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Werte erhalten

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Bauwerke nehmen im Lebensverlauf Schaden, sei es durch Alterung, Abnützung, Frost-/Tauzyklen, Hitzeperioden oder punktuelle Ereignisse wie Unfälle oder Werkleitungsgräben. Deshalb führen wir Inventar und beurteilen regelmässig den Zustand von Strassen, Plätzen und Kunstbauten wie Brücken und Stützmauern.

Die Stadt Zürich ist Eigentümerin von rund 700 Kilometer Strassen, 9,6 Kilometer Uferbauten, 112 Brücken, 324 Über- und Unterführungen, 126 Bachdurchlässen, 3 Strassentunnels und 132 Stützmauern. Diese Infrastruktur hat einen Wiederbeschaffungswert von 3,7 Milliarden Franken. Um diese zentrale Infrastruktur zu erneuern, müssen durchschnittlich rund 60 Millionen Franken pro Jahr aufgewendet werden. Dies entspricht etwa 1,7 Prozent des Wiederbeschaffungswerts oder einer durchschnittlichen Lebensdauer der Anlagen von 60 Jahren. Zusätzlich erfolgen Unterhaltsarbeiten zur Sicherstellung dieser Lebensdauer.

Diese jährlichen Investitionen sind notwendig, um den Substanzverlust auszugleichen, langfristig zu erhalten und die Kosten nicht auf zukünftige Generationen abzuwälzen.

Im «Grundmodell Werterhaltung» hat das Tiefbauamt der Stadt Zürich diesen Ansatz des nachhaltigen Anlagenmanagements festgehalten. Das Modell postuliert, dass die Erhaltung des städtischen Strassennetzes gewährleistet ist, wenn der jährliche Wertverlust infolge Abnützung bzw. Alterung und die realisierten Erhaltungsmassnahmen langfristig im Gleichgewicht sind.

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