Global Navigation

Leutschenpark

Medien

1. September 2008
Einweihung des Leutschenparks zusammen mit Anrainern und Mitarbeitenden aus den umliegenden Geschäftsliegenschaften.

4. Juni 2007
Symbolisches Leutschenlicht entzündet.
Ein Lauffeuer markierte den offiziellen Start für den Bau des Leutschenparks, der im Mai 2008 eröffnet wurde. Sein Symbol ist das blaue Lichtband, das in den Baumkronen des Parks schwebt.

26. November 2006
Die Stimmberechtigten der Stadt Zürich haben dem Bau des Leutschenparks zugestimmt.
Die Gesamtkosten für den Park belaufen sich auf CHF 35 Mio. Davon entfallen CHF 13 Mio. auf den eigentlichen Bau, CHF 22 Mio. werden für die formale Überschreibung des Landwerts vom städtischen Finanz- ins Verwaltungsvermögen und für die Sanierung der Altlasten benötigt. Private Grundeigentümer beteiligten sich mit CHF 5 Mio. an den Gesamtkosten.

Der Leutschenpark von oben

Der künftige Leutschenpark von oben. Seine geschwungenen Formen bilden ein Gegengewicht zur rechteckigen Architektur der Umgebung.

Hintergrund

Leutschenbach soll ein attraktiver, durchmischter und belebter Stadtteil zum Wohnen und Arbeiten werden. Dazu gehören auch hochwertige Freiräume. Der Leutschenpark auf dem dreiecksförmigen Areal zwischen Thurgauer-, Hagenholz- und Aubruggstrasse schafft eine neue Identität für den Seebacher Quartierteil. Der Leutschenpark mit seinen fliessenden Formen sowie einige weitere flankierende Massnahmen bringen neue Akzente in das bisher hauptsächlich von Gewerbe- und Dienstleistungsbauten geprägte Gebiet am Stadtrand. Früher eine Erschliessungsstrasse, wird die Leutschenbachstrasse in einen von Blauglockenbäumen gesäumten Boulevard umgestaltet, den auch Menschen zu Fuss und auf dem Velo gerne benutzen werden. Die nach Ort und Funktion differenzierte Beleuchtung vermittelt Passantinnen und Passanten auch nachts ein hohes Sicherheitsgefühl. Zudem wurden der Leutschenbach, der Riedgraben, der Andreasgraben und der Katzenbach revitalisiert.

Gestaltungskonzept

Die Visualisierung zeigt das Wasserbecken mit dem Baumtopf im Hintergrund.
Der Leutschenpark mit Wasserbecken

Der Leutschenpark vermischt Elemente einer Parkanlage und eines urbanen Platzes und präsentiert sich als Platzpark. Auf einer Fläche von gut 15 600 Quadratmetern gibt es unter anderem eine Wiese, eine Bühne und eine Spiellandschaft für Kinder. Die um den ehemaligen Kugelfang einer Schiessanlage gezogene Sitzwand aus weissem Beton bildet ein riesenhaftes Gefäss, einen Baumtopf, der dem Ort einen speziellen Charakter verleiht. Die ringsum laufende, in das Wandprofil integrierte Sitzbank wird abends beleuchtet. Frei gesetzte Gleditschien, wovon einige mit schwebenden Sitzscheiben (Frisbees) eingefasst sind, verbreiten mit ihrem feingliedrigen, hellgrünen Blattwerk eine luftig-leichte Stimmung. Deren Blätterdach verbindet die unterschiedlichen Parkräume miteinander. Es bildet eine Art Wolke oder einen Baumschleier, aus der die hohen, dunkel belaubten Bäume des Baumtopfs herausragen wie die Rigi aus dem Nebelmeer. Unter den Bäumen laden weite, chaussierte (gekieste) Flächen und ein Rasenfeld mit einem Wasserbecken zum Planschen, Picknicken, Sonnenbaden und Boulespielen ein. Eine Bühne steht bereit für Aktionen. Daneben lädt eine «Spielsenke» die Kinder zum Klettern und Spielen ein. Zwischen den Baumkronen schwebt das nachts blau leuchtende Leutschenlicht. Die vom Künstler Christopher T. Hunziker entwickelte Lichtinstallation ruft den hier unter der Oberfläche fliessenden Leutschenbach in Erinnerung und begleitet die Besucherinnen und Besucher auf ihrer «Leutsch» durch den Park.

Überblick

  • Bauherrschaft: Stadt Zürich, vertreten durch Grün Stadt Zürich
  • Projektverfasser: DIPOL, Landschaftsarchitekten GmbH, Basel; Christopher T. Hunziker GmbH, Zürich
  • Gesamtleitung: Benz Ingenieure AG, Zürich
  • Leutschenlicht: Christopher T. Hunziker GmbH, Bildender Künstler, Zürich
  • Ingenieure: Benz Ingenieure AG, Zürich (Tiefbau), WGG Schnetzer Puskas Ingenieure AG, Zürich (Hochbau)
  • Leutschenlicht: Westiform AG, Zürich
  • Lichtplanung: d'lite lichtdesign, Zürich
  • Geologie: Dr. Heinrich Jäckli AG, Zürich
  • Fläche: 15'236 m²
  • Bearbeitungsstand: Bau abgeschlossen
  • Termine: Baubeginn Mai 2007, Fertigstellung Herbst 2008
  • Visualisierungen: © Computervisualisierung Mathys Partner/GeoZ

Standplatz für Fahrende und öffentliche Grünanlage im Eichrain

Seit 1985 vermietet die Liegenshaftenverwaltung an der Leutschenbachstrasse bzw. hinter dem «Oerlikerhus», 17 Standplätze für Fahrende (Jenische) mit Wohnsitz in Zürich.

Es handelt sich dabei um jenische Familien, die jeweils während des Sommers mit einem Wohnwagen auf Reisen sind, ansonsten aber ihren festen Wohnsitz in Zürich haben.

Die Kinder besuchen die öffentlichen Schulen im Quartier. Da die Standplätze der Fahrenden auf dem Areal des geplanten Leutschenparks im Zentrum des Gebiets Leutschenbach lagen, mussten sie verlegt werden.

Weitere Informationen

Kontakt