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Negrellisteg

stadt-zuerich.ch/negrellisteg
Der Negrellisteg im März 2021

Aktuell

Der Negrellisteg ist ab Freitag, 26. März 2021  für die Öffentlichkeit zugänglich.

Der Bau der neuen Fussgängerbrücke über das Gleisfeld beim Zürcher Hauptbahnhof ist abgeschlossen. Der Negrellisteg verbindet neu die Kreise 4 und 5. Er ist ab Freitagnachmittag, 26. März 2021 nach rund 18 Monaten Bauzeit zugänglich.  

 

Eröffnung Negrellisteg

0:00 Es freut mich sehr, dass ich auf dem Negrellisteg stehen darf.
0:05 Das ist ein wunderbarer Moment, ein wunderbarer Bau.
0:07 Ich glaube, alle sind froh.
0:09 Auch die Kreise 4 und 5,
0:11 die sich dank des Negrellistegs näherkommen.
0:12 Es gibt auch andere Verbindungen:
0:14 beispielsweise die Langstrassen-Unterführung,
0:16 Verbindungen im Zürich HB.
0:18 Dieses Bauwerk führt direkt von der Europaallee
0:21 auf die andere Seite des Gleisfelds.
0:24 Es handelt sich damit um eine sehr nützliche und wichtige Verbindung.
0:28 Wenn man sieht, wie die Stadt wächst
0:31 ist es wichtig,
0:33 dass wir derartige Fusswegverbindungen anbieten.
0:36 Künftig werden wir weitere Verbindungen ausbauen.
0:40 Ich freue mich, dass wir den Negrellisteg jetzt eröffnen können.
0:43 Ohne grossen Eröffnungsanlass,
0:46 auch wegen Corona...
0:48 Mein Dank gilt allen, die an dem Bauwerk mitgearbeitet haben.
0:51 Ich habe gehört, dass der Bau
0:52 unter sehr schwierigen Bedingungen erfolgte.
0:54 Auch wegen Corona
0:56 und den dadurch eingeschränkten Transportmöglichkeiten.
0:58 Es wurde im laufenden Betrieb der SBB gebaut,
1:01 ohne den Zugverkehr zu beeinträchtigen.
1:06 Die Beteiligten haben sehr motiviert gearbeitet
1:10 unter schwierigen Bedingungen.
1:12 Mit Masken, mit coronabedingten Verzögerungen.
1:16 Jetzt ist es soweit.
1:17 Das ist ein wunderbarer Moment.
1:19 Ich freue mich.
1:20 Der neue Negrellisteg
1:22 ist eines der relevantesten Bauwerke
1:24 um den Zürcher Hauptbahnhof.
1:26 Die neue Fussgängerbrücke
1:28 wertet den öffentlichen Raum beiderseits der Gleise auf
1:31 und verbindet die Kreise 4 und 5.
1:34 Der Negrellisteg mit seinen 160 Metern Spannweite
1:38 und nur vier Stützen
1:40 schwebt förmlich über dem Gleisfeld.
1:42 Mit dieser herausragenden Ingenieursleistung
1:44 wird er seinem Namensgeber Alois Negrelli gerecht.
1:47 Er fügt sich harmonisch und wie selbstverständlich
1:50 ins Stadtbild ein.
1:52 Die SBB ist stolz darauf,
1:53 einen Beitrag zur nachhaltigen Stadtentwicklung
1:56 rund um die Bahnhöfe in der ganzen Schweiz zu leisten.
1:59 Dies bedeutet, neben qualitätsvollen Plätzen
2:02 auch kurze Verbindungswege
2:04 und garantiert attraktive Stadträume.
2:07 Die SBB bedankt sich
2:09 vor allem bei der Stadt Zürich
2:10 und allen Projektbeteiligten dafür,
2:12 dass dieses Bauwerk mitten in der Stadt Zürich möglich war.

Neue Fussgängerbrücke über das Gleisfeld

Mit der SBB-Durchmesserlinie und dem unterirdischen Bahnhof Löwenstrasse sowie dem Entwicklungsgebiet Europaallee werden im Kreis 4 südlich des Gleisfeldes mehr Menschen als heute an- und abreisen, arbeiten und wohnen. Im Norden des Hauptbahnhofs, im Kreis 5, stehen ebenfalls städtebauliche Veränderungen bevor.

Der Negrellisteg reicht vom Gustav-Gull-Platz beim Zentralstellwerk zur Zoll-/Klingenstrasse und ermöglicht Fussgängerinnen und Fussgängern eine kurze, sichere und direkte Querung des Gleisfelds. Neben einer besseren Verbindung der Kreise 4 und 5 hat der Steg auch eine Funktion als Wahrzeichen und Aussichtspunkt im Gleisfeld. Aus bahnbetrieblichen Gründen mit nur wenigen Stützen versehen, scheint der 160 Meter lange Steg über dem Gleisfeld zu schweben. Auf der Seite Europaallee und Zollstrasse schwingen sich die Auf- und Abgänge in Spiralform um die runden Lifttürme. Die Aussenseite der Liftturmfassade sowie die wellenförmige Brüstung der Brücke werden beleuchtet. Dies ist eine weitere Umsetzung des Plan Lumière der Stadt Zürich.

Die in Stahl gefertigte Brückenkonstruktion kostet rund 11 Millionen Franken und wird je zur Hälfte von der SBB und der Stadt Zürich getragen. Der Steg wurde von der ARGE Negrelli entworfen. In diesem Planerteam vertreten sind die Conzett Bronzini Partner AG, die Diggelmann + Partner AG und die 10:8 Architekten GmbH. Federführende Bauherrin ist die SBB. 

Die Bauarbeiten haben im Oktober 2019 begonnen und dauerten rund 18 Monate. 

Namensgeber Alois von Negrelli

Benannt wird der Steg nach Alois von Negrelli, der von 1799 bis 1858 lebte. Negrelli stammte aus dem Trentino, das zu seinen Lebzeiten Teil des österreichischen Kaiserreichs war. Mit Zürich verband Negrelli vor allem die Projektleitung für die erste Schweizer Eisenbahn, die sogenannte Spanisch-Brötli-Bahn von Zürich nach Baden. Zudem war Negrelli Generalinspektor der österreichischen Staatsbahnen und Planer des Suezkanals.

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