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Ueberlandstrasse

Ueberlandstrasse, Blick vom Glattwegsteg, Juli 2021

Die Ueberlandstrasse entspricht weder aus stadträumlicher noch aus verkehrsplanerischer Sicht den heutigen Anforderungen einer städtischen Hauptverkehrsstrasse. Der hohe Flächenverbrauch der Fahrspuren und die grosse Verkehrsbelastung führen zu einer starken Trennwirkung für den Fuss- und Veloverkehr und zu einer hohen Lärmbelastung. Deshalb ist eine Neugestaltung der Ueberlandstrasse im Abschnitt Herzogenmühlestrasse bis Winterthurerstrasse geplant.

Strassenlärm

Die von der Ueberlandstrasse ausgehende Lärmbelastung überschreitet die zulässigen Immissionsgrenzwerte deutlich. Auf einem Abschnitt auf der Südseite der Strasse wurde bereits eine Lärmschutzwand errichtet. Trotzdem werden die zulässigen Lärmimmissionen bei diversen Gebäuden im Abschnitt Herzogenmühle- bis Winterthurerstrasse überschritten – selbst ohne den Lärm von der im Norden verlaufenden Nationalstrasse mit zu berücksichtigen. Mit dem Projekt wird deshalb geprüft, ob und wie über die Neugestaltung des Strassenraums und/oder die Anpassung des Temporegimes die Lärmemissionen reduziert werden könnten. 

Fuss- und Veloverkehr

Mit der Neugestaltung des Strassenraums sollen eine durchgängige Veloinfrastruktur und breitere Trottoirs entstehen und die Querungen mit dem Velo und zu Fuss komfortabler und sicherer werden.

Grünräume

Die bestehenden und geplanten Frei- und Grünräume sollen durch das Projekt besser miteinander verbunden werden. Dazu gehören insbesondere die nördlich an der Strasse vorbeiführende Glatt und der Ueberlandpark, der über der Einhausung der A1 realisiert wird. Die bestehende Baumallee an der Ueberlandstrasse ist bereits ein wichtiger Baustein und soll erhalten bleiben. Möglichkeiten zur Entsiegelung von asphaltierten Flächen und zur Speicherung von Regenwasser werden ebenfalls geprüft. Ganz allgemein soll die Aufenthaltsqualität verbessert werden.

Vorgehen

Im Juni und Juli 2022 wurden Begehungen mit Schlüsselpersonen aus dem Quartier und Befragungen von Passant*innen durchgeführt, um zu erfassen, wie sich die Anwohnenden bewegen und welche Bedürfnisse sie an den Strassenraum haben. Anschliessend werden verschiedene Varianten ausgearbeitet, verglichen und bewertet. Zur Bestvariante wird ein Plan ausgearbeitet, der die neue Gestaltung der Strasse zeigt. Der Plan wird gemäss §13 des Strassengesetzes zur Mitwirkung öffentlich aufgelegt. In der Folge wird das Projekt fertig entwickelt. Der Planungsprozess wird mehrere Jahre dauern. Mit Bauarbeiten ist nicht vor 2028 zu rechnen.

Kontakt

Stadt Zürich
Tiefbauamt
Werdmühleplatz 3
Amtshaus V
8001 Zürich

Brigitte Golling

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