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Allmend Brunau

Seit 1987 steht der Bevölkerung der Stadt Zürich mit der Allmend Brunau ein riesiger Naherholungsraum mit beachtlichen Naturwerten zur Verfügung.

Nach dem Ende der militärischen Aktivitäten und der Aufhebung der Bauinstallationsplätze des Uetlibergtunnels soll die Allmend als Naherholungsraum erhalten bleiben und ihr ursprünglicher Allmend-Charakter einer gemeinschaftlichen, vielfältigen und flexiblen Nutzung bewahren. Konfliktarmes Nebeneinander der verschiedenen Nutzungen wird möglich dank gesetzter Schwerpunkte: zum Beispiel die beibehaltene Hunde-Freilaufzone einerseits und andererseits die neue hundefreie Zone.

Raum für Biodiversität

Auch der Natur wird mehr Raum gelassen - als Ausgleichsfläche zum Autobahnbau. Landschaftsgestaltende Massnahmen im Rahmen des Hochwasserschutzes ermöglichen dem Flussraum eine natürliche Entwicklung und Dynamik. Eine Auenlandschaft mit Kiesbänken und Pionierpflanzen entsteht. Die Biodiversität in der Allmend ist enorm. Die vielen unterschiedlichen Lebensräume wie Feuchtwiesen, Gehölzgruppen, Hecken, zahlreiche Laichgewässer, kleine Bäche oder die aufgewertete Sihl bieten vielen verschiedenen Pflanzen- und Tierarten Raum.

Sihlrenaturierung

Raum für allerlei bedrohte Bewohner

Zauneidechsenmännchen auf einem Steinhaufen

Besonders Kleinstrukturen wie morsche Baumstrünke, Ast- oder Steinhaufen bieten Nahrung, Schutz und Unterkunft für einige in der Schweiz bedrohte Arten. Zauneidechsen, Ringelnatter oder Gelbbauchunken fühlen sich genauso wohl wie zahlreiche Heuschrecken-, Libellen-, Schmetterlings- und Vogelarten.

Raum für Spezielles

Bemerkenswert und von nationaler Bedeutung sind das Amphibienlaichgebiet und die Trockenwiesen und -weiden. Das Gebiet der Allmend weist aber auch zahlreiche kommunale Inventar- und Schutzobjekte auf: Mauerbiotope, Feuchtgebiete, Magerwiesen und nicht zuletzt auch den Obstgarten im Höckler - mit seiner eindrücklichen Birnbaumallee wohl der schönste der ganzen Stadt.

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