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Allmend Brunau

Ausgangslage

Mit der Allmend Brunau besitzt die Stadt Zürich einen Erholungsraum, der in seiner Art einmalig ist: Eine zusammenhängende und frei zugängliche Fläche dieser Grösse, in unmittelbarer Stadtnähe, hat heutzutage Seltenheitswert. Die Weite der Landschaft, die ausserordentliche Naturvielfalt, aber auch das Nebeneinander unterschiedlichster Nutzungen machendie einzigartige Qualität dieses Freiraumes aus. Die Allmend, die Jahrhunderte lang als Waffenplatz genutzt wurde, steht erst seit 1987 der Bevölkerung zur freien Benutzung zur Verfügung.

Die grossen Baustellen für SBB-Tunnel und Uetlibergtunnel beeinträchtigten die Erholungsqualität seit einigen Jahren. Ab 2006 wurde mit dem Rückbau der Bauinstallationsflächen begonnen. Im Frühjahr 2010 konnte die Wiederinstandstellung der Flächen abgeschlossen werden.

Wie die Allmend künftig genutzt werden soll, hatte Grün Stadt Zürich bereits in den Jahren 2002 und 2003 in einem Dialog mit Nutzergruppen und Interessierten aus den umliegenden Quartieren erarbeitet. Daraus entstand das «Nutzungskonzept Allmend», das der Stadtrat im Dezember 2003 festsetzte. Das Nutzungskonzept basiert auf vier Leitideen und bildet die Grundlage für die nachfolgende schrittweise Konkretisierung und Umsetzung in Form von Teilprojekten.

Leitideen

  • Die Allmend ist ein Naherholungsraum: Die Allmend, unmittelbar am Stadtrand, soll der Bevölkerung als Naherholungsraum zur Verfügung stehen.
  • Die Allmend ist offen und multifunktional: Der Grundgedanke der Allmend, also eine gemeinschaftliche, vielfältige und flexible Lösung, wird gestärkt.
  • Grosszügigkeit der Landschaft und Vielfalt der Natur erhalten: Die einzigartigen Qualitäten der Allmend - die Weite des Raumes, abwechslungsreiche Topographie und die ausserordentlichen Naturwerte - werden bewahrt.
  • Die Allmend ist gut erreichbar: Die Allmend ist mit allen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Velo- und Fusswege sollen optimiert werden. Das bestehende Parkplatzangebot wird nicht erhöht.

Aktuelle Teilprojekte

Allmend I

Die Allmend I diente seit 1995 als Bauinstallationsplatz. Nach Abschluss der Bauarbeiten für den Üetlibergtunnel konnte die Fläche wieder als Natur- und Erholungsraum gestaltet werden. Im Frühjahr 2010 wurden Baumgruppen gepflanzt und diverse Sitzgelegenheiten geschaffen. Die naturnah angelegten Wiesen dienen als Spielflächen und sind zur hundefreien Zone erklärt worden. Auf der übrigen Allmend können sich die Hunde weiterhin frei bewegen.
Naturoase Allmend I

Bike Park

Auf dem Areal Kanalstrasse zwischen Sihlufer und der SZU-Linie, angrenzend an Sihlcity, soll ein Mountainbike-Park entstehen. Das Areal ist mit einer neuen Fuss- und Radweg-Unterführung direkt mit dem geplanten Freestylepark und der Allmend Brunau verbunden. Der Bike-Park wird ein Übungsgelände, welches sowohl Anfängern als auch Fortgeschrittenen die Möglichkeit bietet, ihre Fähigkeiten auf dem Velo zu trainieren.
Bike Park

Freestyleanlage

Für Sportarten aus dem Bereich Freestyle (Skateboarden, Inlineskaten, BMX etc. ) herrschen in Zürich im Vergleich zu anderen Städten unbefriedigende Verhältnisse. Die Freestyle-Sportarten  erfreuen sich bei der Zürcher Jugend jedes Jahr zunehmender Beliebtheit. Aufgrund der grossen Nachfrage und der im Gemeinderat im Jahr 2001 positiv aufgenommenen Motion von Thomas Marthaler «Freestyle-Anlage, Erstellung», wurde im Frühjahr 2004 mit den Planungsaufgaben auf der Allmend Zürich begonnen.
Freestyleanlage Allmend

Sihlrenaturierung

Mit dem Ziel, nach der Nutzung auch die Gestaltung der Allmend festzulegen, haben Grün Stadt Zürich und das kantonale Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) in den Jahren 2004/05 einen Studienauftrag zur Sihlrenaturierung und Neugestaltung der Allmend durchgeführt.
Sihlrenaturierung

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