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Bellerivestrasse

stadt-zuerich.ch/bellerive
Bellerivestrasse auf Höhe Chinagarten

Im Rahmen des Beteiligungsverfahrens zur Bellerivestrasse wird ab Frühjahr 2021 ein halbjähriger Verkehrsversuch durchgeführt. Dieser sieht in der Bellerivestrasse die abschnittsweise Reduktion von vier auf zwei Fahrspuren für den motorisierten Individualverkehr sowie eine beidseitige Velospur vor. Bis Ende 2020 wird dafür ein detailliertes Verkehrskonzept erarbeitet.

Beteiligungsverfahren Sanierung Bellerivestrasse

Die Bellerivestrasse befindet sich in einem schlechten Zustand und muss erneuert werden. Um ein realisierbares und konsensfähiges Sanierungsprojekt zu erarbeiten, führt das Tiefbauamt seit 2019 ein Beteiligungsverfahren mit den Interessengruppen aller Verkehrsteilnehmenden, dem örtlichen Quartier- und Gewerbeverein sowie Anwohnenden durch.

Verkehrsversuch mit Velospuren 

Verkehrsstudien haben ergeben, dass mit der Reduktion von vier auf zwei Fahrspuren im Abschnitt Bahnhof Tiefenbrunnen bis Kreuzstrasse das heutige Verkehrsaufkommen weiterhin bewältigt werden kann. Leistungsbestimmend ist heute wie auch während des Verkehrsversuchs der Flaschenhals «Bellevue». Unter den Teilnehmenden des Beteiligungsverfahrens bestand weitgehend Einigkeit, dass die Auswirkungen einer Reduktion der Fahrspuren mit einem Verkehrsversuch getestet werden sollen. 

Der Start des Verkehrsversuchs war im April 2021 geplant gewesen, ist aber weiterer Abklärungen verzögert. Mit der Reduktion von vier auf zwei Fahrspuren für den motorisierten Individualverkehr kann Platz geschaffen werden für beidseitige Velospuren. 

Baustart ab 2025 möglich

Die Erkenntnisse aus dem Verkehrsversuch werden in die weitere Projektierung aufgenommen, die abhängig davon ist, ob der Verkehrsversuch erfolgreich war oder nicht. Die nächsten Projektierungsschritte startet das Tiefbauamt zusammen mit den beteiligten Werken Ende 2021. Nach den öffentlichen Planauflagen nach § 13 und § 16 Strassengesetz wird das Projekt dem Stadtrat zur Festsetzung und dem Regierungsrat zur Genehmigung vorgelegt. Baustart ist Stand heute 2025.

Verkehrsgutachten

Das Verkehrsgutachten B+S (2018) nimmt in einem ersten Schritt eine Grobbeurteilung unterschiedlichster Spurvarianten vor. Neben dem Potential, Velostreifen und Baumreihen umzusetzen, werden auch Risiken erkannt. Zur Klärung dieser Risiken wurden für ausgewählte Varianten Verkehrssimulationen durchgeführt. Die Ergebnisse dieser detaillierten Prüfung sind im Bericht Simulation EBP (2019) dargelegt. Mit den Simulationen bestätigte sich die Erkenntnis, dass in Fahrtrichtung stadteinwärts beim Bahnhof Tiefenbrunnen und im Utoquai zwei Fahrspuren nötig sind. Gleichzeitig konnten die Risiken eines Spurabbaus im Abschnitt ab Bahnhof Tiefenbrunnen bis Kreuzstrasse geklärt und weitgehend ausgeräumt werden.

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