Global Navigation

Freibad Letzigraben

Projekt

Das Freibad Letzigraben wurde seit seiner Eröffnung im Jahre 1949 nie grundlegend saniert. Mit der Gesamtinstandsetzung dieses Baudenkmals mussten deshalb die Gebäude und die Schwimmbecken, die Parkanlage mit ihrem Baumbestand und die gesamte Haus- und Bädertechnik erneuert werden.

Mit dem Sanierungsprojekt sollten zudem die ursprüngliche Gestaltungsidee des Gartenbades wieder besser spürbar und zahlreiche konzeptfremde Veränderungen soweit möglich wieder entfernt werden.

Nebst der Sanierung nach gartendenkmalpflegerischen Kriterien wurde das Bad gleichzeitig an heutige Nutzungsbedürfnisse angepasst.
Ein Wellenbad im Sportbecken, Massagedüsen im Schwimmerbecken oder der Strömungskanal im Nichtschwimmerbecken erhöhen die Attraktivität des Freibades.

Anstelle der ursprünglich teilweise bedienten Garderoben sind heute ausschliesslich abschliessbare Kästchen zu finden. In einem nicht mehr benötigten Garderobengebäude konnte ein Ausstellungsraum realisiert werden.

Der Pavillon mit dem Restaurant.
Der Pavillon mit dem Restaurant.
Bunt blühende Staudenrabatte am Schwimmerbecken.
Bunt blühende Staudenrabatte am Schwimmerbecken.
Zierteich im Gartenhof mit der Skulptur «Ruhender nackter Mann» von Louis Conne.
Zierteich im Gartenhof mit der Skulptur «Ruhender nackter Mann» von Louis Conne.

Realisierung

Im Vorfeld der Totalsanierung wurde das geschichtsträchtige Gelände des Freibades durch die Stadtarchäologie gründlich untersucht. Dabei konnten die Grundmauern eines römischen Gutshofes freigelegt werden, aber auch die Reste des Galgens, welcher bis Anfang des 19. Jahrhunderts an dieser Stelle betrieben wurde.

Mit den Sanierungsarbeiten wurden der zugeschüttete Zierteich vor dem Pavillon wieder geöffnet, Betonelemente im Gartenhof im ursprünglichen Sinn durch Naturstein ersetzt oder die anlageprägenden Rabatten durch vielfältige Staudenbepflanzungen aufgewertet. Das später verschobene Kinderplanschbecken wurde am Originalstandort neu erstellt.

Organisation und Termine

  • Bauherrschaft: Stadt Zürich vertreten durch Grün Stadt Zürich und Amt für Hochbauten
  • Sanierungsprojekt 2006: SKK Landschaftsarchitekten, Wettingen und weberbrunner Architekten, Zürich
  • Bauzeit: März 2006 bis April 2007

Weitere Informationen

Mehr zum Thema
Kontakt