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Friedhof Albisrieden

Todesfälle und Bestattungen

Für Todesfälle und Bestattungen wenden Sie sich bitte an das Bevölkerungsamt.
Telefon 044 412 31 78

Fakten

Fläche: 10'050m2
Errichtet: 1902
Erweitert: 1939

Entwicklung

JahrEntwicklungsschritt
1902Eröffnung des Friedhofs
1939Erweiterung des Friedhofs
1949Übernahme in den städtischen Unterhalt nach Eingemeindung Albisrieden
1981Stadtratsbeschluss zur Aufhebung des Friedhofs im Jahre 2027. Beisetzungen für Urnenreihengräber und bestehende Familiengräber sind bis 2005 freigegeben
1993Erstellung Gemeinschaftsgrab durch das Gartenbauamt der Stadt Zürich, Hans Lanz
2002Umbettungen noch vorhandener Gebeine vom ehemaligen Friedhof Hagenbuchrain auf den Friedhof Albisrieden
2004Aufhebung des Stadtratsbesschluss, Weiterführung als Quartierfriedhof mit Beisetzungen in Urnengräbern, Familienmietgräbern und Gemeinschaftsgrab
2008Planungen zur Erweiterung des Gemeinschaftsgrabes
2009Der Friedhof Albisrieden wird ins Inventar der Gartendenkmäler aufgenommen
2010Erstellung des neuen Gemeinschaftsgrabes durch die Landschaftsarchitekten Ernst und Hausherr sowie des Künstlers Jürg Altherr

Anlage

Der Friedhof Albisrieden wurde aufgrund der raschen Bevölkerungsentwicklung als Ersatz für den im Jahr 1927 aufgehobenen Friedhof Triemlistrasse angelegt. Hohe Erwartungsrechnungen in den 1950er-Jahren wiederum führten zum Bau des Friedhofs Eichbühl in unmittelbarer Nachbarschaft. Doch die prognostizierte Bevölkerungsentwicklung blieb aus, weswegen der Stadtrat 1981 beschloss, den kleineren Friedhof Albisrieden 2027 endgültig aufzuheben und in eine Grünanlage umzuwandeln. Dank seiner grossen Beliebtheit und Identifikation im Quartier konnte die Aufhebung des Stadtratsbeschlusses im Jahr 2004 erlangt werden. Heute präsentiert sich der im Laufe des Jahrhunderts organisch gewachsene Friedhof mit entsprechender Bepflanzung als kleiner Gemeindefriedhof.

Ein Wegeraster führt durch die stimmungsvolle Anlage. Immer wieder öffnet sich der Blick ins Wohnquartier und die benachbarten Sport- und Schulanlagen. Selbst die zuführende Untermoosstrasse hat sich in ihrer Bepflanzung dem Friedhof auffällig angeglichen. Mitten im Friedhof befindet sich ein idyllischer Ruheplatz unter einer Birkengruppe.

Einen gänzlich anderen Charakter hat der Friedhof entlang der Hauptachse: Die markante, einzigartige Thujaallee mit rotem Fächerahorn schirmt die Besuchenden völlig nach aussen ab und führt sie zur ehemaligen Aufbahrungshalle. Heute dient das dekorative Gebäude dem Unterhalt als Dienstgebäude, die Aufbahrungen finden im Friedhof Eichbühl statt.

Besonderes

Augenfälliges Wahrzeichen des Friedhofes ist die Gestaltung des neuen Gemeinschaftsgrabes unter der Leitung der Landschaftsarchitekten Ernst und Hausherr. Die künstlerischen Elemente «Windrechen» und «Elisabeth» stammen vom Zürcher Plastiker Jürg Altherr. Mit dem «Windrechen» soll der Blick himmelwärts gelenkt werden. Auf dem Trauertisch «Elisabeth» kann symbolisch die Trauer abgelegt werden.

Orientierungsplan Friedhof Albisrieden

Der Orientierungsplan enthält Informationen über die Anordnung der Gräber, die Grabfeld- und Gräbernummern, die Infrastruktur des Friedhofs sowie die öffentlichen Verkehrsmittel und Parkplätze.

Weitere Informationen

Kontakt