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Stadtplatz Triemli

stadt-zuerich.ch/triemliplatz
Tramwendeschlaufe Triemli im Herbst 2020, Drohnenbild ewp

Das Tiefbauamt der Stadt Zürich plant eine Neugestaltung des gesamten Platzes rund um die Tramwendeschlaufe Triemli ab 2028. Nebst der Umsetzung verschiedener baulicher Anpassungen an den Bus- und Tramhaltestellen ist auch die Schaffung eines neuen Quartierplatzes geplant. Grundsätzlich soll sich der heutige Platz von einem Verkehrsknotenpunkt hin zu einem belebten «Stadtplatz Triemli» entwickeln.

Für die Neuorganisation des Triemliplatzes ist der hindernisfreie und geregelte Betrieb des ÖV entscheidend. Dafür wurden in einer Vorstudie verschiedene Varianten geprüft, die auch das historische Haltestellendach und die Unterführung in Frage stellten. Ausserdem wurde mittels einer Onlinebefragung die Bedürfnisse der Nutzenden erhoben.

Bedürfniserhebung

Um die Sicht der Nutzenden in Erfahrung zu bringen, startete das Tiefbauamt von Mitte August bis Mitte September 2021 eine Onlinebefragung. Diese sollte Informationen dazu liefern, wie die Nutzenden den Platz heute wahrnehmen, welche Bedeutung der Ort für sie hat und welche Wünsche sie an den zukünftigen Triemliplatz haben.

Für die Umfrage wurden an verschiedenen Orten auf dem Triemliplatz Tafeln mit einem QR-Code aufgestellt, der zu einem kurzen Onlinefragebogen führte.

Sicher, grün und begegnungsfreundlich

Es haben insgesamt 416 Personen an der Umfrage teilgenommen, 339 davon haben die Umfrage vollständig ausgefüllt. Die Teilnehmenden wünschen sich zusammenfassend:

  • Mehr Verkehrssicherheit schaffen
  • Funktion für den öffentlichen Verkehr beibehalten
  • Bessere Übersichtlichkeit schaffen
  • Fussgänger*innenfreundlichkeit erhöhen
  • mehr Grün/Bepflanzung/Blumen
  • einladende, freundliche Neugestaltung des Platzes
  • Begegnungsräume schaffen

Bestvariante aus der Vorstudie

Verkehrliches Konzept, ewp

Gemäss der Bestvariante der Vorstudie soll das heutige Gross-Kreiselsystem durch einen kleineren Kreisel vor dem Thiwa-Pavillon abgelöst werden. Der motorisierte Verkehr wird mit Velostreifen und Tempo 30 auf der spitalseitigen Platzhälfte entlanggeführt.

Dadurch ergibt sich ein zusammenhängender Freiraum zwischen den ÖV-Haltestellen und den Restaurants, der Apotheke und den Läden im nördlichen Platzbereich, sowie eine attraktive Verbindung zum Triemlifussweg.

Gestaltung, Vogt Landschaftsarchitekten AG

Die Haltestellen des ÖV sind fächerförmig um das historische Dach angeordnet, das erhalten bleiben soll. Die Haltekanten sind hindernisfrei befahrbar.

Auf die Unterführung wird verzichtet, weil die oberirdische Querung durch die Neuanordnung der Fahrspuren vereinfacht wird und Fussverkehr zur Belebung des Stadtplatzes beiträgt. Der Wegfall der bestehenden Treppen und Rampen schafft neue Möglichkeiten für die Gestaltung der Wegführungen, Grünbereiche und Orte für Aufenthalt, Begegnung und Spiel.

Die Parkfelder im Platanenhain Richtung Triemlifussweg werden im Zusammenhang mit neu entstehenden Tiefgaragen und Besucherparkplätzen von Ersatzneubauten aufgehoben. Der Asphalt wird entfernt und eine versickerungsfähige Chaussierung eingebaut. Mittels Holzdecks könnte eine Terrassierung mit horizontalen Flächen geschaffen werden.

Die 23 Parkfelder an der Paul-Clairmont-Strasse werden ebenfalls aufgehoben, da sie überwiegend als Besucherparkplätze für das Triemlispital genutzt werden, dieses aber über eigene Parkfelder verfügt. Die Entsorgungscontainer werden vom Platanenhain in die Paul-Clairmont-Strasse verlegt.

Kontakt

Tiefbauamt
Werdmühleplatz 3
Amtshaus V
8001 Zürich

Projektleiter

Birger Schmidt
Telefon 044 412 22 36

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