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Wir stellen uns vor

Weltweit einzigartig

Die Sukkulenten-Sammlung Zürich beherbergt seit 1931 eine der grössten und bedeutendsten Spezialsammlungen sukkulenter Pflanzen. Sukkulenten sind Pflanzen aus trockenen Gebieten, die Wasser speichern. Unter anderem gehören die Kakteen zu den Sukkulenten, aber auch Agaven, Aloen, Dickblattgewächse und viele andere mehr. Die Sammlung verfügt über 4400 verschiedene Arten sukkulenter Pflanzen aus 78 verschiedenen Pflanzenfamilien.

Zahlen und Fakten

Das Team präsentiert sich inmitten der Pflanzen.
Das Team der Sukkulenten-Sammlung. Foto: Angelika Wey-Bomhard.

  • Gesamtfläche des Areals: 4 980 m²
  • 7 öffentliche Schauhäuser
  • 960 m² Gewächshäuser für Akklimatisation, Anzucht und Überwinterung 
  • 600 m² heizbare Frühbeetkästen
  • über 62 000 Besuchende (Stand Dez. 2019)

Ausserdem besteht eine Freilandanlage mit winterharten sukkulenten Pflanzen. Sie ist allerdings während der Wintermonate nur teilweise zugänglich.

Chronik der Sukkulenten-Sammlung Zürich

2015 Am 13. Oktober erhält die Sukkulenten-Sammlung Zürich die Partnerplakette der Österreichischen Gartenbau-Gesellschaft (ÖGG, http://www.oegg.or.at) für besondere gartenbauliche Leistungen. Die Vizepräsidentin der ÖGG, Dr. Brigitte Schmidt überreicht die Auszeichnung persönlich.
Der «Cactus d'Or» geht zum zweiten Mal nach Zürich! Am 6. Juni darf der wissenschaftliche Mitarbeiter, Dr. Urs Eggli, die verdienstvolle Auszeichnung in Monaco entgegennehmen.
2013 Im April Eröffnung des 7. Publikumshauses zum Thema Holzsukkulenten. Im Oktober ergänzt die Sammlung ihr Bildungsangebot durch vier Hörstationen (D+E) sowie einem Erlebnisrundgang für Kinder.
2010 Die Botanikerin Dr. Gabriela Wyss übernimmt ab 1. Januar die Leitung der Sukkulenten-Sammlung.
2006 75-Jahre-Jubiläum mit Symposium und IOS-Kongress 
2000 Dr. Thomas Bolliger wird neuer Leiter der Sukkulenten-Sammlung.
Zu seiner Pensionierung darf Diedrich J. Supthut den durch die Internationale Organisation für Sukkulentenforschung (IOS) in Monaco überreichten «Cactus d'Or» für besondere, hohe Verdienste um die Sukkulentenforschung entgegen nehmen.
1999 Nach Abklärungen über die Bedeutung der Sukkulenten-Sammlung zieht der Gemeinderat den Auftrag zurück.
1997 Auftrag des Zürcher Gemeinderates an den Stadtrat, die Sukkulenten-Sammlung aus der Stadtverwaltung auszugliedern oder zu schliessen.
1996 Gründung des Fördervereins der Sukkulenten-Sammlung.
1986 Anstellung eines wissenschaftlichen Mitabeiters.
1981 Jubiläum «50 Jahre städtische Sukkulenten-Sammlung» in Verbindung mit einem Symposium. 
1980 Eröffnung der Aussenanlage für winterharte Sukkulenten und Einbau von Heizungen in die bestehenden Frühbeetkästen. 
1972 Diedrich Supthut (1935–2015) wird neuer Leiter der Sukkulenten-Sammlung. 
1957 Der erste Katalog der Sammlung erscheint.
1950 Gründung der IOS (Internationale Organisation für Sukkulentenforschung); die Zürcher Sammlung wird Schutzsammlung der IOS. 
1947 Erste Erweiterung durch das grosse Schauhaus. 
1939 Die Sukkulenten-Sammlung ist Teil der Schweizerischen Landesausstellung 1939. 
1938 Beginn der Samensammlung. 
1931 Staudengärtner Hans Krainz (1906–1980) wird Leiter der Sammlung. 
 Öffnung der Sammlung für das Publikum am alten Standort der Stadtgärtnerei am Mythenquai. 

Herbarium

Das Herbarium wurde 1950 gleichzeitig mit der IOS (Internationale Organisation für Sukkulentenforschung) gegründet. Gemessen an der Gesamtzahl der Belege umfasst das Herbarium zahlreiche Typbelege. Mittlerweile sind 80% aller Belege elektronisch zugänglich und oftmals fotografisch dokumentiert.
Bestand (Dez. 2019): 29 191 Belege.

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