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Modellvorhaben Begegnungszone

stadt-zuerich.ch/modellvorhaben
Die Kyburgstrasse nach der Umgestaltung im Juni 2022 (© Camille Decrey)

Die Begegnungszone Kyburgstrasse in Wipkingen wurde im Rahmen eines Pilotprojekts des Bundes und von Fussverkehr Schweiz gemeinsam mit Anwohnenden temporär umgestaltet und aufgewertet. Die Stadt Zürich ist, zusammen mit der Stadt Bern, Umsetzungspartnerin. Das Projekt dauerte vom 9. Juni bis am 9. September 2022.

Rege Nutzung und positives Zwischenfazit

Die bunt bemalte Strasse wurde während des Sommers rege genutzt: Auf der Kyburgstrasse wurde gespielt, mit Nachbar*innen geschwatzt sowie auf den Sitzmöglichkeiten – von Anwohner*innen gebaut – verweilt und gegessen. 

Das Tiefbauamt zieht ein positives Zwischenfazit: Die Begegnungszone konnte mit einfachen Mitteln und in Zusammenarbeit mit den Anrainer*innen temporär aufgewertet und belebt werden. Auch die Reaktionen aus dem Quartier waren überwiegend positiv. Die definitiven Resultate liegen voraussichtlich Ende 2023 vor.

Die Kyburgstrasse vor und nach der Umgestaltung

Die Kyburgstrasse vor und nach der Umgestaltung Die Kyburgstrasse vor und nach der Umgestaltung
Anwohnende gestalteten vom 9.–11. Juni 2022 ihre Strasse nach ihren Vorstellungen um (Nachher-Bild: © Camille Decrey)

Strassenräume wichtig für das Quartierleben

Strassenräume sind für das Quartierleben von grosser Wichtigkeit: Für Anwohnende sind sie ein Ort für Begegnungen, für Kinder die unmittelbarste Möglichkeit, draussen zu spielen. 

Begegnungszonen auf Quartierstrassen haben wichtige Ziele wie tiefere Geschwindigkeiten und Lärmreduktion erreicht. Trotzdem findet auf ihnen wenig Aneignung statt, das Potenzial für mehr Bewegung, Begegnung und Belebung vor der Haustüre ist gross. Die Potenziale von Begegnungszonen sollen mit diesem Projekt ausgetestet werden. 

Lernen für die Zukunft

Das Projekt «Begegnen, Bewegen, Beleben in Quartieren von Bern und Zürich» findet im Rahmen des Modellvorhabens «Nachhaltige Raumentwicklung 2020-2024» statt, das vom Bund unterstützt wird. Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt von der Berner Fachhochschule. Die Erkenntnisse aus dem Projekt sollen auch in anderen Begegnungszonen in der Schweiz angewendet werden können. 

Kontakt

Stadt Zürich
Tiefbauamt
Werdmühleplatz 3
Amtshaus V
8001 Zürich

Verkehr + Stadtraum

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