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Strategie Stadträume

Mit der «Strategie Stadträume», die der Zürcher Stadtrat im Mai 2006 beschlossen hat, deklariert die Stadt Zürich, nach welchen Leitideen sie den öffentlichen Stadtraum gestaltet.

Vision

Integrale Stadtraumgestaltung
Integrale Stadtraumgestaltung

  • In den öffentlichen Stadträumen von Zürich schaffen Funktionalität, Aufenthaltsqualität, Ästhetik und Sinnlichkeit eine gute Stadtraumqualität für alle.
  • Zürich schenkt der Gestaltung aller öffentlichen Stadträume Aufmerksamkeit. Orten, an denen das öffentliche Leben eine grosse Bedeutung hat, gilt ein besonderes Augenmerk.
  • Die Gestaltung des öffentlichen Stadtraums zeigt eine Grundhaltung und macht eine Hierarchisierung und Typisierung der Räume sichtbar. Kunst verleiht bestimmten Räumen einen speziellen Charakter.

Ziele

Verschiedene Instrumente fügen sich wie Bausteine zu einer Strategie, wie die öffentlichen Stadträume gestaltet sein sollen. Sie leisten einen Beitrag zu den folgenden drei strategischen Zielen.

Klare Hierarchisierung

Klare Hierarchien und Typologien sollen die stadträumliche Logik und die Orientierung verbessern. Dafür sind die Bedeutungsstufen international, stadtweit, quartierweit sowie nachbarschaftlich massgebend. Der Bedeutungsplan zeigt das Netz der wichtigsten Räume des öffentlichen Lebens und klärt die Hierarchie der öffentlichen Stadträume.

Kohärente Gestaltung

Eine für Zürich typische Gestaltungssprache soll die Stadtidentität stärken. Die gestalterische Grundhaltung, die stadträumlichen Anordnungsprinzipien der Raumtypen und der Elementkatalog sind als Arbeitsmittel konsequent anzuwenden.

Das autofreie Limmatquai lädt zum Flanieren und Verweilen ein.
Das autofreie Limmatquai lädt zum Flanieren und Verweilen ein.

Hohe Aufenthaltsqualität

In der ganzen Stadt soll es attraktive Bereiche für verschiedenen Arten des Aufenthalts geben. Mithilfe der Checkliste «Aufenthaltsqualität» ist die Stadtraumqualität systematisch zu verbessern.
Kunst im öffentlichen Stadtraum soll an ausgewählten Orten zu mehr Aufenthaltsqualität beitragen und die Sinne von Nutzerinnen und Nutzern ansprechen.

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