Aktuell in der Sammlung

Auf dieser Seite finden Sie Veranstaltungen, welche in der nächsten Zeit in der Sukkulenten-Sammlung stattfinden. Mehr Veranstaltungen in der Grünagenda.

Verlängert bis 11.03.2018: Sukkulentengärten – Geschichten einer Faszination

Eine Fokusausstellung über die Beschäftigung mit Kakteen und Sukkulenten vom 16. Jh. bis heute

Die Ausstellung porträtiert Sukkulenten als Repräsentationspflanzen in einem Fürstengarten, sowie Botaniker, Liebhaber und Gärtner zwischen dem zwinglianischen Zürich von 1550 und der Gründung der Sukkulenten-Sammlung 1931.
Sie begegnen dem Universalgelehrten Conrad Gessner, der erste Sukkulentenkultivateur nördlich der Alpen, dem Fürst Salm-Dyck mit seinem grossartigen Sukkulentengarten in Deutschland und Jakob Gasser, dem Gründungsvater der Sukkulenten-Sammlung.
Stöbern Sie an den nachgebauten Arbeitsplätzen dieser prägenden Figuren des Sukkulentenhobbys. Wie haben die portraitierten Personen gearbeitet? Was war schon bekannt und was haben sie an Neuem herausgefunden?
Das populäre Bild «Der Kaktusfreund» von Carl Spitzweg rundet die Ausstellung ab.

Werden Sie Teil eines Archivs zur heutigen Sammlertätigkeit und bringen Sie ein Foto Ihrer Lieblingspflanze oder gleich der ganzen Sammlung mit. Ein Album zum Einkleben steht bereit.

Öffentliche Veranstaltungen
Im Rahmen der Matineesaison:  SO 19.2.17 |  SO 19.3.17 | SO 9.4.17 | jeweils 11-12 Uhr und 13-14 Uhr.
 

Angebot für Ortsgruppen der Kakteengesellschaften
Führungen durch die Fokusaustellung

Während der Öffnungszeiten zwischen 9-16.30 Uhr: Kosten CHF 100.-.
Samstags innerhalb der Öffnungszeiten zwischen 9-16.30 Uhr oder abends Montag bis Freitag ausserhalb der Öffnungszeiten: Kosten CHF 150.-

Das Angebot ist für die Kakteengesellschaften der Schweiz, Deutschland und Österreich.  

Sonntag 19. März: «Faszination Sukkulenten - Geschichte und Geschichten zu fünf Jahrhunderten Wissenschaft und Liebhaberei»

Führung mit Reto Nyffeler, Privatodzent und Kurator Herbarium Institut für syst. Botanik Uni Zürich

Tafel der Kakteenvielfalt aus Meyers Grosses Konversationslexikon, Band 10, 1907.

Die Beschäftigung mit Sukkulenten reicht fast fünf Jahrhunderte zurück. Schon bald nach der ersten Bestandaufnahme der damals bekannten Aloen und Kakteen durch Conrad Gessner im 16. Jahrhundert, setzten sich Fachpersonen mit Sukkulenten auseinander. Mitte des 19. Jahrhunderts erhielt auch das Sukkulentenhobby und der Aufbau von imposanten Sammlungen grösseres Gewicht. Liebhaber-Gesellschaften wurden gegründet und erste regelmässige Publikationen herausgegeben. Die Führung fasst die Geschichte der Erforschung der Sukkulentenvielfalt anhand von Persönlichkeiten und verschiedenen Episoden zusammen.

Die Veranstaltung wird doppelt geführt: 11-12 Uhr und 13-14 Uhr. 

Sonntag 9. April: «Faszination Sukkulenten – von Conrad Gessner bis heute»

Führung mit Urs Eggli, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Sukkulenten-Sammlung Zürich

Kakteen stehen in einem Beet umgeben von Steinen
Kakteen faszinieren! So könnte eine Sommerpflanzung mit Kakteen und anderen Sukkulenten um 1850 in einem fürstlichen Garten ausgesehen haben.

Seit die ersten Feigenkakteen um 1550 nach Europa kamen, haben Kakteen und andere exotische Sukkulenten Botaniker wie GärtnerInnen fasziniert. Auf dem Rundgang durch die Fokusausstellung stehen fünf Persönlichkeiten im Zentrum, die sich im Laufe der letzten 450 Jahre mit Sukkulenten beschäftigt haben – als Naturforscher, als Fürsten, oder als Liebhaber und Liebhaberinnen.

Die Veranstaltung wird doppelt geführt: 11-12 Uhr und 13-14 Uhr. 

Täglich «Auf Kaktus-Safari mit Sara Dorn»

Erlebnisrundgang für Kinder.

Finger berühren die Oberfläche einer sukkulenten Pflanze
Wie fühlt es sich wohl an? Bei dieser Aufgabe ist berühren erlaubt.

Ein Erlebnisrundgang für Kinder zwischen 9 und 13 Jahren lädt zum eingehenden Beobachten, Rätseln und Ausprobieren ein. Angeleitet von der elfjährigen Sara Dorn, werden junge Entdeckerinnen und Entdecker zu einzelnen Stationen geführt, an denen sie auf spielerische Art Aufgaben rund um Themen wie Wasserspeicherung, Verdunstungsschutz oder den Nutzwert sukkulenter Pflanzen lösen.

Das Buch zur Safari ist im Foyer für 5 Franken erhältlich. Das 3er-Set gibt es für 10 Franken.

Entdecker erzählen von ihren Erlebnissen

Von Entdeckerfreuden auf ihren abenteuerlichen Reisen in unbekannte Regionen erzählen die vier Naturforscher Gonzalo Fernández de Oviedo y Valdés, Rudolph Philippi, Kurt Moritz Dinter und Edward Palmer. So war es der Chronist de Oviedo y Valdés, der im 16. Jahrhundert erstmals versuchte, einen Kaktus zu beschreiben oder Palmer, der aufgrund seiner intensiven Sammeltätigkeit viel Zeit in die wegweisende Haltbarmachung seiner Pflanzenschätze investierte.

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