Palmen- und Tropenhaus

Palmenhaus

1938 als Orangerie erbaut, diente es zur Überwinterung von Kübelpflanzen wie Zitronen und Oleander. Beim Umbau 1961 bekam es ein Glaspyramidendach und die Orangerie wurde zusammen mit dem Palmenturm zu einem öffentlich zugänglichen Schauhaus umfunktioniert.

2014 wurde das Palmenhaus vollumfänglich renoviert. Bei sinkenden Temperaturen entrollen sich horizontale Stoffbahnen und schirmen die Glasdecke ab, damit weniger Wärme nach oben entweicht. Damit können während der Heizperiode über 30% Energie gespart werden. Heizung, Schattierung und Lüftung werden über einen Klimacomputer gesteuert, der mit der Wetterstation auf dem Dach verbunden ist.

Der abwechslungsreich gestaltete Dschungel präsentiert sich als Ort der Ruhe. Hier wachsen über 50 verschiedene tropische und subtropische Nutzpflanzen. Nebst Kokospalme, Kapokbaum oder Affenbrotbaum findet man auch Reis oder die Ylang-Ylang-Blüten, die dem Parfum Chanel N°5 seinen unverwechselbaren Duft verleihen.

Das Palmenhaus kann täglich von 9 – 17:30 Uhr frei besichtigt werden.

Tropenhaus

Das Tropenhaus wurde 1961 erbaut. Anlässlich der Sanierung der Stadtgärtnerei erhielt es 2014 einen erhöhten Dachfirst und wurde mit einer neuen Verglasung ummantelt. Die alten Stahlstützen blieben als Gerüst für Kletterpflanzen stehen.

Farbenfrohe Blüten und exotische Früchte erfreuen die Besuchenden. Die Fülle an Farben, Formen und Düften, die hohe Luftfeuchtigkeit, der Bach, der sich in einen Teich ergiesst, und das Tosen des Wasserfalls fügen sich zu einer stimmungsvollen, natürlich wirkenden Kulisse.

Feuchtes, warmes Klima bedeutet Pflanzenwachstum in Hülle und Fülle: Passionsblumen und Jadewein klettern am Gerüst. Orchideen und Farne überwuchern die Tuffsteinwand. Aufsitzerpflanzen wie Tillandsien und Bromelien besiedeln die Stämme. Anthurium und Medinilla imponieren mit ihren farbigen Blüten und der Kaffeestrauch oder die Papaya mit ihren Früchten.  

Das Tropenhaus kann täglich von 9 – 17:30 Uhr frei besichtigt werden.

Subtropenhaus

Der Neubau des Subtropenhauses 2014 berücksichtigt neueste Gewächshaus-Technologien sowohl in energetischer als auch in betrieblicher Hinsicht. Das Dach kann bei schönem Wetter geöffnet werden. Mit seiner Höhe von gut fünf Metern und der möglichen Unterteilung in verschiedene Klimazonen wird das perfekte Klima für subtropische Pflanzen erreicht.

Hier gedeihen Pflanzen aus Madagaskar. Weitere Pflanzen dieser Region befinden sich in der Sukkulenten-Sammlung Zürich.

Die trockenen Subtropen sind geprägt durch eine lange Trockenzeit von 6 bis 7 Monaten auf die eine kurze Regenzeit folgt. Die Vegetation hat sich hervorragend an diese herausfordernden Klimaverhältnisse angepasst – mit dicken Blättern als Wasserspeicher und weit verzweigten Wurzeln. Andere Pflanzen sind zwergwüchsig, mit einer Wachsschicht überzogen oder verringern den Flüssigkeitsverlust dank ihrer reduzierten Oberfläche. Umso überraschender ist das Austreiben und Blühen der Pflanzen schon bald nach den ersten Niederschlägen.

Das Subtropenhaus kann nicht frei besichtigt werden sondern nur auf Anfrage im Rahmen einer Führung.

Tiere

Im Palmenhaus lassen sich auch verschiedene Tiere beobachten.

  • Vögel:
    Madagassische Perlwachteln, Chinesische Zwergwachteln, Purpurglanzstare, Amethystglanzstare, Safranfinken, Kanarienvögel, Wellensittiche, Lappenkiebitze, Cayennekiebitze, Diamanttauben
  • Fische:
    Goldfische, Koi
  • Schildkröten:
    Rotwangen- und Gelbwangen-Schmuckschildkröten