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Smart Sensor Sitzelemente

stadt-zuerich.ch/smartsensor
Auf dem Vulkanplatz werden bis Ende September 2022 Messungen durchgeführt

Das Tiefbauamt, ewz und die ETH Zürich testen auf dem Münsterhof und dem Vulkanplatz neu entwickelte Sensoren. Die Sensoren sollen Aufschluss darüber geben, wo, wie häufig und wie lange die Stühle auf den Plätzen genutzt werden. Falls sich die Sensoren bewähren, könnten sie künftig für die Planung von öffentlichen Räumen wie etwa Plätzen eingesetzt werden. 

Test bis Ende September 2022

Das Tiefbauamt verfügt über zahlreiche Mobilitätsdaten wie etwa Velofrequenzen. Über das Verhalten der Bevölkerung im öffentlichen Raum sind hingegen nur wenig Daten vorhanden. Daher testet das Tiefbauamt zusammen mit ewz und der ETH Zürich auf dem Münsterhof und dem Vulkanplatz bis Ende September 2022 neu entwickelte Sensoren. Der Datenschutz ist gewährleistet und die Privatsphäre der Nutzer*innen wird gewahrt.

Testen für die künftige Planung von öffentlichen Räumen

Pro Platz 8 Sensoren

Die Sensoren messen die Belegung und Verweildauer auf den Stühlen. Ebenfalls erhoben werden der Standort der Stühle, die Temperatur, die Luftfeuchtigkeit und der Lärmpegel. Die Sensoren sind an den Stuhlbeinen angebracht. Der Test soll Aufschluss darüber geben, wo und für wie lange die Stühle genutzt werden. Geprüft werden etwa die Zuverlässigkeit der Sensoren sowie die Datenübertragung und -auswertung. 

Bedarfsgerechte Planung 

Falls sich die Sensoren bewähren, könnten sie in Zukunft für die Planung von öffentlichen Räumen verwendet werden, etwa für die Umgestaltung von Plätzen. Damit die Menschen auch künftig – vor dem Hintergrund des Klimawandels und der wachsenden Bevölkerung – gerne in Zürich verweilen, gewinnt eine bedarfsgerechte Planung des öffentlichen Raums an Wichtigkeit. 

Zusammenarbeit mit ewz und der ETH Zürich

Das Pilotprojekt wird im Rahmen von «Smart City Zürich» durchgeführt. Das Center for Project-Based Learning der ETH Zürich hat dafür einen speziellen Sensor entwickelt. ewz stellt für die drahtlose Datenübertragung sein LoRaWAN bereit. 

Daten öffentlich verfügbar

Die Messung der verschiedenen Attribute erfolgt alle 30 Minuten und alle 2 Stunden werden sie via LoRaWAN übertragen und auf einem zentralen Server gespeichert. In der Nacht werden sie an Open Data Zürich gesendet und so der Öffentlichkeit frei zur Verfügung gestellt.

Die Daten können ohne Nutzungseinschränkungen via Open-Data-Katalog bezogen werden. 

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