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Friedhof Witikon

Todesfälle und Bestattungen

Für Todesfälle und Bestattungen wenden Sie sich bitte an das Bevölkerungsamt.
Telefon 044 412 31 78

Entwicklung

JahrEntwicklungsschritt
1948Beginn der Vorstudien, Kirchhof Witikon kann nicht erweitert werden
1951Erste Standortoption: Loorenstrasse/Stöckentobelbach. Ablehnung durch Quartierverein
1952Neuer Standort in den Buchwiesen
1954Generelles Projekt durch den Stadtrat bewilligt, Verzicht auf Variante Adlisberg
1955Garteninspektor Pierre Zbinden, Architekt Philipp Bridel, Zürich. Einziger Hochbau, Mehrzweckgebäude am Waldrand
1957Eröffnung des Friedhofs
1962Stadtratsinitiative zur Erweiterung. Notwendige Entlastung der Friedhöfe Rehalp und Enzenbühl
1963-66Vorstudien zum Raumprogramm: Architekt Philipp Bridel. Ausbau der Witikonerstrasse
1972Genehmigung der 1. Ausbauetappe im Südwesten des Friedhofs
1978Erste Erweiterung des Friedhofs (mit Kapelle, Durchgang und Büro)
1985Zweite Erweiterung (mit Dienstgebäude, Urnennischen und Aufbahrung)
1997Dritte Erweiterung
2004Eröffnung der ersten Grabstätte für Muslime in der Stadt Zürich, Vogt, Landschaftsarchitekten AG, Zürich

Anlage

Der Friedhof Witikon zählt zu den Friedhöfen mit jüngerer Entstehungsgeschichte. 1957 wurde er am Rande der Witikoner Bebauung, zwischen Landwirtschaftszone und Waldrand, errichtet. Seinerzeit diente er zur Entlastung der Friedhöfe Enzenbühl und Rehalp. Der Ausbau des Kirchhofs Witikon war bzw. ist auch heute nicht diskutabel.

Der Friedhof erstreckt sich ziemlich genau von Norden nach Süden. Das entspricht auch der Richtung seines Wachstums und zeigt sich in der Lage der Portale. An der Hauptachse sind u.a. auch die Hochbauten angegliedert.

Markante Punkte, wie Wegekreuzungen, sind durch Kunstwerke betont. Einen besonderen Blickpunkt bildet das Gemeinschaftsgrab. Die Mitte nimmt die Bodenplattenskulptur «Bestimmte Spur» von Roland Hotz auf. Um die Symbolkraft zu unterstützen, wurde ein spiralförmig verlaufendes gepflastertes Band in die Bestattungsfläche verlegt.

Besonderes

Am 22. Juni 2004 wird die erste Muslimen-Grabstätte in der Stadt Zürich eröffnet. In einer ersten Etappe werden die zwei Grabfelder zu je 160 Grabeinheiten gebaut. Eine Erweiterung um zwei zusätzliche Grabfelder ist möglich. Jedes Grabfeld verfügt über einen Versammlungsplatz mit Brunnen und einer Baumgruppe. Die Gräber sind dabei nach Mekka ausgerichtet, bestattet wird in einem einfachen Holzsarg. Ein Raum für die rituelle Waschung steht ebenfalls zur Verfügung.

Eine weitere Besonderheit stellt der seit 1984 betriebene ökologische Unterhalt auf dem Friedhof Witikon dar. So sorgen beispielsweise Biotop, Blumenwiesen und Wildstauden für ökologischen Ausgleich. Andererseits bilden diese Elemente willkommene Gestaltungsmöglichkeiten und verhelfen zu ästhetisch unkonventionellen Ansichten und Blickpunkten. Besonders die biologische Kläranlage (1996) mit verschiedenen Pflanzarten bereichert den Übergang zwischen älterem Teil und Erweiterung.

Orientierungsplan Friedhof Witikon

Der Orientierungsplan enthält Informationen über die Annordnung der Gräber, die Grabfeld- und Gräbernummern, die Infrastruktur des Friedhofs sowie die öffentlichen Verkehrsmittel und Parkplätze.

Weitere Informationen

Kontakt