abwasserstollen zwischen Glatt und Limmattal nimmt den Betrieb auf.
2001 Das Klärwerk ara glatt wird geschlossen und das gesamte städtische Abwasser wird im Klärwerk Werdhölzli gereinigt.
2001 Die Stadtreinigung wechselt vom Tiefbauamt zu ERZ.
2003 Die Stadt Zürich gewinnt den Schweizer Gewässerpreis für ihr Bachkonzept.
2005 Fernwärme Zürich wird komplett in ERZ eingegliedert.
2005 Die Werkstattbetriebe wechseln vom Tiefbauamt zu ERZ.
2005 ERZ startet die flächendeckende Ausrüstung mit neuen Züri-Sack-Containern aus Kunststoff.
2006 Das umgebaute Klärwerk Glatt öffnet als Seminarzentrum ara glatt seine Türen.
2006 Ein weiteres Regenüberlaufbecken (27'000 m3) ist fertiggestellt.
2010 Das Holzheizkraftwerk Aubrugg geht nach einem Jahr Bauzeit ans Netz.
2011 ERZ und die EnBW Kraftwerke AG gründen die Fernwärme Zürich AG.
2011 Das Kehrichtheizkraftwerk Josefstrasse verwertet nur noch süddeutschen Abfall.
2011 Das Kehrichtheizkraftwerk Hagenholz ist umgebaut und modernisiert.
2011 ERZ und Erdgas Zürich AG gründen die Biogas Zürich AG.
2011 ERZ lanciert einen neuen Markenauftritt mit Zürich Wärme, Sauberes Wasser und Sauberes Zürich.
2012 ERZ erneuert die Rauchgasreinigungsanlage des Kehrichtheizkraftwerks Hagenholz.
2013 ERZ startet die Abfuhr Bioabfall für pflanzlichen Gartenabfall, Küchenabfall und Speisereste.
2014 ERZ lanciert die Gratis-App Sauberes Zürich.
2015 ERZ weiht die zentrale Klärschlammverwertungsanlage im Werdhölzli ein. Dort wird der gesamte entwässerte Klärschlamm aus dem Kanton Zürich zentral verbrannt und Energie daraus gewonnen.
2016 ERZ stellt die Verarbeitung des verbrannten Abfalls um und kann neu das gesamte Metall aus der Kehrichtschlacke des Kehrichtheizkraftwerks Hagenholz zurückgewinnen.
2016 Der neue Generelle Entwässerungsplan wird vom Stadtrat der Stadt Zürich und vom Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) des Kantons Zürich verabschiedet.
2018 ERZ feiert 20-Jahr-Jubiläum.

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