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Einhausung / Schöneichtunnel

Visualisierung Schnittperspektive (Bild: agps architecture, rotzler krebs partner, raumgleiter AG)
Visualisierung Schnittperspektive (Bild: agps architecture, rotzler krebs partner, raumgleiter AG)

Die Nationalstrasse zwischen dem Autobahnkreuz Aubrugg und dem Schöneichtunnel wird eingehaust, das heisst mit einem richtungsgetrennten Tunnel umschlossen. Die 950 Meter lange, gut 30 Meter breite und rund 7 Meter hohe Einhausung wird im Tagbau erstellt. Die bestehende Unterführung Saatlenstrasse wird neu gebaut. Das Dach der Einhausung wird als Grünraum gestaltet, der über Treppen, Rampen und Lifte zugänglich ist. Hier entsteht der Ueberlandpark. Die durchgehende Wegverbindung auf dem Dach schliesst an die städtischen Velo- und Fusswegnetze an. Neue Wege entlang und quer zur Einhausung erschliessen den Freiraum für das Quartier.

Im Rahmen des Projekts saniert das ASTRA auch den angrenzenden Schöneichtunnel.  Dadurch entsteht ein Tunnel von insgesamt 1,7 Kilometern Länge. Um die Belastung des Quartiers durch die Tunnelabluft zu senken, wird die halboffene Tunneldecke beim Waldgarten geschlossen und beim Portal Tiergarten ein Entlüftungskamin gebaut.

Für die Projektierung der Einhausung war bis Ende 2009 der Kanton Zürich zuständig. Seit 1. Januar 2010 liegt die Leitung des Projekts beim Bund. Die Stadt und der Kanton Zürich sind in der Projektsteuerung und der Projektleitung vertreten. Die Aufgaben der Stadt sind die städtebauliche und gestalterische Begleitung des Projektes und die Überwachung der durch sie bestellten und finanzierten Projektteile (Unterführung Saatlenstrasse, Erschliessungen, Gestaltung Freiraum).

Kosten und Termine

Die Gesamtkosten für die Einhausung betragen 298 Millionen Franken. Davon bezahlt der Bund 166,9 Millionen Franken, der Kanton Zürich 73,3 Millionen Franken und die Stadt Zürich 57,8 Millionen Franken. Zusätzlich trägt die Stadt die Kosten für die Fusswege entlang der Einhausung von 6 Millionen Franken.

Am 10.12.2015 hat das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) die Plangenehmigungsverfügung erteilt. Nach Ablauf der Rechtsmittelfrist gilt damit das Projekt als bewilligt und kann umgesetzt werden. Im 2017 sind die ersten Vorarbeiten gestartet. Die Hauptarbeiten beginnen im Herbst 2018.
  

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