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Bild: raderschallpartner ag

  

Bild: Grün Stadt Zürich

  

Bild: Bernard Tschumi Architects

  

Bild: Grün Stadt Zürich

  

Dach- und Vertikalbegrünungen in der Stadt erhöhen die Lebens- und Aufenthaltsqualität, haben positiven Einfluss auf das Stadtklima und fördern die städtische Biodiversität. Gebäudebegrünungen können genutzt werden für einen nachhaltigen, ressoucenschonenden Umgang mit Wasser und Energie. Sie können damit nachweislich dazu beitragen, die Betriebskosten eines Gebäudes zu reduzieren. Im Kontext zunehmend verdichteter Innenstädte kann Vertikalbegrünung den Anteil an Grünfläche erhöhen ohne viel Bodenfläche zu beanspruchen.

  • Verbesserung des Mikroklimas
    Pflanzen reduzieren die direkte Sonneneinstrahlung auf Gebäudeoberflächen durch Beschattung und ermöglichen mittels Photosynthese einen Kühleffekt auf ihre Umgebung. Sie wandeln das einfallende Sonnenlicht in Biomasse um und geben dabei über Transpiration Wasser ab. Die Verdunstung des Wassers braucht Energie und führt zu einem Kühleffekt.
  • Reduzierung des Wärmeinseleffekts
    Gebäudebegrünungen reduzieren die Erwärmung der Bauten tagsüber udn damit auch ihre nächtliche Wärmeabstrahlung. Dies ist von besonderer Bedeutung in stark versiegelten und verdichteten Gebieten sowie im Innenstadtbereich, wo die Temperatur deutlich erhöht und die Durchlüftung geringer ist. Gebäudebegrünungen reduzieren damit den Effekt der sommerlichen Wärmeinsel in der Stadt.
  • Steigerung des Wohnwertes und der Arbeitsplatzqualität
    Vertikale Begrünungen erhöhen über Beschattung, Luftbefeuchtung und -reinigung aber auch über ihren optisch-ästhetischen Ausdruck die Aufenthaltsqualität im unmittelbaren Umfeld des Gebäudes und können die Identität und Attraktivität eines Quartiers stärken.
  • Förderung der Biodiversität
    Gebäudebegrünungen können dazu beitragen, Nischen und Trittsteinbiotope für Pflanzen und Tiere zu schaffen in Abhängigkeit von der Arten- und Strukturvielfalt des Begrünungsaufbaus. Sie werden damit Teil der ökologischen Vernetzung in der Stadt.
  • Wärmedämmung und Energieeinsparung
    Pflanzen haben die Funktion einer zusätzlichen, beruhigten Luftschicht, die den Wärmeverlust des Gebäudes reduziert. Sie sind Windschutz, halten die Aussenwände besser trocken und haben einen Dämmeffekt abhängig von der Flächengrösse und dem Strukturaufbau der Begrünung. Verschattung und Verdunstungskühlung ermöglichen Einsparungen von Kühlenergie im Sommer.
  • Retention von Regenwasser
    Gebäudebegrünungen halten das Regenwasser auf der Pflanzenoberfläche und im Substrataufbau zurück und geben nur einen geringen Teil wieder ab. Sie können damit Kosten für Retentionsmassnahmen mindern und die aktive Regenwassernutzung fördern.
  • Gebäudeschutz
    Gebäudebegrünungen wirken temperaturausgleichend und vermeiden so die Belastung der Bausubstanz durch Niederschläge und Luftschadstoffe. Die Gebäudematerialien werden so vor mechanischer Überlastung und vorzeitiger chemischer Alterung geschützt.
  • Luftfilterung
    Pflanzen filtern Staub aus der Luft, absorbieren Gerüche und binden Feinstaub auf der Blattoberfläche.
  • Lärmschutz
    Gebäudebegrünungen absorbieren auftreffenden Schall, reduzieren die Schallreflexion und unterstützen die Schalldämmung.

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