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Friedhof Schwamendingen

Todesfälle und Bestattungen

Für Todesfälle und Bestattungen wenden Sie sich bitte an das Bevölkerungsamt.
Telefon 044 412 31 78

Impressionen Friedhof Schwamendingen

Erweitertes Gemeinschaftsgrab mit Blumentisch und Namensinschriften
Erweitertes Gemeinschaftsgrab

Altes Gemeinschaftsgrab mit Urnennischen im Hintergrund
Altes Gemeinschaftsgrab mit Urnennischen

Urnengrabfeld mit Blick auf Wallisellen
Urnengrabfeld mit Blick auf Wallisellen

Fakten

Fläche: 65'500 m2
Errichtet: 1912
Erweitert: 1936/37, 1958, 1979-1982

Entwicklung

JahrEntwicklungsschritt
1912Vergrösserung des Kirchhofs, erste urkundliche Erwähnung bereits 1246
1930Vollbelegung des Kirchhofs, Eröffnung des Friedhofs an der Stettbachstrasse (ca. 1600 Quadratmeter)
1936/38Erweiterung des Friedhofs als Folge der Eingemeindung
1945-54Mehrfache Anpassungen eines Erweiterungsprojektes wegen sprunghafter Bevölkerungszunahme. Geplant sind ca. 63'000 Quadratmeter, Hochbauten und der Ausbau der Stettbachstrasse. Planung: Architekt H. Kupli, Bebauungs- und Quartierplanbüro sowie Architekt W. Moor. Hochbauten: A.H. Steiner, A. Wasserfallen (beide Stadtbaumeister), Garteninspektor P. Zbinden
1956Genehmigung des Projektes durch Stadt- und Gemeinderat, Volksabstimmung
1958Inbetriebnahme der Hochbauten
1979-82Ausbau der oberen Friedhofhälfte

Anlage

Nahe dem Schamendingerplatz erstreckt sich der Friedhof Schwamendingen den unbebauten Zürichberg hinauf. Etwas Distanz zum belebten Zentrum und Verkehr verschafft sich der Friedhof durch seine zurückversetzte Eingangssituation an der Stettbachstrasse. Gegenüber den Wohnbauten grenzt er sich klar mit einer Mauer und hohen Bäumen ab. Zur Landschaft hin öffnet sich der Friedhof und nimmt die umgebenden Blumenwiesen mit in seine Gestaltung auf. Zusätzlich zeichnet sich der ebene Bereich durch Pflanzenvielfalt aus.

Der Friedhof Schwamendingen ist mehrmals erweitert worden. Seine drei Abschnitte lassen sich noch heute deutlich an den verschiedenen Baustilen ablesen. Mit dem geschlossenen, fast orthogonalen Wegenetz wirken die erste und zweite Etappe in der Ebene jedoch einheitlicher. Der jüngste und grösste Abschnitt zieht sich den Hang hinauf und wird über eine Serpentine erschlossen. Diese entwickelt sich aus einem Peripherieweg, passiert einen Sitzplatz mit Linde, Blumenwiesen und eine Unterstandshalle. Unaufdringlich, aber mit einer gewissen Konsequenz wird an markanten Punkten immer wieder Beton als Baustoff eingesetzt und verweist so auf die jüngere Entstehung. Schliesslich mündet der Weg in eine Aussichtsterrasse mit schönem Überblick über Schwamendingen, Zürich-Nord bis zu den Ostschweizer Alpen.

Das erste Gemeinschaftsgrab befindet sich direkt an der Grenze zum ältesten Bereich. Mit der offenen, rechtwinkligen Mauer bzw. Urnennischen wird eine besondere Atmosphäre erzeugt. Es ist der intimste Ort des Friedhofs.

Das 2011 erweiterte Gemeinschaftsgrab erfüllt den Wunsch vieler Angehöriger nach der Möglichkeit von Blumengaben und Namensinschriften. Die neue Anlage wurde von Müller Illien Landschaftsarchitekten, Zürich und der Künstlerin Esther Gisler, Zürich gestaltet.

Ein Blätterdach aus den Kronen verschiedener Ahornarten markiert das Beisetzungsfeld und schafft für diesen Teil des Friedhofs eine eigene Identität. In den Lichtungen liegen die sechs Urnenfelder für die Beisetzungen, die sich mit früh blühenden Zwiebelpflanzen wie Krokusse und Blaustern aus der Rasenfläche hervorheben.

Familiengräber sind auf dem Friedhof Schwamendingen nur wenig vertreten; sie besetzen als kleine Fragmente die Randbereiche.

Besonderes

Die im Stil abgestimmten Hochbauten gestalten zu beiden Seiten des Haupttores den Eingangsbereich mit. Links liegt das Verwaltungsgebäude, rechts die Aufbahrungshalle. Auf eine Abdankungskapelle wurde wegen der Nähe zur Kirche verzichtet. Für Abdankungen steht auch die gedeckte Vorhalle der Aufbahrungshalle zur Verfügung.

Der Brunnen hinter dem Forum ist von Franz Fischer. An der Aussenwand der Aufbahrungshalle befindet sich ein Mosaik von Karl Hügin. (Beides ohne Jahresangabe)

Orientierungsplan Friedhof Schwamendingen

Der Orientierungsplan enthält Informationen über die Anordnung der Gräber, die Grabfeld- und Gräbernummern, die Infrastruktur des Friedhofs sowie die öffentlichen Verkehrsmittel und Parkplätze.

Weitere Informationen

Kontakt