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Neuro-Ophthalmologie

Die Neuro-Ophthalmologie ist ein Gebiet der Augenheilkunde, welches das Zusammenspiel von Auge und Gehirn untersucht und behandelt. Das Arbeitsgebiet der Neuro-Ophthalmologie umfasst deshalb die Bildverarbeitung in der Netzhaut, die Informationsweiterleitung über Sehnerv und Sehbahn zum Gehirn, die Bildverarbeitung im Gehirn und schließlich die Steuerung der Bewegungen der Augäpfel, der Lider und der Pupille.

Diagnose

Das komplizierte visuelle System kann an vielen Stellen erkranken. Solche Störungen sind oft schwer zu diagnostizieren und müssen von anderen Augenerkrankungen abgegrenzt werden. 

Im Bereich Neuro-Ophthalmologie werden Patienten mit Erkrankungen im Bereich der Sinneszellen der Netzhaut, Sehnerv, Sehbahn und Sehrinde des Gehirns sowie Störungen in der Funktion und Nervenansteuerung von Augenmuskeln, Lidmuskulatur, Pupille und Ziliarmuskel betreut. Die Neuro-Ophthalmologie ist auch zuständig für Patienten, bei denen die Ursache einer Sehstörung anderweitig nicht geklärt werden konnte. Bildgebende Verfahren des Gehirns, insbesondere Computer- und Kernspintomographie sind oft unabwendbar.

Teil der neuro-ophthalmologische Untersuchung sind die Prüfung von Sehschärfe, Gesichtsfeld, Farbsinn, Pupillenreaktion und Augenbewegungen.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

Diagnostik, Therapie und Verlaufskontrollen neuroophthalmologischer Krankheitsbilder erfolgen oft interdizsiplinär in enger Zusammenarbeit mit Kollegen beispielsweise der Neurologie, der Neurochirurgie, der Radiologie, der Inneren Medizin, der HNO- und der Kinderheilkunde.

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