Global Navigation

Friedhof Affoltern

Todesfälle und Bestattungen

Für Todesfälle und Bestattungen wenden Sie sich bitte an das Bevölkerungsamt.
Telefon 044 412 31 78

Fakten

Fläche: 23'373m2
Errichtet: 1683
Erweitert: 1870/1928/1982 - 1983

Entwicklung

JahrEntwicklungsschritt
1683Errichtung von Friedhof und Kirche
1684/1706Erste Vergrösserung
1760-1983Mehrere Renovationen der Kirche
1870Erweiterung des Friedhofs
1876Abtretung des Friedhofs von der Kirchgemeinde an die politische Gemeinde
1928Erweiterung des Friedhofs
1935Übernahme in den städtischen Unterhalt im Zuge der Eingemeindung
1945Erneutes Erweiterungsprojekt gegen das Vorhaben einer Verlegung durchgesetzt
1946Projektierung Architekt Rudolf Kuhn, Zürich
1949Stadträtliche Bewilligung, Dienstgebäude. Architekten Baerlocher und Unger, Zürich, für das Bepflanzungskonzept wird Gustav Ammann beigezogen
1951Abschluss Bauprojekte
1982/83Letzte Erweiterung gegen Süden und Osten. Wiederentdeckung der beiden Gräber im Chor der Kirche

Anlage

Markanter Blickpunkt bildet die kleine Kirche aus dem 17. Jahrhundert. Sie ist weithin sichtbar und liegt im Spannungsfeld zwischen den unterschiedlichen Besiedlungsphasen. Dörfliche Strukturen aus dem Unterdorf von Affoltern, Hochhäuser entlang der Stöckenackerstrasse und neuzeitliche Wohnbebauungen der vergangenen Jahre entlang der Bahnlinie treffen hier aufeinander. Sie veranschaulichen die Wachstumsdynamik von Stadt und Region. Der Friedhof selbst hat seinen ländlichen Charakter behalten.

Gegenüber seiner Umgebung grenzt sich der Friedhof Affoltern nur wenig ab. Wo es überhaupt Mauern gibt, sind diese niedrig, umschliessende Hecken fehlen gänzlich. Die Anlage wird so zu einem verbindenen Grünraum. Übersichtliche Wege, grosszügige Rasenflächen und überwiegend einheimische Gehölze unterstützen das fast parkähnliche Erscheinungsbild. Lärchen und Laubbäume machen den Wandel der Jahreszeiten spürbar.

Die kleinen Plätze lockern die Wegeverbindungen immer wieder auf. Einige von ihnen sind durch grosse Bäume, Brunnen oder Skulpturen aufgewertet, so z.B. die «Sitzende mit Taube» von Ulrich Schoop, 1950.

Besonderes

Der historische Teil des Friedhofs wurde zusammen mit der kleinen Kirche bereits 1683 errichtet. Er hat bis heute eine gewisse Eigenständigkeit behalten. Vor der Südwand und um den Chor befinden sich zwischen mächtigen Säuleneiben denkmalgeschützte Gräber mit ehrwürdigen Grabsteinen und schmiedeeisernen Kreuzen. Der Bereich gehört im Gegensatz zum übrigen Friedhof nicht der Stadt Zürich, sondern immer noch direkt der Kirchgemeinde.

Ebenfalls auf die Kirche ausgerichtet ist das Gemeinschaftsgrab. Durch einen Weg wird es in zwei symmetrische Hälften geteilt. Gewinkelte Eibenhecken fassen es zu einer Einheit zusammen. Gleichzeitig bilden die Eibenhecken eine bewusste Trennung zwischen dem historischen Teil und den neueren Grabfeldern.

Orientierungsplan Friedhof Affoltern

Der Orientierungsplan enthält Informationen über die Anordnung der Gräber, die Grabfeld- und Gräbernummern, die Infrastruktur des Friedhofs sowie die öffentlichen Verkehrsmittel und Parkplätze.

Weitere Informationen

Kontakt