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«Brings uf d'Strass!»

stadt-zuerich.ch/bringsufdstrass
Drei Quartierstrassen werden für den Aufenthalt nutzbar gemacht

In dicht besiedelten Gebieten steigt das Bedürfnis nach Orten für Aufenthalt und Begegnung. Mit dem Projekt «Brings uf d'Strass!» gestaltete das Tiefbauamt die Fritschistrasse sowie Abschnitte der Rotwand- und Konradstrasse so um, dass die Bevölkerung «ihre» Strasse während der Sommerferien 2021 vielfältig nutzen und erleben konnte. Das Tiefbauamt ist mit den ersten Ergebnissen zufrieden und wertet bis voraussichtlich Anfang November alle Daten aus Befragungen, Beobachtungen und Rückmeldungen aus.

Rückblick zu «Brings uf d'Strass!»

In den Sommerferien 2021 wurde während fünf Wochen auf drei Zürcher Quartierstrassen gespielt, geschreinert, gegärtnert und grilliert.

Fritschistrasse

Die Fritschistrasse wurde zu einem «gemeinschaftlichen Vorgarten» umgestaltet

An der Fritschistrasse im Kreis 3 entstand ein «gemeinschaftlicher Vorgarten». Aus zwei Gartenhäuschen konnten Sonnenschirme, Grills und Tische entnommen und auf der Strasse aufgestellt werden. Permanent auf der Strasse standen Liegemöbel. Anrainerinnen und Anrainer konnten den Zugangscode zu diesen Häuschen anfordern. 

Rotwandstrasse

Die Rotwandstrasse mit Pétanque, Sitzgelegenheiten und mehr Grün

Unter dem Motto «nachbarschaftliche Verweiltribüne» bot die Rotwandstrasse im Kreis 4 mit Sitzmöglichkeiten, Bepflanzung, Urban-Gardening-Beeten sowie verschiedenen Spielmöglichkeiten wie Pétanque und Schachspiel der Quartierbevölkerung neue Begegnungs- und Verweilmomente.

Konradstrasse

«Studio Konrad» und Minigolf-Bahnen: Blick in die Konradstrasse

Im Kreis 5 wurde die Konradstrasse zu einer «langen Spielstrasse», wo Jung und Alt vor Ort nicht nur Spielmöglichkeiten wie Ping-Pong-Tische oder Spielkisten vorfanden, sondern auch einen Ort zum Experimentieren. In der temporären Werkstatt «Studio Konrad» wurden gemeinsam mit interessierten Personen weitere Sitz- und Liegemöbel sowie Spielelemente für die Strasse entwickelt und gezimmert. 

Gestaltung der Strassen zusammen mit der Bevölkerung

Von Mitte Mai bis Mitte Juni 2021 fand eine Online-Umfrage statt, in der Anrainerinnen und Anrainer sowie Interessierte ihre Vorstellungen dazu äusserten konnten, wie sie die Quartierstrassen während der Laufzeit von «Brings uf d’Strass!» am liebsten nutzen würden. Die Ergebnisse der Umfrage sind in das Konzept und die Umgestaltung der drei Strassen mit eingeflossen. Zudem wurden vor dem Projekt mit Quartierakteuren, Gewerbetreibenden und Anwohnenden Gespräche geführt, die ebenfalls wichtige Inputs lieferten.

Das Tiefbauamt stellte an den drei Strassen das Basis-Mobiliar zur Verfügung. Die Bevölkerung hatte so die Möglichkeit, die Strassen nach ihren Vorstellungen zu nutzen. Wo möglich wurde auf Material gesetzt, das nach dem Projekt weiterverwendet werden kann. 

Positive Zwischenbilanz

Mit «Brings uf d'Strass!» will das Tiefbauamt für die Zukunft lernen und herausfinden, wie Strassen als Freiräume genutzt werden und was es braucht für eine temporäre Umgestaltung. Dazu wird das Pilotprojekt bis voraussichtlich Anfang November 2021 ausgewertet. In die Bewertung einfliessen werden die Resultate der Online-Umfrage, der Abstimmungsgeräte vor Ort, der Beobachtungen, der schriftlichen Rückmeldungen und der verschiedenen Befragungen von Anwohnenden, Besuchenden und Gewerbe vor, während und im Nachgang des Projekts. 

Das Tiefbauamt ist mit den ersten Erkenntnissen zufrieden. Viele positive E-Mails und die vielseitigen Nutzungen in allen drei Strassen zeigen, dass das temporäre Angebot geschätzt wurde. Auch die Resultate der Abstimmungsgeräte zeigen in der Rotwand- und der Konradstrasse ein ähnliches und sehr positives Bild. Die temporäre Umgestaltung gefiel (Rotwandstrasse 68 Prozent, Konradstrasse 64 Prozent) und einer weiteren Durchführung von «Brings uf d'Strass!» stimmten in der Rotwandstrasse 69 Prozent und in der Konradstrasse 63 Prozent zu. In der Fritschistrasse fand die Umgestaltung weniger Gefallen (45 Prozent) und auch eine weitere Durchführung wurde nur von 49 Prozent gewünscht. 

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8001 Zürich

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