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Freestyle-Park Allmend

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Aktuell

Am 28. November 2012 wurde der Freestyle-Park Allmend in Anwesenheit von Stadträtin Ruth Genner und Stadtrat Gerold Lauber mit einem Medienrundgang für die Benützung freigegeben.

Am Samstag, 25. Mai 2013 fand die offizielle Eröffnung des Freestyle-Parks und des Bike-Parks Allmend statt.


Der unter Leitung von Grün Stadt Zürich realisierte Freestyle-Park auf der Allmend hat eine lange Entstehungsgeschichte. Doch das Warten hat sich gelohnt: Die Freestyle-Sportlerinnen und -Sportler können heute eine vielseitige und grosszügige Anlage nutzen, die sich ideal in das Gelände zwischen Sportplätzen und Allmendstrasse einfügt.

Die Zürcher Freestyle-Anlage nutzt ehemalige Restflächen zwischen bestehenden Sport- und Fussballfeldern sowie der Allmendstrasse. Sie besteht aus drei aneinander anschliessenden dreieckigen Plätzen. Mit einer Gesamtfläche von 8500 m² – von denen 5500 m² auf die sportlich nutzbaren Bereiche entfallen – ist sie eine der grössten in Europa.

Zürichs Freestyle-Szene musste lange auf eine geeignete Anlage warten. Weil die Szene um die Jahrtausendwende immer grösser wurde, reichte Gemeinderat Thomas Marthaler 2001 eine Motion für eine Freestyle-Anlage ein, die 2002 aufgenommen wurde. 2004 lag das Nutzungskonzept Allmend vor, die Planung einer Freestyle-Anlage wurde gestartet und der Gemeinderat bewilligte einen Kredit von 4,5 Millionen Franken für den Bau auf der Allmend Zürich. Ende 2004 wurde das Baugesuch eingereicht.
Danach geriet das Projekt aber ins Stocken: Von 2006 bis 2010 war es durch Rekurse, eine Zonenplanänderung und die Volksinitiative «Für eine freie Allmend» blockiert. Das Baugesuch wurde vorsorglich zurückgezogen –  ein Teil der Anlage lag damals in der Freihaltezone. Im Juni 2010 lehnten aber über 70 Prozent der Abstimmenden die Initiative ab – der Freestyle-Park konnte gebaut werden. Nach der Umzonung wurde im Juli 2010 ein überarbeitetes Gesuch eingereicht, das Ende Jahr bewilligt wurde. Im November 2011 begannen die Bauarbeiten.

Die gesamte Anlage bietet Platz für rund 60 bis 80 Sportlerinnen und Sportler. Schon jetzt schmücken ihn zahlreiche Graffiti. Mit Ausnahme des Pavillons, der Brücke und der Personenunterführung ist die Anlage zum legalen Besprayen freigegeben. Der Freestyle-Park ist unbeaufsichtigt, frei zugänglich und täglich von 8 bis 21 Uhr geöffnet. Damit er ausserhalb der Öffnungszeiten nicht benutzt wird, ist er eingezäunt und abschliessbar. Für den Betrieb ist das Sportamt der Stadt Zürich verantwortlich.


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Der Planungsperimeter für die Freestyle-Anlage umfasst die Restflächen am Rand der Allmend zwischen den bestehenden Sport- und Fussballfeldern und der Allmendstrasse.

Die zur Verfügung stehenden, unterschiedlich grossen, aneinandergrenzenden Dreiecksflächen teilen die Anlage in drei Bereiche:

  • einen Streetbereich mit Hauptzugang Seite Saalsporthalle
  • einen Zentrumsbereich mit Pavillon und der Anbindung an das bestehende Fusswegnetz
  • einen Poolbereich

Der Streetbereich beinhaltet strassenähnliche Gestaltungselemente. Um eine spannende Ausübung der Sportarten zu ermöglichen, werden Rampen, Treppen, Mauern und weitere Elemente, die von den Streetfahrerinnen und Streetfahrer verwendet werden, entsprechend zusammengestellt.

Im Zentrum der Anlage, an der Wegachse Allmend-Sihlcity, befindet sich der Pavillon, welcher WC-Anlagen, Garderoben und Lagerflächen beinhaltet. Um den Pavillon herum entstehen ruhigere Zonen, welche auch den Anfängerinnen und Anfängern im Freestylesport dienen.

Der Poolbereich im östlichen Teil der Anlage ist eine stärker dreidimensional ausgebildete Betonwanne, die den Sportlerinnen und Sportlern unzählige Möglichkeiten bietet.

Alle Bestandteile der Freestyleanlage können mit Skateboards, Inlineskates oder BMX-Rädern befahren werden. Die Anlage ist öffentlich zugänglich und über das ganze Jahr innerhalb vorgegebener Öffnungszeiten nutzbar.


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Luftbild des Areals mit Kennzeichnung der Allmend I bis 4.

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Das Foto von Michael Lio zeigt im Vordergrund die dreidimensionale Betonwanne, den Poolbereich.

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Das Foto von Michael Lio zeigt strassenähnliche Gestaltungselemente, den Streetbereich.

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Das Foto von Michael Lio zeigt die Brücke zwischen Street- und Poolbereich

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Realisierung

Im April 2009 wurde die Zonenplanänderung mit Zuweisung der Flächen in die Erholungszone E1 in Kraft gesetzt. Damit wurden die zonenrechtlichen Voraussetzungen für die Realisierung des Freestyle-Parks gegeben.

In den Jahren 2009 und 2010 wurde das Projekt aus dem Jahr 2004 überarbeitet und Ende November 2010 erteilte die Bausektion des Stadtrates die Baubewilligung. Im November 2011 konnte mit den Bauarbeiten gestartet werden. Die Inbetriebnahme erfolgte im November 2012.


Organisation

  • Gesamtprojektleitung: Stadt Zürich, Grün Stadt Zürich, Reto Sigel, Peter Bühler
  • Projektleitung Pavillon: Stadt Zürich, Amt für Hochbauten, Benjamin Kerland
  • Projektleitung Betrieb: Stadt Zürich, Sportamt, Robert Locher
  • Skatepark-Spezialist: Bowl Constructions AG, Neuwilen, Erwin Rechsteiner
  • Bauingenieure Park: Hans H. Moser AG, Zürich, Stefan Süss
  • Gesamtleitung Bau: Hans H. Moser AG, Zürich, Mauro Ferrari
  • Architektur und Gestaltung: vxarchitects, Zürich, Vital Streiff Architekten
  • Baumanagement Pavillon: Bosshard Architektur und Baumanagement GmbH, Zürich


Termine

  • Gemeinderatsbeschluss November 2004
  • Zonenplanänderung April 2009
  • Baubewilligung November 2010
  • Baubeginn November 2011
  • Betrieb November 2012
  • Fertigstellung / Einweihung Mai 2013



Weitere Informationen

Kontakt

Grün Stadt Zürich

Beatenplatz 2
8001 Zürich


Reto Sigel
Tel. 044 412 42 70

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