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Praktische Tipps

Biodiversität vor Ihrer Haustür

Gehen Sie in Ihrem Quartier auf Entdeckungsreise

Mehlschwalbe füttert Junges im Nest
Mehlschwalbe (Foto: Marcel Ruppen)

Sie finden in Zürich eine Vielfalt von Blüten und hören da und dort fröhliches Gezwitscher oder Gezirpe, wo Sie es nie erwarten würden. Sie finden gleichzeitig Spannendes, Überraschendes und Erholung mitten in der Stadt.

Für Ungeübte gibt es ein reiches Angebot von Veranstaltungen, die auf Spezialitäten der Stadt aufmerksam machen: Was sucht der Alpensegler mitten in der Stadt? Wo begegnet man Glühwürmchen? Wieso frieren Wasservögel im Winter nicht an den Füssen? Wie viele Apfelsorten wachsen in Zürich? Wie verwandelt der Komposthaufen Küchenabfall in Erde?

selber gestalten

Je naturnaher Sie Ihre Grünfläche gestalten und pflegen, desto grösser wird die Vielfalt

Asthaufen, Steinhaufen und Wildbienennisthilfe
Nützliche Kleinstrukturen im naturnahen Garten

Sommervögel gaukeln von Blüte zu Blüte, Eidechsen sonnen sich auf Steinmauern, Ameisenlöwen bauen ihre kleinen Krater im feinen Sand unter der Pergola, Blindschleichen verlassen den warmen Komposthaufen um Schnecken zu jagen, Feldgrillen zirpen vor ihren Erdlöchern und mit etwas Glück lassen sich selbst Glühwürmchen beobachten. Es gibt täglich Neues zu entdecken!

  • im eigenen Garten
    Zugegeben: der Japanische Kirschbaum blüht sehr schön – die «Zürcher Herzkirsche» aber schmeckt dazu noch ausgezeichnet - Ihnen ebenso wie vielen Vögeln. Stellen Sie eine kleine Bank unter den Baum und fertig ist das biodiverse Ferienparadies im Alltag.
  • im gemeinsamen Wohnumfeld
    Sprechen Sie mit Ihrem Hausabwart, Vermieter oder Nachbarn und gestalten Sie zusammen ein vielfältig buntes Wohnumfeld.
  • im gepachteten Kleingarten
    Sie haben keine Grünzone ums Haus? Fragen Sie beim Familiengartenverein in Ihrer Nähe nach. Kleingärten bieten gute Möglichkeiten, der Biodiversität zu frönen.

gemeinsam pflegen

Lust, mit den eigenen Händen zum Erhalt der Biodiversität beizutragen?

Freiwillige helfen das geschnittene Riedgras im Wehrenbachtobel zusammen zu nehmen
Freiwillige Helfer im Einsatz im Wehrenbachtobel

Irgendwo müssen immer wieder Riedwiesen gemäht, Obstbäume gepflanzt oder zurück geschnitten, Hecken gestutzt, Teiche ausgeräumt/freigelegt/gesäubert… werden, oder die ehrenamtlichen Organisationen führen Veranstaltungen durch. Dabei sind hilfreiche Hände meist sehr willkommen.

Fragen Sie nach oder melden Sie sich, beispielsweise bei:

lustvoll geniessen

Die Wiesen- und Ackerlandschaft prägt mit ihren stets wechselnden Kulturen, mit Hecken und Obstbäumen das Landschaftsbild.

Frauen beim Einkaufen im Hofladen der Familie Klöti
Begegnungen im Bauernhofladen

Je mehr Kleinstrukturen wie Asthaufen, Wildobsthecken, grosse Einzelbäume oder Blumenwiesenstreifen vorhanden sind, desto besser gefällt uns und der einheimischen Tierwelt die Landschaft. Für den Bauern hingegen bedeutet dies oft Mehraufwand, weil er solch abwechslungsreiche Flächen nicht effizient bewirtschaften kann.

Viele Landwirte betreiben auf ihrem Hof einen Hofladen, in welchem sie ein vielseitiges Angebot an Spezialitäten pflegen. Hier können Sie gesunde, saisongerechte und im wahrsten Sinne des Wortes kostbare Waren einkaufen. Gleichzeitig zeigen Sie dem Bauern, dass sein Engagement geschätzt wird.

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