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Aktuell in der Sammlung

Auf dieser Seite finden Sie Veranstaltungen, welche in der nächsten Zeit in der Sukkulenten-Sammlung stattfinden. Mehr Veranstaltungen in der Grünagenda.

Verlängert bis 11.03.2018: Sukkulentengärten – Geschichten einer Faszination

Eine Fokusausstellung über die Beschäftigung mit Kakteen und Sukkulenten vom 16. Jh. bis heute

Die Ausstellung porträtiert Sukkulenten als Repräsentationspflanzen in einem Fürstengarten, sowie Botaniker, Liebhaber und Gärtner zwischen dem zwinglianischen Zürich von 1550 und der Gründung der Sukkulenten-Sammlung 1931.
Sie begegnen dem Universalgelehrten Conrad Gessner, der erste Sukkulentenkultivateur nördlich der Alpen, dem Fürst Salm-Dyck mit seinem grossartigen Sukkulentengarten in Deutschland und Jakob Gasser, dem Gründungsvater der Sukkulenten-Sammlung.
Stöbern Sie an den nachgebauten Arbeitsplätzen dieser prägenden Figuren des Sukkulentenhobbys. Wie haben die portraitierten Personen gearbeitet? Was war schon bekannt und was haben sie an Neuem herausgefunden?
Das populäre Bild «Der Kaktusfreund» von Carl Spitzweg rundet die Ausstellung ab.

Werden Sie Teil eines Archivs zur heutigen Sammlertätigkeit und bringen Sie ein Foto Ihrer Lieblingspflanze oder gleich der ganzen Sammlung mit. Ein Album zum Einkleben steht bereit.

 

Angebot für Ortsgruppen der Kakteengesellschaften
Führungen durch die Fokusaustellung

Während der Öffnungszeiten zwischen 9-16.30 Uhr: Kosten CHF 100.-.
Samstags innerhalb der Öffnungszeiten zwischen 9-16.30 Uhr oder abends Montag bis Freitag ausserhalb der Öffnungszeiten: Kosten CHF 150.-

Das Angebot ist für die Kakteengesellschaften der Schweiz, Deutschland und Österreich.  

Donnerstag 26. Oktober: «Sukkulentengärten - Geschichten einer Faszination»

Führung durch die Fokusausstellung mit Gabriela Wyss, Leiterin der Sukkulenten-Sammlung Zürich

Ein fiktiv dargestellter Arbeitsplatz von Jakob Gasser zeigt eine alte Schreibmaschine, eine Tischlampe, Bücher sowie eine alte Rechnungsmaschine.
Foto: Maurice Grünig

Conrad Gessner zum Beispiel, Stadtarzt und Universalgelehrter im 16 Jh., war der erste Kakteenliebhaber Zürichs. Die Führung zeigt seine und die Arbeitsweise von vier weiteren wichtigen Personen aus der langen Geschichte der Sukkulentenkunde.
Welche sukkulenten Pflanzen waren damals schon bekannt und welches Wissen ist stetig dazu gekommen? Wie steht es um das Sukkulentenhobby heute?

Beginn der Führung: 18 Uhr / Dauer: 1h

Sukkulenten: Vielfalt auf allen Ebenen - Matineesaison 2017/2018

Sukkulenten sind eine äusserst vielfältige Pflanzengruppe – gemeinsam ist all diesen so unterschiedlich aussehenden Pflanzen die Anpassung an das Leben unter periodischem Wassermangel. Sukkulenten sind quer durch das Pflanzenreich in vielen verschiedenen Pflanzenverwandtschaften entstanden, und Ähnlichkeiten im äusseren Erscheinungsbild sagen noch nichts über die tatsächlichen Verwandtschaften aus. Die Matineen im Winter 2017/18 zeigen unterschiedliche Ebenen dieser Vielfalt – von den Herausforderungen der botanischen Klassifikation bis hin zu den Schwierigkeiten bei der gärtnerischen Kultur.

Sonntag 12. November, Matinee: «Vielfalt der sukkulenten Verwandtschaften»

Führung mit Urs Eggli, Botaniker der Sukkulenten-Sammlung

Ähnlich aber nicht gleich. Pflanzenteile von links nach rechts: 2x Dickblattgewächs, 2x Korbblütler, Maulbeergewächs, Portulakgewächs, Storchschnabelgewächs – alle mit sukkulenten Trieben und Blättern.

