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Landwirtschaft in der Stadt Zürich

In der Stadt Zürich gibt es 900 ha landwirtschaftlich genutztes Land, was einem Zehntel der gesamten Stadtfläche entspricht.

Das Land wird von 27 Haupt- und Nebenerwerbsbetrieben und 10 Hobbylandwirten bewirtschaftet. Rund zwei Drittel der Flächen sind Eigentum der Stadt. Für die Verwaltung des stadteigenen Landwirtschaftslandes ist die Fachstelle Landwirtschaft  von Grün Stadt Zürich zuständig.

Riedenholzhof

Ebenfalls der Stadt gehören 10 Landwirtschaftsbetriebe. 9 davon sind verpachtet und werden von Pächterfamilien auf eigene Rechnung geführt. Der Gutsbetrieb Juchhof  ist ein städtischer Betrieb und wird von städtischen Angestellten bewirtschaftet.

Zahlreiche Betriebe haben ein attraktives Direktvermarktungsangebot aufgebaut.
Details finden Sie hier.

Stadtlandwirtschaft – Bedeutung und Entwicklung der Landwirtschaft in der Stadt Zürich

Was leistet die städtische Landwirtschaft und wie soll sie sich bis 2030 entwickeln? Der Bericht 2016 fasst die zentralen Punkte zusammen und beschreibt die wichtigsten Leitsätze für eine vitale und vielfältige Landwirtschaft.

Bericht Stadtlandwirtschaft (E-Paper)

Naturnahe und tiergerechte Bewirtschaftung

In der Stadt erbringen 95 % der Landwirtschaftsbetriebe den ökologischen Leistungsnachweis (öLN).  40 % der Fläche wird nach den Richtlinien des Biolandbaus (Bio Suisse) bewirtschaftet. Bei den stadteigenen Flächen liegt der Bioanteil über 50 %.
 

Aufgaben des Fachbereichs Landwirtschaft, Pachten und Mieten

Verpachtung

Die Fachstelle Landwirtschaft betreut die städtischen Pachtbetriebe und ist erste Ansprechpartnerin für Bewirtschaftungsfragen der Landwirtschaft in der Stadt Zürich. Neue Bewirtschaftungsverträge werden nur abgeschlossen, wenn zumindest der ökologische Leistungsnachweis (öLN) erbracht werden kann.

In den Pachtverträgen werden neben der Auflage für die ökologische oder biologische Bewirtschaftung auch Anweisungen für die Pflege der Obstbäume und Naturschutzflächen sowie der artgerechten Tierhaltung festgehalten. Bei den städtischen Pachtbetrieben wird zusätzlich verlangt, dass die Höfe für die städtische Bevölkerung zugänglich sind.

Wichtigste Planungsgrundlage ist das Landwirtschaftskonzept. Dieses wird dem Stadt- und Gemeinderat alle vier Jahre vorgelegt. Die biologische Bewirtschaftung und artgerechte Tierhaltung auf den städtischen Betrieben sind dabei von grosser Bedeutung.

Öffentlichkeitsarbeit

Den Bildungsauftrag nimmt die Fachstelle mit der Schule auf dem Bauernhof  wahr. Schulklassen haben die Möglichkeit, an einem halben oder ganzen Tag einen Bauernhof zu besuchen und unter Anleitung verschiedene Themen zu bearbeiten. In Zusammenarbeit mit der Fachstelle Naturschutz wird ein Landweg mit wechselnden Standorten angeboten. Am Stadt- und Landfest sowie an verschiedenen Ausstellungen ist die Fachstelle Landwirtschaft ebenfalls präsent.

Ackerbaustelle und Flurwesen

Die Ackerbaustelle der Stadt Zürich ist der Fachstelle angeschlossen und liefert im Auftrag von Bund und Kanton wichtige statistische und betriebliche Daten. Neben der Kontrolle der Direktzahlungsformulare werden die ökologischen Anforderungen, wie z.B. Anzahl Obstbäume, Anbaufläche, Schnittzeitpunkt und Auslaufjournal für die Tiere kontrolliert. Ebenfalls betreuen wir im Auftrag der Gemeinde Zürich 430 Flurwege mit einer Gesamtlänge von 90 Kilometern.

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