KD Dr. med. Stephanie von Orelli

Chefärztin Frauenklinik Triemli

Stephanie von Orelli

Sprachen: D, F, E, I
Im Stadtspital Triemli seit: 01.03.2008

Aktuelle Tätigkeit

  • Chefärztin Frauenklinik Triemli
  • Fachärztin Gynäkologie und Geburtshilfe (Schwerpunkte: Brusterkrankungen mit Abklärung und Operation von Brustkrebspatientinnen, gynäkologische Krebsoperationen sowie Geburtshilfe)
  • Klinische Dozentin, Lehrbeauftragte an der Universität Zürich
  • Medical Manager FH
  • Senior Mammaoperateur DKG
  • Diplom Senologie SGGG

Universitäre Ausbildung

JahrAusbildung
1986–1992Medizinstudium an der Universität Zürich (Staatsexamen 1992)
2003Promotion mit der Dissertation «Jahreszeitliche Häufung der Hospitalisation bei Schizophrenen» (unter Leitung von Prof. Dr. med. Brigitte Woggon)

Weitere Ausbildung

JahrAusbildung
11.2002 – 10.2004Nachdiplomstudium: Medical Manager FH, PHW Bern
28.10.– 1.11.2002Führungsseminar für Oberärztinnen und Oberärzte der Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich

Lehraufträge der Universität Zürich

JahrLehrauftrag
Seit 2008Klinische Dozentin (KD)
Seit 2000Lehrbeauftragte der medizinischen Fakultät der Universität Zürich

Berufliche Tätigkeit

JahrTätigkeit
1.9.04–29.2.08Leitende Ärztin Klinik für Gynäkologie Universitätsspital Zürich (Prof. Dr. med. Daniel Fink)
1.4.00–31.8.04Oberärztin Departement Frauenheilkunde, Universitätsspital Zürich (Prof. Dr. med. U. Haller und Prof. Dr. med. A. Huch)
08.01.2001Facharztprüfung Gynäkologie und Geburtshilfe
01.10.98–31.11.99Assistenzärztin Frauenklinik Universitätsspital Zürich
bei Herrn Prof. Dr. med. U. Haller und Prof. Dr. med. A. Huch
01.10.97–30.09.98Oberärztin i.V. Maternité Inselhof Triemli
bei Dr. med. Brida von Castelberg
01.06.94–01.07.97Assistenzärztin Maternité Inselhof Zürich
bei Dr. med. Brida von Castelberg
01.07.93–31.05.94Assistenzärztin Chirurgie Stadtspital Waid
bei Herrn Prof. Dr. med. P. Buchmann

Interessen

Eines meiner Interessensgebiete ist die Abklärung und Behandlung von Krebserkrankungen der Brust und des weiblichen Genitals mit Gebärmutter und Eierstöcken.
Die Abklärungsmöglichkeiten und Behandlungsarten von Krebserkrankungen haben sich in den letzten Jahren stark weiterentwickelt. So wird zum Beispiel für die Planung der Therapie bei einer Brustkrebserkrankung eine genaue Abklärung und Diagnostik sehr wichtig. Neben der Bildgebung mit Mammographie und Ultraschalluntersuchung ist meistens eine Gewebeprobe nötig. Wichtig ist es dabei, in einem Team von gut ausgebildeten SpezialistenInnen zu arbeiten, in dem Unklarheiten und Fragen jederzeit besprochen werden können.
So kann jeder Patientin eine individuelle, für sie zugeschnittene Therapie vorgeschlagen werden. In der Frauenklinik Triemli haben wir 2008 über 300 Brustoperationen durchgeführt. Glücklicherweise können wir heute häufig eine brusterhaltende Therapie durchführen, kombiniert mit der schonenden Wächter-Lymphknotentechnik. Trotz allen Fortschritten ist manchmal eine operative Entfernung der ganzen Brust die sicherste Methode. Dabei ist es mir wichtig, dass die Patientinnen über die Möglichkeit eines Brustwiederaufbaues informiert sind. Dies kann in derselben Operation, aber auch noch später durchgeführt werden. Falls die Wächter-Lymphknotentechnik nicht ausreicht und mehrere Lymphknoten entfernt werden müssen, legen wir Wert auf ein schonendes Vorgehen, so dass Armschwellungen (Lymphödeme) nur noch sehr selten vorkommen. Nach der Operation wird das entfernte Gewebe genauestens untersucht und auch hier ist die Besprechung mit den verschiedenen SpezialistenInnen von grosser Bedeutung. So kann diskutiert werden, ob und welche weiteren Therapien nach einer Operation nötig sind. Falls bereits ein sehr grosser Tumor vorhanden ist, besteht auch die Möglichkeit, vor einer Operation eine medikamentöse Therapie, d.h. in der Regel eine Chemotherapie, durchzuführen.
Es ist mir sehr wichtig dass die Patientinnen wissen, was auf sie zukommt, was die verschiedenen Abklärungs- und Therapieschritte bedeuten und dass die notwendigen Abklärungen und Behandlungen bei uns in einem hoch motivierten Ärzteteam durchgeführt werden.

Mein Interesse gilt zudem der Geburtshilfe. Die meisten Schwangerschaften und Geburten verlaufen ganz natürlich. Die Rolle der Ärztin besteht vor allem darin, die schwangere Frau kompetent zu informieren, zum Beispiel über die Bedeutung und Möglichkeit der Pränataldiagnostik, d.h. der vorgeburtlichen Untersuchung des Kindes. Das Begleiten einer Schwangerschaft bedeutet auch, rechtzeitig Zeichen einer Risikoschwangerschaft zu erkennen und die nötigen Massnahmen einzuleiten. 
 

Mitgliedschaften

  • Schweizerische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe
  • Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe
  • Schweizerische Gesellschaft für Senologie
  • Schweizerische Gesellschaft für Jugendgynäkologie
  • Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie der SGGG
  • European Society of Mastology (EUSOMA)
  • Verein Leitender Spitalärzte
  • Swiss Medical Women

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