Ungefähr jede 25. Pflanzenart auf dieser Welt ist eine Sukkulente, und wasserspeichernde Pflanzen kommen in gut 70 Pflanzenfamilien vor. An dieser Führung durch die Sammlung zeigen wir einige besonders frappante Fälle von ähnlich aussehenden Sukkulenten, die aber verwandtschaftlich nichts miteinander zu tun haben.

Die Veranstaltung wird doppelt geführt: 11-12 Uhr und 13-14 Uhr.

Sonntag 10. Dezember, Matinee: «Vielfalt der Wachstumszeiten»

Führung mit Stefan Böhi, Reviergärtner in der Sukkulenten-Sammlung

Collage aus 4 charakteristischen Pflanzen mit unterschiedlichen Blütezeiten: Frühling (Sulcorebutia) – Sommer (Astrophytum) – Herbst (Aloe) – Winter (Weihnachtskaktus/Schlumbergera)

Je nach Herkunft wachsen und blühen unsere Sukkulenten zu unterschiedlichen Jahreszeiten. Für die gärtnerische Pflege ist das eine grosse Herausforderung, denn während die einen Pflanzen gerade ihre Trockenruhe haben, möchten die Exemplare daneben reichliche Wassergaben. Die Führung zeigt einige Beispiele, wie dieses Nebeneinander funktioniert.

Die Veranstaltung wird doppelt geführt: 11-12 Uhr und 13-14 Uhr.

Täglich «Auf Kaktus-Safari mit Sara Dorn»

Erlebnisrundgang für Kinder.

Finger berühren die Oberfläche einer sukkulenten Pflanze
Wie fühlt es sich wohl an? Bei dieser Aufgabe ist berühren erlaubt.

Ein Erlebnisrundgang für Kinder zwischen 9 und 13 Jahren lädt zum eingehenden Beobachten, Rätseln und Ausprobieren ein. Angeleitet von der elfjährigen Sara Dorn, werden junge Entdeckerinnen und Entdecker zu einzelnen Stationen geführt, an denen sie auf spielerische Art Aufgaben rund um Themen wie Wasserspeicherung, Verdunstungsschutz oder den Nutzwert sukkulenter Pflanzen lösen.

Das Buch zur Safari ist im Foyer für 5 Franken erhältlich. Das 3er-Set gibt es für 10 Franken.

Entdecker erzählen von ihren Erlebnissen

Von Entdeckerfreuden auf ihren abenteuerlichen Reisen in unbekannte Regionen erzählen die vier Naturforscher Gonzalo Fernández de Oviedo y Valdés, Rudolph Philippi, Kurt Moritz Dinter und Edward Palmer. So war es der Chronist de Oviedo y Valdés, der im 16. Jahrhundert erstmals versuchte, einen Kaktus zu beschreiben oder Palmer, der aufgrund seiner intensiven Sammeltätigkeit viel Zeit in die wegweisende Haltbarmachung seiner Pflanzenschätze investierte.

Neupflanzungen im Madagaskarhaus mit Trouvaillen

das umgestaltete Madagaskarhaus mit einem Weg in der Mitte und mit Sukkulenten bepflanzten Beeten rechts und links.
Das Madagaskarhaus nach der Sanierung.

Das neue Bepflanzungskonzept trägt der vielseitigen topographischen und geologischen Zusammensetzung der Insel Rechnung. Die Gesteinsbrocken im Mittelbeet versinnbildlichen den Anstieg vom Süddornenwald ins Hochland. Die Seitenvitrine rechts präsentiert einen Ausschnitt aus dem Zentralen Hochland mit einem grossen Vorkommen an Sukkulenten, z.B. Aloe-Arten oder die Christusdorn-Verwandschaft. Die seeseitige Vitrine widmet sich dem klimatisch ausgeglichenen Norden, mit der Schopfblättrigen Euphorbia und vielen anderen mehr.

Entdecken Sie viele botanische Spezialitäten und Raritäten.

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