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Friedhof Hönggerberg

Todesfälle und Bestattungen

Für Todesfälle und Bestattungen wenden Sie sich bitte an das Bevölkerungsamt.
Telefon 044 412 31 78

Fakten

Fläche: 57'290 m2
Errichtet: 1948
Erweitert: 1979/2003 Wald für Aschenbeisetzung

Entwicklung

JahrEntwicklungsschritt
1941Projektierung durch das Tiefbauamt
1943Wahl des Geländes
1945Genereller Projektplan unter Beizug von Gustav Ammann durch Architekt J.A. Freytag, nach dessen Tod im Dezember 1945 Weiterführung von Architekt Walter Gachnang und Gartenarchitekt Gustav Ammann
1948Einweihung
1976Erweiterung des Friedhofs nach den ursprünglichen Plänen von Freytag/Ammann
1989Aufnahme ins Inventar der Gartendenkmalpflege der Stadt Zürich
1990Umbau von Aufbahrung in Verwaltungsgebäude
2003Erweiterung Wald für Aschenbeisetzung

Anlage

Der Friedhof Hönggerberg liegt im Süden des grossen Waldgebiets auf dem Hönggerberg «Auf den Rugeggern». Er wurde seinerzeit als Entlastung des alten Kirchhofes Höngg für das wachsende Quartier errichtet. Damals weit oberhalb der Besiedlung wurde für die Erschliessung des Friedhofs eigens die Michelstrasse gebaut. Heute ist die Bebauung bis an den Friedhof herangerückt.

Zum Hauptportal gelangt man über die Notzenschürlistrasse. Vom mit Bäumen gesäumten Vorplatz, an dem die Hochbauten (Verwaltungsgebäude, Aufbahrungshalle und Abdankungshalle) liegen, erstreckt sich der Geländegrundriss gegen Südosten in Form eines gleichschenkligen Dreiecks.

Bereits bei der Planung hat Gustav Ammann Bezug auf die Topographie genommen. Die Anlage der Grabfelder und Wege folgt den Vorgaben des Geländes. Mit seiner flachen Neigung ist der Friedhof auf eine grandiose Fernsicht über die Stadt bis zu den Alpen ausgerichtet. Der südliche, talwärts gerichtete Randbereich ist bewusst von höheren Bäumen frei gehalten.

Die gesamte Friedhofsanlage ist übersichtlich gestaltet. Freiwachsende Gehölze unterstreichen den parkartigen Charakter. Beim Wegenetz achtete Gustav Ammann auf eine fliessende Bewegung, sodass sich ein Wechsel schöner Perspektiven ergibt, der den Anblick grösserer Anhäufungen von Grabsteinen vermeidet. Die Grabfelder selbst sind in grüne Kammern aus unterschiedlichen Straucharten eingebettet. Ammann achtete besonders auf Farben und Formen. Helle Grüntöne bevorzugte er gegenüber immergrünen. Unbelegte Flächen werden heute als Blumenwiesen unterhalten.

Das Gemeinschaftsgrab ist im Zentrum des Friedhofs angelegt. Es wurde 1985 eingerichtet und befindet sich etwa in der Mitte des Friedhofs. Es ist auffallend mit Buchs konturiert. Diese fassen eine runde als Blumenwiese gestaltete Bodensenke ein. Ein Halbrund aus Sträuchern mit schöner Blüte und Herstfärbung bildet den Abschluss. Die Familiengräber sind eher in den Randbereichen angesiedelt. Das Gelände erlaubt grosse Abwechslung in der Gestaltung von dichter und loser angelegter Gräbergruppen.

Besonderes

Ein auffallendes Fresko von Max Gubler aus dem Jahre 1948 ziert die Frontwand der Abdankungshalle.

Auf dem Friedhof Hönggerberg befinden sich verschiedene separate Felder, eine Sammlung mit alten Grabkreuzen und -Stelen sowie erhaltenswerten Grabsteinen.

Neben den gängigen Grabtypen, wie Gemeinschaftsgrab, Familien- und Kindergräbern, bietet der Friedhof Hönggerberg seit 2003 eine Besonderheit: Neben dem Friedhof Leimbach besteht auch hier die Möglichkeit einer Beisetzung im Aschenwald (Grösse: 3,3 ha).

Orientierungsplan Friedhof Hönggerberg

Der Orientierungsplan enthält Informationen über die Anordnung der Gräber, die Grabfeld- und Gräbernummern, die Infrastruktur des Friedhofs sowie die öffentlichen Verkehrsmittel und Parkplätze.

Weitere Informationen

Kontakt