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Aktuell in der Sammlung

Auf dieser Seite finden Sie Veranstaltungen, welche in der nächsten Zeit in der Sukkulenten-Sammlung stattfinden. Mehr Veranstaltungen in der Grünagenda.

1.12.17-13.5.2018: Kakteen in der Nasca-Kultur

Mini-Fokusausstellung als Ergänzung zur Sonderausstellung im Museum Rietberg.

Haageocereus pseudomelanostele mit Früchten wächst auf steinigem Boden.
Kakteenfrüchte (hier Haageocereus pseudomelanostele) waren für die Nasca sicher ein geschätztes Obst. Bild: René Deubelbeiss.

Ende November eröffnete das Museum Rietberg eine faszinierende Sonderausstellung mit dem Titel «NASCA. PERU - Auf Spurensuche in der Wüste».

Um den Bezug der Nasca-Kultur zu den Kakteen der peruanischen Küstenwüste zu zeigen, stehen in den Grossbüchern des Südamerikahauses und mittels gekennzeichneten Kakteen Informationen bereit, wie die Nasca die Kakteen ihres Lebensraums nutzten.

Verlängert bis 11.03.2018: Sukkulentengärten – Geschichten einer Faszination

Eine Fokusausstellung über die Beschäftigung mit Kakteen und Sukkulenten vom 16. Jh. bis heute

Die Ausstellung porträtiert Sukkulenten als Repräsentationspflanzen in einem Fürstengarten, sowie Botaniker, Liebhaber und Gärtner zwischen dem zwinglianischen Zürich von 1550 und der Gründung der Sukkulenten-Sammlung 1931.
Sie begegnen dem Universalgelehrten Conrad Gessner, der erste Sukkulentenkultivateur nördlich der Alpen, dem Fürst Salm-Dyck mit seinem grossartigen Sukkulentengarten in Deutschland und Jakob Gasser, dem Gründungsvater der Sukkulenten-Sammlung.
Stöbern Sie an den nachgebauten Arbeitsplätzen dieser prägenden Figuren des Sukkulentenhobbys. Wie haben die portraitierten Personen gearbeitet? Was war schon bekannt und was haben sie an Neuem herausgefunden?
Das populäre Bild «Der Kaktusfreund» von Carl Spitzweg rundet die Ausstellung ab.

Sukkulenten: Vielfalt auf allen Ebenen - Matineesaison 2017/2018

Sukkulenten sind eine äusserst vielfältige Pflanzengruppe – gemeinsam ist all diesen so unterschiedlich aussehenden Pflanzen die Anpassung an das Leben unter periodischem Wassermangel. Sukkulenten sind quer durch das Pflanzenreich in vielen verschiedenen Pflanzenverwandtschaften entstanden, und Ähnlichkeiten im äusseren Erscheinungsbild sagen noch nichts über die tatsächlichen Verwandtschaften aus. Die Matineen im Winter 2017/18 zeigen unterschiedliche Ebenen dieser Vielfalt – von den Herausforderungen der botanischen Klassifikation bis hin zu den Schwierigkeiten bei der gärtnerischen Kultur.

Sonntag 14. Januar, Matinee: «Vielfalt der Wuchsformen»

Führung mit Balz Schneider, Obergärtner in der Sukkulenten-Sammlung

Collage aus vier Bildern mit: Blüten einer Euphorbia milii, Rosetten der Echeveria elegans, Blüte einer Pereskia diaz romeroana sowie Flaschenbäume auf Sokotra.
Vielfalt der Wuchsformen auf einen Blick.

Dornen, grüne blattlose Körper – manche Eigenschaften sukkulenter Pflanzen gelten als «typisch». Die Fähigkeit zur Wasserspeicherung hat sich jedoch in unterschiedlichsten Pflanzenteilen entwickelt. Auf einem Streifzug durch einen Teil unserer Sammlung entdecken wir unterschiedlichste Wuchsformen und Sukkulenztypen.

Die Veranstaltung wird doppelt geführt: 11-12 Uhr und 13-14 Uhr.

Sonntag 18. Februar, Matinee: «Einsichten in die Entwicklung der Kakteenvielfalt»

Vortrag von Dr. Jurriaan de Vos, Herbarien der Universität Basel

Zwei rosafarbene Sukkulentenblüten und eine orange Kakteenblüte
Unterschiedlich und doch nahe miteinander verwandt: Portulak und Kakteen (links Portulaca grandiflora, rechts Echinopsis maximiliana).

Woher kommen die Kakteen eigentlich? Im Vortrag werden neue molekulargenetische Untersuchungen vorgestellt, die in Zusammenarbeit mit der Sukkulenten-Sammlung durchgeführt werden.

Die neuen Einsichten in die Verwandtschaft zwischen Kakteen und ihren nächsten Verwandten sowie ihre Bedeutung für die Evolution der Anpassungen an extreme Umweltbedingungen werden erklärt.

Die Veranstaltung wird doppelt geführt: 11-12 Uhr und 13-14 Uhr.

Täglich «Auf Kaktus-Safari mit Sara Dorn»

Selbständiger Erlebnisrundgang für Kinder.

Finger berühren die Oberfläche einer sukkulenten Pflanze
Wie fühlt es sich wohl an? Bei dieser Aufgabe ist berühren erlaubt.

Ein Erlebnisrundgang für Kinder zwischen 9 und 13 Jahren lädt zum eingehenden Beobachten, Rätseln und Ausprobieren ein. In der Broschüre begleitet die elfjährige Gärtnerstochter Sara Dorn die jungen Entdeckerinnen und Entdecker zu den einzelnen Stationen. Dort lassen sich auf spielerische Art Aufgaben rund um Themen wie Wasserspeicherung, Verdunstungsschutz oder den Nutzwert sukkulenter Pflanzen lösen.


Die Broschüre für den selbständigen Rundgang ist im Foyer für 5 Franken erhältlich. Das 3er-Set gibt es für 10 Franken.

Dauer des Rundgangs: ca. 80 Minuten.

 

Entdecker erzählen von ihren Erlebnissen

Von Entdeckerfreuden auf ihren abenteuerlichen Reisen in unbekannte Regionen erzählen die vier Naturforscher Gonzalo Fernández de Oviedo y Valdés, Rudolph Philippi, Kurt Moritz Dinter und Edward Palmer. So war es der Chronist de Oviedo y Valdés, der im 16. Jahrhundert erstmals versuchte, einen Kaktus zu beschreiben oder Palmer, der aufgrund seiner intensiven Sammeltätigkeit viel Zeit in die wegweisende Haltbarmachung seiner Pflanzenschätze investierte.

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