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Vögel und Konflikte

Enten auf der Terrasse

Durch die dichte Besiedlung des ganzen Stadtgebietes und durch den starken Andrang Erholungssuchender an den Seeufern sind viele Wasservögel in ihren natürlichen Lebensräumen beeinträchtigt und suchen neue, ruhige Brutplätze in Gärten oder auf Dachterrassen. Nach dem Schlüpfen will jedoch die ganze Entenfamilie zurück zum Wasser, was mit noch nicht flugfähigen Küken recht schwierig ist und häufig dazu führt, dass diese ihr Ziel nicht lebend erreichen. 

Beim Einfangen solcher Entenfamilien kommt der Wildhüter This Schenkel (Tel. 079 219 91 02). Sollte er nicht erreichbar sein, wenden Sie sich bitte an die Wasserschutzpolizei (Tel. 044 411 84 11). Solche Aktionen haben nur dann Erfolg, wenn mit den Küken auch das Muttertier eingefangen werden kann, was in der Regel nur sofort nach dem Schlüpfen der Küken möglich ist, bevor diese das Nest zum ersten Mal verlassen haben.      

Vogelkiller Glas

Der Tod von Vögeln, die gegen Scheiben prallen, ist in unserer zivilisierten Welt eines der grössten Vogelschutzprobleme überhaupt. Hunderttausende von Vögeln kommen alleine in unserem Land um, weil sie mit Glasflächen kollidieren. Vögel, welche gegen Glasscheiben fliegen, verenden entweder sofort oder oft auch erst später. Sowohl private als auch öffentliche Gebäude sollten deshalb mit «vogelfreundlichem Glas» gebaut oder entsprechend (um-)gestaltet werden. So könnten viele Vogelfallen entschärft werden. Denn der Vogelschutz geht alle etwas an.

Tipps zum Schutz der Vögel vor Glasfallen

Die Schweizerische Vogelwarte Sempach und der Schweizer Vogelschutz SVS haben das Merkblatt «Vogelkiller Glas» herausgegeben. Darin werden Gefahrenquellen, bauliche Massnahmen, nachträgliche Schutzmassnahmen und Gestaltungstipps für die Umgebung aufgezeigt. Das Infoblatt kann gratis bezogen werden. Grün Stadt Zürich und der Zürcher Vogelschutz halten sich vorwiegend an die in diesem Merkblatt aufgeführten Empfehlungen.

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