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Interview mit einem Lernenden Geomatik (1. Lehrjahr)

Interview mit einem Lernenden Geomatik

Interview Joël Bachmann, Lernender Geomatik 1. Lehrjahr

«Die Schulglocke fehlt mir schon, aber ansonsten gefällt es mir hier sehr gut.»

Joël, du hast vor 3 Wochen deine Lehre als Geomatiker bei GeoZ angefangen. Was waren bisher deine Aufgaben?

Auf dem Feld habe ich gelernt, was die Vermessungsassistenten so machen. Ich habe zum Beispiel kennengelernt, wie man Punkte richtig aufhebt, habe Bauentscheide ins Programm eingegeben und die Feldvorbereitung übernommen. Viel habe ich aber auch einfach im IMS gelesen und mich informiert.

Das hört sich an, als ob es dir gefällt.

Ja, es gefällt mir sehr gut. Die Arbeit ist interessant. Die Mitarbeiter sind freundlich und zuvorkommend, deshalb herrscht eine angenehme Atmosphäre.

Hast du dir in dem Fall deine Lehre bis jetzt so vorgestellt?

Ja, ich habe mir sie so vorgestellt. Jetzt kann ich noch nicht alles machen, aber das ist verständlich. Mit der Zeit werde ich immer mehr dazu lernen. Auf das war ich vorbereitet.

Wieso hast du dich für eine Lehre als Geomatiker entschieden?

Es hat viel mit Mathe zu tun, darin bin ich gut. Ausserdem sind Sprachen nicht so wichtig. Französisch war gar nicht mein Lieblingsfach. Ein wichtiges Argument war auch, dass ich draussen arbeiten kann, aber ab und zu vor dem Computer sitzen werde.

Dann fiel dir die Berufswahl nicht schwer?

Nein. Gärtner wäre zwar noch eine Option gewesen. Nach dem zweiten Mal schnuppern hatte ich allerdings schon genug. Da war klar, dass dies nicht das Richtige für mich ist.

So eine Lehre stellt den Tagesrhythmus im Vergleich zum Schülerleben ganz schön auf den Kopf. Was sind für dich die grössten Veränderungen?

Hier gibt es keine Schulglocken (lacht). Nein, die Pausen fehlen mir wirklich. In der Schule musste ich mich 45 Minuten konzentrieren, dann hatte ich wieder Pause. Hier arbeiten wir 8 Stunden am Tag, das ist viel mehr als vorher. Was mir aber besser gefällt, ist das selbstständige Arbeiten. Es schwatzt nicht immer der Lehrer rein und befiehlt, was ich jetzt zu tun habe. Ich habe hier viel mehr Freiheiten.

Du machst die Lehre mit BMS. Hast du überhaupt noch freie Zeit?

Ja, das schon. Ich mache Judo und Jiu-Jitsu und bin in der Pfadi. Früher habe ich schon Wettkämpfe im Judo bestritten, aber der Zeitaufwand war viel zu gross. In dieser Zeit gehe ich lieber mit meinen Kollegen raus oder nutze die Zeit wohl oder übel zum Lernen. Wenn ich 16 Jahr alt werde, möchte ich den J & S Kurs machen, um in der Pfadi Lager leiten zu können. Das wird dann auch noch zeitaufwändig, aber solange es mir Spass macht, geht es gut.

Was ist Jiu-Jitsu?

Es dient zur Selbstverteidigung. Ich durfte Jiu-Jitsu erst mit 14 Jahren anfangen, da es vorher zu gefährlich ist. Das Judo stammt aus dem Jiu-Jitsu, deshalb bringt es auch fürs Judo etwas. Judo ist mehr mit Würfen, Jiu-Jitsu mit schlagen und kämpfen. So könnte man sich auf der Strasse verteidigen.

Dann musst du ja keine Angst auf der Strasse haben.

Abschliessend eine letzte Frage. Was hast du dir für die Zukunft vorgenommen?

Ich möchte im Anschluss an meine Ausbildung einmal studieren. Jetzt freue ich mich aber erst einmal auf eine spannende Lehre. Bei mir muss immer etwas laufen. Ich habe gern viel Abwechslung und bis jetzt finde ich es bei GeoZ echt super.

Dann wünschen wir dir viel Erfolg bei deiner Lehre und vielen Dank für das Interview.

 

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